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Elisabeth Feichtinger in Wien: erste Sitzung im Nationalrat

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24 Tage nach den Wahlen trat der neu gewählte Nationalrat zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das erste Mal mit dabei ist die 30-jährige Elisabeth Feichtinger.

Die ausgebildete Volksschul-, Sonder- und Religionslehrerein ist seit Oktober 2015 Bürgermeisterin von Altmünster. Zuvor war sie bereits Vizebürgermeisterin und im Gemeinderat von Altmünster vertreten. Feichtinger kandidierte auf Platz 10 der SPÖ Bundesliste. Von Beginn an wurden ihr gute Chancen eingeräumt in den Nationalrat einzuziehen, die rund 1.100 Vorzugsstimmen machten es schließlich möglich.

“Es ist mir eine Ehre und große Freude unsere Region im Parlament zu vertreten. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Chance, gemeinsam mit meinen KollegInnen aktiv unser Heimatland weiter zu entwickeln”, zeigt sich Feichtinger an ihrem ersten Arbeitstag im Parlament erfreut. Altmünster steht bei der Neo-Abgeordneten jedoch an erster Stelle, sie will auf jeden Fall Bürgermeisterin bleiben.

Mit der Angelobung von 182 der 183 Abgeordneten erfolgte der Startschuss zur nunmehr XXVI. Gesetzgebungsperiode. Anders als in den vergangenen Jahren sind nur noch fünf Parteien im Nationalrat vertreten, stärkste Fraktion ist die ÖVP mit 62 Mandaten. Die SPÖ verfügt über 52 Sitze, die FPÖ über 51. Dazu kommen die NEOS mit 10 und die Liste Pilz mit 8 Abgeordneten. (Fotos: privat)

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17 Kommentare

  1. Nun, über Frau Feichtinger habe ich mir noch kein endgültiges Urteil angemaßt. Weder politisch noch persönlich! Tatsächlich finde ich sie nett, aber übertrieben populistisch und leutselig. Ob es nicht besser wäre, sich hier vor Ort zu den Gegebenheiten zu äußern und zu reagieren und sich dabei auch zu profilieren und erst später ins größere politische Geschäft einzusteigen, sei unangedacht. Wünsche Frau Feichtinger alles Gute im Parlament, wenn ich auch der Meinung bin, dass sie eine Partei vertritt, die ihren Zenit überschritten und grundsätzlich ausgedient hat und am Müllhaufen der Geschichte gelandet ist!

  2. Alles Gute Frau Bürgermeister in Wien –
    Aber bitte nimm uns einen Gehsteig beim Kinderdorfberg in Altmünster zu den Schulen mit – Danke

  3. Frau Feichtinger wird das Salzkammergut in Wien sicherlich bestens vertreten. Das Parlament sollte keine elitäre Gesellschaft sein, sondern ein Spiegelbild der österreichischen Bevölkerung. Somit kann man eine Lehrerin als Nationalrätin durchaus unterstützen. Bildung haben viele dort ohnehin nötig.

    • Natürlich wird sie das Salzkammergut bestens vertreten. Das Parlament ist doch keine elitäre Gesellschaft, verdienen doch nur mindestens 8756 EUR im Monat, das 14x im Jahr. Bei diesem Hungerlohn kommen noch genügend Zulagen/Diäten dazu. Gut das so wenig Leute im Nationalrat sitzen, das würde doch sehr viel Geld kosten. Achso es sind doch 183 Personen….. Dann kostet es jeden Monat doch eine Menge Geld. Aber wer zahlt das alles? Das ist Demokratie ;-)

      • Auch das Bürgermeistergehalt dürfte so um die 5.000,- bis 6.000,- EUR ausmachen. Also in Summe rund 13 bis 14.000,- EUR/Monat für eine Lehrerin, die noch nicht unterrichtet hat und ein Grundgehalt von rund 2.000,- EUR bekommen würde sollten diese Ämter ein besonderer Ansporn sein.
        Und die Frage ist, ob sie in Altmünster gewählt oder der vorherige Bürgermeister abgewählt wurde? Und über ihre Fähigkeiten als Bürgermeisterin hört man die verschiedensten Aussagen – Kuchenbacken ist keine Aufgabe des Amtes.
        Bei der jetzigen Nationalratswahl hatte auch die ÖVP um 1,07% wieder die Nase vorn und der Zuwachs der roten war mit 4,27% im Vergleich zu den Schwarzen mit 7,59% geringer.
        Vielleicht ist der Nationalrat eine Absicherung auf die nächste Bürgermeisterwahl, wenn die Schwarzen wieder einen geeigneten Kandidaten oder eine geeignete Kandidatin aufstellen oder sie trifft das gleiche Schicksal wie Enzenhofer, der demnächst wieder als Handarbeitslehrer unterrichten darf.

