„Bestmögliche Rahmenbedingungen für erfolgreiche Unternehmen, die durch ihre Innovationskraft nicht nur international mit ihren Produkten punkten können, sondern die auch verlässliche ‚Regionalversorger‘ sind und Arbeitsplätze und Wohlstand in Oberösterreich schaffen. Das ist unser Weg, den wir in Oberösterreich eingeschlagen haben und das spiegelt auch mein Besuch in im Bezirk Gmunden wider. Unternehmen investieren in der Region, schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und behaupten sich durch kontinuierliche Weiterentwicklung und eine enormes Innovationstempo“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Überzeugen konnte sich Landesrat Achleitner davon bei seinen Besuchen beim V-Center, RECOM Power GmbH & RECOM Engineering GmbH, Resonac Graphite Austria und bei Synec Tech.
„Die Gespräche mit den Verantwortungsträgern und den Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort sind mir immer ein besonderes Anliegen, denn so bekommt man einen unmittelbaren Einblick in die Herausforderungen und Anliegen des Wirtschaftsstandorts“, umreißt Landesrat Achleitner den Hintergrund seines Besuchs in Gmunden.
V-Center der FMZ Vorchdorf GmbH, Vorchdorf
Das Fachmarktzentrum V-Center wurde 2018 eröffnet und beherbergt seitdem verschiedenste Einkaufsmöglichkeiten direkt an der Vorchdorfer Landstraße. Mit dem Bau wurden damals mehr als 40 neue Arbeitsplätze geschaffen.
RECOM Power GmbH & RECOM Engineering GmbH, Gmunden
Seit 2003 ist RECOM in Gmunden vertreten und hat hier 2014 seinen neuen Hauptsitz eröffnet. Der Standort umfasst ein modernes Logistik-, Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie einen Laborbereich. Mit weiteren Standorten unter anderem in Thailand, China und den USA ist RECOM international tätig. Das Unternehmen stellt innovative und effiziente Stromversorgungslösungen für bestehende und zukünftige Technologien bereit.
Resonac Graphite Austria, Bad Goisern
Das Elektrodenwerk in Steeg/Bad Goisern blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück und beschäftigt rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die hergestellte Graphitelektroden werden für die Herstellung von Stahl in Lichtbogenöfen und in Pfannenöfen genutzt. Im Gegensatz zur Stahlproduktion mittels Eisenerzes werden bei der Produktion im Elektrolichtbogenofen ca. 80 % der CO2-Direktemissionen pro Tonne Stahl eingespart.
Die Abwärme des Werks wird in die Nahwärmeversorgung Bad Goisern eingespeist.
SYNEX TECH, Bad Goisern
SYNEX TECH wurde im Oktober 2010 gegründet und erzeugt überwiegend Sondermaschienen. Die langjährige Erfahrung der Gründer und Mitarbeiter im Bereich Maschinenbau und EPS-Technik ermöglicht die Realisierung verschiedenster komplexer und innovativer Projekte im In- und Ausland. Aufträge werden von Einzelteilen bis hin zu Gesamtprojekten abgewickelt.
SYNEX TECH wurde für das Bohrlöschgerät DRILL-X 2023 mit dem Landespreis für Innovation ausgezeichnet.
Erfolgreiche Unternehmen sichern Arbeit in den Regionen: Oberösterreich behauptet starke Position am Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosenquote in Oberösterreich ist von 5,1 Prozent im Juli auf 5,3 Prozent im August gestiegen. Österreichweit ging die Quote im selben Zeitraum von 6,9 auf 7,2 Prozent nach oben. Damit liegt Oberösterreich weiterhin deutlich unter dem ÖsterreichSchnitt und hat hinter Tirol mit 3,5 Prozent und Salzburg (4,1 Prozent) die drittniedrigste
Arbeitslosenquote aller Bundesländer.
„Wir setzen in Oberösterreich weiterhin auf eine aktive Arbeitsmarktpolitik, um einerseits Menschen rasch wieder in Beschäftigung zu bringen und anderseits den Betrieben jene Fachkräfte zur Verfügung stellen zu können, die sie unverändert dringend benötigen. Im Rahmen von upperWORK – Standortprogramm für Arbeit in Oberösterreich‘ werden alleine heuer knapp 392 Mio. Euro in Beschäftigungsprogramme investiert“, so Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zu upperWORK 2026, das gemeinsam mit den Standortprogrammpartnern Arbeitsmarktservice OÖ und Sozialministeriumservice OÖ finanziert wird.
