Oberösterreichs KlimaAcker wachsen: Heuer beteiligen sich 14 Bildungseinrichtungen aus ganz Oberösterreich am Projekt des Klimabündnis OÖ – von Kindergärten über Volks- und Mittelschulen bis zu den Oberstufen. Damit zählt das Netzwerk mittlerweile 76 KlimaAcker-Bildungseinrichtungen. Insgesamt setzten die Kinder und Jugendlichen heuer mehr als 500 Kräuterpflanzen in die Erde.
Im Mai und Juni legten die Kinder der neuen Bildungseinrichtungen gemeinsam mit dem KlimaAcker-Team vielfältige Kräuterbeete an. Dabei ging es um mehr als Gärtnern: Biodiversität, Bodenschutz, Klimawandel und nachhaltige Ernährung – all das wird direkt im eigenen Schulgarten erlebbar. Im Herbst kehrt das Team zurück, um mit den Kindern eine Nasch- oder Klimahecke anzulegen und einen Obstbaum zu pflanzen.
Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder sieht im KlimaAcker ein starkes Zeichen: „Wenn Kinder selbst graben, pflanzen und ernten, dann verstehen sie, wovon wir reden, ohne lange Vorträge. Der KlimaAcker macht Klimaschutz greifbar, direkt vor der Schultüre. Genau so lernen wir, dass Umweltschutz kein abstraktes Thema ist, sondern etwas, das wir jeden Tag mit den Händen gestalten können. Danke an alle Schulen, Kindergärten und das Klimabündnis OÖ, die hier mit anpacken.“
Norbert Rainer, Geschäftsführer Klimabündnis Oberösterreich, erklärt: „Wenn Kinder Beete anlegen, Erde schaufeln und mit selbstgemachtem Kompost ihre ersten Kräuter ziehen, dann wird klar: Hier wachsen nicht nur Pflanzen – hier wächst Zukunft mit Freude und Händen in der Erde.“
Der KlimaAcker ist mehr als ein Garten: ein artenreicher Lernraum mit essbaren Kräutern, Blüten, Sträuchern und einem Obstbaum, den die Kinder selbst mitgestalten. Das Projekt geht heuer in die 6. Runde – nach dem Start 2021 mit fünf Schulen wächst das Netzwerk stetig. Ziel ist es, den Schulgarten langfristig als aktiven Lern- und Erlebnisraum zu etablieren.