        • Menschenversteher am

          Der Neid is was schiachs. Sie können sich ja ebenfalls für ein politisches Amt bewerben, wenn Sie die Kohle so reizt, oder? Vielleicht möchten Sie doch lieber Lehrer werden, dann könnens Dienstag Mittag heim gehen. Fakt ist, sie ist gewählt. Punkt. Viel Glück in Wien, bei der Farbenkonstellation im Hohen Haus, werden wir alle noch unser ganzes Glück brauchen…

          • Oh, da habe ich einen Linken oder eine Linke, in sein bzw. ihr rotes Herz getroffen und man wird polemisch!

            Hier geht es nicht primär ums Geld, Leistung soll auch honoriert werden, sondern ich bin der Meinung man sollte nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen. Der letzte Bürgermeister hat dies auch als Fulltime-Job erledigen müssen und ich glaube nicht, dass man ein Gemeindeamt mit seine Mitarbeitern aus der Ferne führen kann und dies dazu noch nach einem Jahr aus dem kleinen Finger schüttelt. Wenn man zu viele “Amterl” hat kann dies leicht daneben gehen, wie man in St. Wolfgang gesehen hat.

            Auch ist das Nationalratsmandat eine Aufgabe, die viel Zeit beansprucht und wenn man den leeren Plenarsaal auf ORF III dann sieht, so stellt sich der Souverän dann doch die Frage, wie es so mit der Leistung steht (“Wo war meine Leistung?”).

            Auch ich habe damals (was ich heute bereue) Frau Feichtinger indirekt gewählt, weil ich ihren Vorgänger abwählen wollte. Hätte es damals für mich eine andere wählbare Alternative gegeben, so hätte sie meine Stimme sicherlich nicht bekommen. Mittlerweile schäme ich mich sogar ein wenig dafür, dass wir ich eine singende Bürgermeisterin habe – aber anscheinend kommt das in der Arbeiterklasse gut an.

            Und mit Dienstag Mittag heimgehen, geht auch nur beim Häupl, da dessen Tag 48h hat.

            Freundschaft!

        • @AUTRICHE2006
          Ich kann Ihre Ausführungen voll und ganz unterstreichen und betreffend der Einkünfte der “Genossen” Feichtinger” um das Gehalt des SPÖ Bezirksgeschäftsführer`s Vöcklabruck, welches der Bürgermeisterin-Gatte seit 1. November bekleidet, ergänzen. “Ich hole mir, was mir zusteht”, ist also auch schon in der Politik der Provinz angekommen.

          • War ihr Gatte nicht ein Freiheitlicher? seit wann ist denn der ein Roter geworden…na sowas

  4. Einzigartig – und nur in Österreich möglich !

    Ein VOEST-Schlosser als “Wunder-Wuzzi”-Minister (erst Arbeits- und Sozialminister, dann Verkehrs- und nun Gesundheitsminister), eine Zahnarzt-Assistentin als Parlaments-Präsidentin, ein ehemaliger Taxifahrer als Bundeskanzler, usw., usw !!! ???
    Vielleicht sollte man wirklich einmal über eine Verfassungsänderung zur Bildung der Regierung und Nationalrat nachdenken und ausschließlich kompetente, qualifizierte Menschen in den Nationalrat bzw in das “Management unseres Staates” zu hieven und endlich damit aufhören, ständig parteipolitischen Postenschacher zu Gunsten der “Parteifreunder’l” zu betreiben !

    • Sie wurden legitim von Wählerinnen und Wähler gewählt, jetzt brauchen wir uns nicht aufregen. In ein zwei Jahren werden wir Österreicher sehn was wir davon haben. Denke Steuererhöhungen und Kürzungen, pensionantrittsalter hinauf, quer durch die Bank, den es geht uns viel zu gut in unseren schönen Österreich…..

      • Der Alois@ trauert Rot und Grün nach und sieht besorgt in die Zukunft! Eines hat er in seiner tiefen Trauer vergessen, das die neue Regierung sich wieder um uns Österreicher kümmert! Die “Anderen” wurden ja schon von seinen Vorbildern verwöhnt!!!!

        • Walter Bauman am

          da kann man wirklich Angst bekommen wenn die neue Regierung sich um uns Österreicher Kümmert. Wir werden uns noch wundern was da alles geht.

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