Der Arbeitsmarkt im Bezirk Gmunden
„Die Arbeitslosenquote liegt in Gmunden mit 3,7 % deutlich unter dem oberösterreichischen Durchschnitt “, so Landesrat Achleitner.
Aktuelle Lage am Arbeitsmarkt im Bezirk Gmunden im Detail (August 2026):
• Unselbständig Beschäftigte: 44.503
• Arbeitslosenquote: 3,7%
• Arbeitssuchende: 1829
• Offene Stellen: 1436
• Lehrstellenmarkt:
o Lehrstellensuchende (sofort verfügbar): 37
o Offene Lehrstellen (sofort verfügbar): 115
Focus bleibt auf aktiver Arbeitsmarktpolitik
„Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt vollziehen sich immer rascher und dynamischer, daher wurde das Standortprogramm für Arbeit in Oberösterreich – upperWORK für 2026 so gestaltet, dass wir rasch und flexibel auf Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die Bedarfe der Unternehmen eingehen können“, unterstreicht Landesrat Achleitner.
Die zentralen Eckpunkte von upperWORK 2026:
• Das Land OÖ, das Arbeitsmarktservice OÖ und die SozialministeriumserviceLandesstelle OÖ investieren heuer 392 Mio. Euro in Beschäftigungs- und
Qualifizierungsmaßnahmen. Das ist ein Plus von sieben Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr 2025.
• Insgesamt umfasst upperWORK heuer rund 100 verschiedene Programme und Maßnahmen.
• 117.222 Menschen in Oberösterreich werden heuer von diesen Aktivitäten profitieren.
• Die Schwerpunkte von upperWORK 2026:
o Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Maßnahmen gegen Langzeitbeschäftigungslosigkeit
o Fachkräfteausbildung und Qualifizierung
o Innovative Konzepte und Zukunftskompetenzen
Die aktive Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich soll Perspektiven für die Menschen und für die Betriebe bieten: Dazu müssen zum einen die Menschen rasch in Beschäftigung gebracht werden. Zum anderen zeichnet sich schon jetzt ab, dass der Fachkräftebedarf in Oberösterreich immer massiver wird – aufgrund der Bevölkerungsentwicklung, die von Überalterung geprägt ist:
• Laut dem OÖ. Fachkräftemonitor wird für das Jahr 2030 von rund 83.500 fehlenden Fachkräften in Oberösterreich ausgegangen.
• Bis zum Jahr 2040 gehen die Prognosen von einem Bedarf von etwa 151.000 Fachkräften in unserem Bundesland aus.
„Wir wollen rechtzeitig und langfristig die erforderlichen Schritte setzen. Daher sind diese Prognosen auch in die Erarbeitung von upperWORK 2026 eingeflossen. So wird bei der Qualifizierung von arbeitssuchenden Personen gezielt in jene Bereiche investiert, die künftige Bedarfe haben. Gezielte Ausbildung ist somit ein wichtiger Baustein, um den künftigen Fachkräftebedarf zu decken“, so Landesrat Achleitner.
Wirtschafts-Standort Gmunden
„Die Stärke des Bezirks Gmunden spiegelt sich nicht nur in den heute besuchten Unternehmen wider, sondern auch in den Zahlen zu den Unternehmensgründungen und Neuübernahmen“, unterstreicht Landesrat Achleitner.
Unternehmensgründungen:
➢ 2025 wurden in Gmunden 440 Unternehmen neu gegründet, 50 Unternehmen wurden neu übernommen.
➢ Die meisten Gründungen gibt es in den Sparten Gewerbe und Handwerk, gefolgt von Handel, sowie Information und Consulting.
➢ Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Gmunden bereits 284 neue Unternehmen gegründet. Im gleichen Zeitraum gab es 38 Betriebsübernahmen.
Ökologie und Ökonomie als Turbozwillinge für den Standort:
Oberösterreich ist in vielen Bereichen der Umsetzung der Energiewende führend, das zeigen auch die Projekte, die in Gmunden umgesetzt werden.
