Die für Samstag geplante Bergung des in den Attersee gestürzten Leichtflugzeuges musste heute aus technischen Gründen abgebrochen werden. Auch die beiden im Wrack befindlichen Verunglückten konnten damit vorerst nicht geborgen werden.
Wrack liegt in 160 Metern Tiefe
Das Leichtflugzeug war am Mittwochvormittag rund 300 Meter vom Ufer bei Steinbach am Attersee entfernt in den See gestürzt und unmittelbar danach versunken. Einsatzkräfte konnten das Wrack gegen 18 Uhr mit einem Tauchroboter in rund 160 Metern Tiefe lokalisieren.
Über eine am Roboter angebrachte Kamera wurden auch die beiden Insassen im Flugzeug festgestellt. Bei ihnen dürfte es sich um einen 24-jährigen und einen 19-jährigen deutschen Staatsangehörigen handeln.
Bergung technisch äußerst schwierig
Die Feuerwehr bereitete in den vergangenen Tagen die Bergung des Wracks vor. Der für heute, Samstag, angesetzte Bergeversuch musste jedoch technisch bedingt abgebrochen werden.
Wann ein neuerlicher Versuch zur Bergung des Flugzeuges und der beiden Verunglückten stattfinden kann, ist derzeit noch offen.
Ermittlungen laufen
Parallel zur geplanten Bergung laufen die Untersuchungen zur Unfallursache. Das Landeskriminalamt Oberösterreich ermittelt gemeinsam mit der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes. Die Staatsanwaltschaft Wels hat zudem einen Sachverständigen mit der Untersuchung beauftragt, berichtet die Polizei.











