Dramatische Szenen haben sich am Dienstagnachmittag im Weißenbachtal abgespielt: Ein Pkw kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab, schlitterte einen Abhang hinunter und stürzte in ein Bachbett. Dort blieb das Fahrzeug auf dem Dach im Wasser liegen. Entgegen der ersten Einsatzmeldung befand sich beim Eintreffen der Feuerwehr niemand mehr im Wagen.
Lenker konnte sich selbst befreien
Die Person hatte sich glücklicherweise noch selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien können und wurde beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits vom Roten Kreuz versorgt. Für die Feuerwehren Mitterweißenbach, Pfandl und die Hauptfeuerwache Bad Ischl begann damit die aufwendige Bergung des Wracks.
Der Pkw lag rund 15 Meter unterhalb der Brücke im Bach und war dadurch nur schwer erreichbar. Zudem waren Betriebsstoffe aus dem beschädigten Fahrzeug ausgetreten. Die Einsatzkräfte errichteten deshalb Ölsperren im Bach, um eine weitere Ausbreitung der Flüssigkeiten und eine Umweltverschmutzung zu verhindern.

Bergung mit Feuerwehrkran
Schließlich konnte der Pkw mit dem Kran des Wechselladefahrzeugs der Hauptfeuerwache Bad Ischl aus dem Bachbett gehoben und anschließend einem Abschleppunternehmen übergeben werden.
Während der Bergungsarbeiten musste die B153 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden. Gegen Ende des Einsatzes konnte die Straße wieder einspurig für den Verkehr freigegeben werden.
Neben den drei Feuerwehren standen das Rote Kreuz mit mehreren Fahrzeugen und einem Notarzt, die Straßenmeisterei Bad Ischl sowie mehrere Streifen der Bundespolizei im Einsatz.