PV-Projekt:
• Vorprüfung Ohlsdorf: Agri-PV, 5,9 MWp, Energie AG
Wasserkraft:
• Pumpspeicherkraftwerk Ebensee: 170 MW, Energie AG, Bauphase, Inbetriebnahme 2028
• Traunfall Roitham: Neubau des Kraftwerks Traunfall, jährliche Stromerzeugung um rund 80 Prozent auf 125 GWh pro Jahr gesteigert, Energie AG, Spatenstich 2025, Inbetriebnahme 2028
• Weinbach Neu (Fluss: Ischl, Gemeindegebiet St. Wolfgang): Ersatzneubau geplant: Energie AG, Steigerung der Stromerzeugung um 50%
„Für Oberösterreich als Wirtschaftsbundesland Nr. 1 sind eine hohe Versorgungssicherheit und eine hohe Versorgungsqualität bei Energie ein entscheidender Standortfaktor. Das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee ist ein entscheidender Baustein, um die Versorgungssicherheit auch künftig zu gewährleisten. Gleichzeitig sind Speicherlösungen ein Schlüsselfaktor, um die Energiewende zu gestalten. Der Neubau des Kraftwerks Traunfall ist ein weiterer Baustein, um die vorhandenen Ressourcen noch effizienter zu nutzen“, unterstreicht Landesrat Achleitner.
Gmunden – Wirtschaftsraum UND Lebensraum:
Das „Raumbild Oberösterreich“ gibt einen genauen Überblick über alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten zur Flächenwidmung in Oberösterreich und in den einzelnen Bezirken. „Oberösterreich hat sich ein klares Ziel gesetzt: Unter dem Motto ‚Boden schützen & Zukunft ermöglichen‘ gehen wir mit unseren Bodenressourcen möglichst sparsam um, wollen aber trotzdem eine positive Weiterentwicklung unseres Landes ermöglichen: Familien sollen Wohnraum schaffen und Betriebe sich ansiedeln oder erweitern können, um so auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Was für das Land gilt, gilt natürlich auch in Gmunden“, unterstreicht Landesrat Achleitner.
Zahlen zur Flächenwidmung im Bezirk Gmunden:
• 95,5 Prozent der Fläche des Bezirks Gmunden gewidmetes Grünland, das sich wie folgt aufteilt:
o 59,6 Prozent Wald,
o 32,1 Prozent Grünfläche und
o 3,8 Prozent Gewässer.
• 3,2 Prozent der Fläche des Bezirks sind gewidmetes Bauland. Vom gewidmeten Bauland sind durchschnittlich ca. 50 Prozent versiegelt – der Rest entfällt auf Gärten und andere Grünflächen.
• 1,2 Prozent der Fläche des Bezirks sind Verkehrsflächen gem. Flächenwidmungsplan.
„Wir sind uns der Bedeutung der Lebensgrundlage Boden bewusst und wollen sie schützen. Unser Anspruch ist es aber auch, dass Gmunden eine lebendige und starke Region bleibt, die sich positiv weiterentwickeln kann. Deshalb setzen wir in Gmunden ebenso wie in ganz Oberösterreich konkrete Maßnahmen für einen nachhaltigen und sparsamen Umgang mit unseren wertvollen Bodenressourcen“, so Landesrat Markus Achleitner.
Aktionsprogramm Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, Orts- und Stadtkernbelebung
Im Hinblick auf einen sorgsamen Umgang mit unseren wertvollen Bodenressourcen steht auch die Revitalisierung von Leerständen und Brachflächen im Mittelpunkt.
Im Bezirk Gmunden wurden folgende Konzepte zur Aktivierung von Leerstand, Nachnutzung von Gebäudebrachen und Entwicklung von Orts- und Stadtkernen erstellt:
• Stadtregion Gmunden: Altmünster, Gmunden, Gschwandt, Kirchham, Laakirchen, Ohlsdorf, Pinsdorf, Traunkirchen, Vorchdorf
• INKOBA Inneres Salzkammergut: Bad Goisern, Bad Ischl, Ebensee, Gosau, Hallstatt, Obertraun, St. Wolfgang
• Region Almtal: Grünau im Almtal, Scharnstein, St. Konrad
Investprojekte:
- Sanierung des ehem. „Schmuckkastl“ zur Bäckerei und Café „Im Gwölb“
(Vorchdorf) Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten des ehem. Geschäftslokals
wurden saniert und werden nun von einer Bäckerei inkl. Café genutzt. Es handelt
sich hierbei um die kleinste Bäckerei Oberösterreichs. - Sanierung des ehem. Bankgebäudes zum „Pilgerwirt“ (St. Wolfgang) Die
leerstehende Geschäftsfläche wurde von der Marktgemeinde angekauft, um dort
ein öffentlich zugängliches Museum inkl. Gastronomiebetrieb zu realisieren.
Dieses dient als Ausgangspunkt für Führungen und soll Besuchern des Ortes
weitere Angebote bieten (Verkaufsregal für regionale Produkte, öffentliches WC,
…). Der Gastronomiebetrieb wird heute unter dem Namen „Wolfgangseer
Braugasthaus“ geführt. - Sanierung des ehem. „Hotel Eden“ zum Restaurant „das Eden“ (St. Wolfgang)
Das leerstehende Gebäude wurde saniert und zu einem Restaurant mit italienischer Küche, Bar- und Kaffeebetrieb umgebaut. Im Zuge dessen wurde sowohl ein barrierefreier Zugang des Lokals als auch ein Vorbereich, der als Gastgarten genutzt werden kann, geschaffen. - Revitalisierung des „GH Rudolfsbrunnen“ (Bad Ischl) Das GH Rudolfsbrunnen wurde aufgrund der Pandemie geschlossen und konnte mit Hilfe der Investitionen in Küche, Lüftung, Heizung und Lager reaktiviert werden. Der Betrieb befindet sich am Fuße des Bad Ischler Hausbergs und dient als bedeutendes Ausflugslokal in der Region.
- Revitalisierung des „See-Auwirt“ (Bad Goisern) Das Gebäude, das bis ca. 1900 als Wirtshaus mit Fremdenzimmervermietung geführt wurde und seither leer steht, wird in Abstimmung mit dem BDA generalsaniert. Zukünftig soll es wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt werden. Aufgrund von Schwierigkeiten in der Investoren-Suche konnte das Projekt bislang noch nicht umgesetzt werden.
- Sanierung des „Eckturm“ für Atelier- und Büroräumlichkeiten (Ebensee) Das prominent gelegene Kopfgebäude im Anfangsbereich der Ebenseer Marktgasse soll saniert werden, um zukünftig Räumlichkeiten für Ateliers (in Kooperation mit dem Textilforum Salzkammergut) und Büros (u.a. Co-Working) zu schaffen.
- Abbruch des ehem. Seniorenheims (Laakirchen) Das Areal des ehem. Seniorenheims mit einer Gesamtfläche von ca. 2.200 m² stand 7 Jahre lang leer. Durch den Abriss der betrieblichen Brache wurde die Möglichkeit eröffnet, das Areal als Hotelstandort nachzunutzen. Anfang April 2026 konnte das neue „eee Hotel Laakirchen“ mit 72 Zimmern eröffnen.
- Abbruch eines Stallgebäudes (Gosau) Durch den Abbruch des Stallgebäudes und die Revitalisierung der benachbarten Objekte wird die Möglichkeit eröffnet den Standort als Hebammenordination inkl. Beratungs- und Behandlungsangeboten nachzunutzen.
- Revitalisierung des „Haus der Achtsamkeit“ (Grünau im Almtal) eine Das bisherige Marienheim wird touristisch als Gewerbebetrieb ausgebaut. Dies umfasst u.a. Verdopplung der Bettenkapazitäten sowie das Schaffen von Seminarräumlichkeiten und Wellnessangeboten. Im EG liegt der Fokus auf der Vergrößerung und Modernisierung des Speiseraums und der Errichtung eines Seminarraums, der auch örtlichen Nutzern aus dem Bereich „Waldness“ zur Verfügung steht.
- Sanierung des ehem. Geschäftslokal „Pils“ (Almtaler Landtechnik) (Scharnstein)
Aktuell ist das Geschäftslokal nur zu einem kleinen Teil vermietet (Optiker). Im Zuge einer Generalsanierung soll der Umbau zu einzelnen, kleineren, Geschäftslokalen erfolgen, die anschließend getrennt vermietet werden können. Des Weiteren soll durch die Investition in einen Lastenlift zusätzlicher Lagerraum im UG nutzbar werden. - Umfeldattraktivierung (Vorchdorf) Der Außenbereich des Leerstandsprojekts „Sanierung des ehem. Schmuckkastl zur Bäckerei und Café „Im Gwölb““ wurde im Zuge der Revitalisierungsarbeiten aufgewertet und barrierefrei gestaltet, sodass dieser als Gastgarten Verwendung finden kann.
Dorf- & Stadtentwicklung im Bezirk Gmunden (DOSTE):
Von den 20 Gemeinden im Bezirk Gmunden sind 14 DOSTE-Gemeinden, 10 davon mit aktiven DOSTE-Vereinen. 42 Projekt konnten in den vergangenen fünf Jahren mit DOSTE-Mitteln umgesetzt werden.
Auszug der umgesetzten Projekte:
• St. Wolfgang, Platzgestaltung Zentrum
• Bad Goisern, Ortsplatzgestaltung
• Verschönerungsverein Bad Ischl
Tourismus im Bezirk Gmunden:
Der Bezirk Gmunden zählt mit seiner Lage im Salzkammergut zu den stärksten Tourismus-Regionen in Oberösterreich:
• Ankünfte im Bezirk im Tourismusjahr 2025: 838.979 (+37,7 % zu 2015)
• Nächtigungen im Bezirk im Tourismusjahr 2025: 2.388.242 (+34,6 % zu 2015)
Die drei nächtigungsintensivsten Gemeinden im Bezirk Gmunden (Tourismusjahr 2025):
1. Bad Ischl: 441.283 Nächtigungen
2. Gosau: 405.618 Nächtigungen
3. St. Wolfgang: 404.836 Nächtigungen
Wichtige Tourismusprojekte und -initiativen im Bezirk:
• Kommunikationsschwerpunkt Wirtshaus-Kultur mit Wirtshäusern aus dem Bezirk sowie
Kooperation beim Felix Wirtshausfestival
• Vitalisierend für Körper & Geist: Eurotherme Bad Ischl langjähriger Partner und Beteiligung bei der Gesundheitskampagne
• Salzkammergut verbindet: Bundesländerübergreifende Kooperation und Kampagne für das Salzkammergut
Als Wiege der Sommerfrische mit landschaftlicher Schönheit, kultureller Vielfalt und gelebtem Brauchtum: Dafür ist das Salzkammergut international bekannt. Keine Grenzen kennt die Region auch geografisch, verbindet sie doch gleich drei Bundesländer miteinander: Oberösterreich, das SalzburgerLand und die Steiermark. Mit der Initiative „Salzkammergut verbindet“ wird diese besondere Einheit nun auch touristisch konsequent gemeinsam gedacht und vermarktet.
• Bergerlebnis Oberösterreich: langjähriger Kooperationspartner mit den Bergbahnen Dachstein-Salzkammergut
• Welterbe-Kampagne: Kooperation bei der Schwerpunkt-Koommunikation zur Kultur-Expo 2027 mit den Welterbestätten Dachstein-Hallstatt und Pfahlbauten am Attersee/ Mondsee.
Der Bezirk Gmunden als Schauplatz für internationalen Spitzensport
Ende Dezember wird das Skigebiet Dachstein-West im Salzkammergut erstmals Schauplatz des Audi FIS Damen Skiweltcups. Am 28. Dezember steht der Riesenslalom, am 29. Dezember der Slalom auf dem Programm. Damit kehrt Oberösterreich nach sechs Jahren wieder auf die internationale Skiweltcup-Bühne zurück. Bei den Damen liegt das letzte Weltcuprennen in Oberösterreich sogar 34 Jahre zurück.
„Der Damen-Skiweltcup in Dachstein West ist ein bedeutender Impuls für das Salzkammergut und die heimische Wirtschaft. Ein internationales Großereignis dieser Dimension stärkt die touristische Wertschöpfung, sorgt für zusätzliche Nachfrage bei Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben und kommt auch dem Handel, den Dienstleistern und vielen weiteren Unternehmen in der Region zugute. Gleichzeitig präsentiert sich das Salzkammergut einem weltweiten Publikum als leistungsfähige, gastfreundliche und attraktive Wintersportdestination“, so Landesrat Markus Achleitner.
Tausende Fans werden an den beiden Weltcup-Tagen vor Ort sein und die Bilder aus Oberösterreich gehen hinaus in die Welt. Innerhalb weniger Tage wurden bereits mehr als 1.000 Tickets für die Skirennen verkauft.
Mit den Damen-Skiweltcuprennen erhält Dachstein West ein neues, international sichtbares Qualitätsmerkmal. Wir zeigen damit weit über die Grenzen Österreichs hinaus, dass Dachstein West zu den Top-Wintersportregionen gehört.
Gemeinsam für zwei erfolgreiche Weltcuptage
Ein Skiweltcup stellt höchste Anforderungen an Organisation, Infrastruktur und Durchführung. Entsprechend breit ist das Team hinter den Rennen: Land Oberösterreich, Ski Austria und der Oberösterreichische Skiverband, Bergbahnen und Tourismusverband, Gemeinde und Behörden, Einsatzorganisationen, Organisationskomitee und Projektteam, Grundeigentümer, Sponsoren sowie zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer arbeiten gemeinsam an der Vorbereitung.
Ausbau der Sport-Infrastruktur im Bezirk Gmunden
Ob Breitensport oder Spitzensport – beides steht in Oberösterreich hoch im Kurs. Grundlage dafür ist eine entsprechende Infrastruktur, die im Sportland Oberösterreich konsequent ausgebaut wird, auch im Bezirk Gmunden (Auswahl):















