19.6.2026 bis 16.8.2026
Ausstellungseröffnung am 18. Juni 2026 im K-Hof Kammerhof Museum Gmunden
Mit „Leave The Future Behind“ präsentieren die Salzkammergut Festwochen Gmunden eine
umfassende Ausstellung des bildnerischen Schaffens von Marcus Füreder alias Parov Stelar. Gezeigt
wird ein Künstler, dessen Werk sich heute gleichermaßen in Musik und Malerei entfaltet. Parallel
zu seinem aktuellen Albumprojekt „Artifact“ eröffnet die Ausstellung einen Einblick in jene
künstlerische Arbeit, die sein Schaffen seit vielen Jahren begleitet. Die Eröffnungsrede hält Prof. Dr.
Klaus Albrecht Schröder, Generaldirektor der Albertina em. und Direktor des Wiener Aktionismus
Museums.
Gmunden, Juni 2026
Millionen Menschen kennen Parov Stelar als Musiker, Komponisten, Produzenten und Begründer des Electro
Swing. Die Ausstellung „Leave The Future Behind“ richtet den Blick auf ein künstlerisches Schaffen, das Marcus
Füreder bereits lange vor seiner internationalen Musikkarriere begleitet hat und bis heute prägt.
Fürihn existiert keine Trennung zwischen Musik und Malerei. Beide entstehen aus denselben Fragen, denselben
Erinnerungen und denselben Emotionen. Wasin einem Song hörbar wird, taucht oft Jahre später als Bild wieder
auf. Was auf einer Leinwand beginnt, findet nicht selten seinen Weg zurück in die Musik.
„Ich bin nicht Musiker, der malt. Und ich bin nicht Maler, der Musik macht. Beides gehört für mich untrennbar
zusammen.“
Diese Haltung prägt sein gesamtes Schaffen. Musik und Malerei sind für Marcus Füreder keine getrennten
Disziplinen, sondern unterschiedliche Ausdrucksformen einer gemeinsamen künstlerischen Sprache.
Besonders sichtbar wird das in seinem aktuellen Projekt „Artifact“. Das Album markiert einen neuen Abschnitt
in seiner Arbeit und beschäftigtsich mit Erinnerung, Zeit, Identität und der Frage, wie Erlebtesin uns weiterlebt.
Inspiriert von persönlichen Erfahrungen, Träumen und der Vorstellung paralleler Wirklichkeiten entstand ein
Werk, das weit über klassische Albumformate hinausgeht.
Viele dieser Gedanken spiegeln sich auch in den ausgestellten Arbeiten wider.
Die Bilder von Marcus Füreder bewegen sich zwischen Pop Art, Surrealismus und autobiografischer Reflexion.
Erinnerungsfragmente treffen auf kulturelle Symbole, digitale Bildwelten auf analoge Malerei. Figuren
erscheinen vertraut und fremd zugleich. Traum und Wirklichkeit überlagern sich. Vergangenheit und Gegenwart
treten in einen Dialog.
Seine Werke erzählen keine linearen Geschichten. Sie eröffnen Räume für Assoziationen und persönliche
Interpretationen. Immer wieder tauchen Motive auf, die an Kindheit, Verlust, Hoffnung, Sehnsucht oder innere
Konflikte erinnern. Dabei entsteht eine Bildsprache, die gleichzeitig unmittelbar zugänglich und vielschichtig
bleibt.
2026 erreichte Parov Stelar erneut ein Millionenpublikum durch seinen Auftritt als Haupt-Intervall-Act beim
Eurovision Song Contest in Wien. Mit dem Titel „Black Lilies“ entstand eine Performance, die europaweit
Aufmerksamkeit erzeugte und einmal mehr die internationale Strahlkraft seines Schaffens unter Beweis stellte.
Für die visuelle Konzeption arbeitete Marcus Füreder mit Florian Wieder zusammen. Wieder zählt seit vielen
Jahren zu den renommiertesten Bühnen- und Produktionsdesignern der Welt. Seine Arbeiten prägten
internationale Großereignisse wie den Super Bowl, die Emmy Awards, die MTV Video Music Awards und
mehrere Eurovision Song Contests sowie Produktionen für einige der erfolgreichsten Künstlerinnen und
Künstler der Gegenwart, darunter Beyoncé, Jennifer Lopez, Katy Perry und BTS.
Die Zusammenarbeit markiert den Beginn eines gemeinsamen kreativen Weges, der in Zukunft weiter
ausgebaut werden soll. Beide verbindet dasInteresse an der Verbindung von Musik, visueller Gestaltung, Raum
und Inszenierung.
Auch „Leave The Future Behind“ folgt diesem Gedanken.
Die Ausstellung zeigt einen Künstler, dersich nicht auf ein Medium beschränken lässt. Musik und Malereistehen
hier nicht nebeneinander. Sie ergänzen und beeinflussen einander. Sie erzählen dieselben Geschichten auf
unterschiedliche Weise.
„Parov Stelar gehört zu jener seltenen Kategorie von Künstlern, deren Begabung sich nicht in einem einzigen
Medium erschöpft“, schreibt Klaus Albrecht Schröder im Vorwort des Ausstellungskatalogs.
Mit „Leave The Future Behind“ richten die Salzkammergut Festwochen Gmunden den Blick auf einen
wesentlichen Teil von Marcus Füreders Schaffen. Die Ausstellung macht sichtbar, dass seine künstlerische
Arbeit weit über die Musik hinausreicht und sich seit vielen Jahren in zwei gleichwertigen Welten entfaltet: im
Klang und im Bild.
LEAVE THE FUTURE BEHIND
Parov Stelar
Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 18. Juni 2026 | 19:00 Uhr
Eröffnungsrede:
Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder
Ausstellungsdauer:
19. Juni bis 16. August 2026
Ort:
K-Hof Kammerhof Museum Gmunden
Öffnungszeiten und Museumseintritt:
Mittwoch bis Sonntag, 10:00–15:00 Uhr
Erwachsene € 10, Kinder & Jugendliche bis 19 Jahre € 3
Museumstickets können vorab oder direkt im Kammerhofmuseum Gmunden bezogen werden.
BEGLEITPROGRAMM: KUNST ERLEBEN
Einblicke in die Ausstellung sowie die Möglichkeit, sich vertiefend mit dem Werk von Parov Stelar
auseinanderzusetzen, bieten Führungen im Rahmen der NOCTURNE Gmunden (25. Juni|18:00) sowie der
beiden ArtWalks am 12. Juli und 13. August. Die ArtWalks entstehen in Zusammenarbeit mit der Galerie 422
Gmunden, dem Kammerhof Museum und der Kunstuniversität Linz und eröffnen besondere Einblicke in die
vielfältige Kunstlandschaft der Traunseestadt. Auf dem Programm stehen unter anderem die Ausstellungen von
Christian Eisenberger und Alfred Haberpointner in der Galerie 422, die Ausstellung Leave The Future Behind im
Kammerhof Museum sowie die BestOFF Sommerfrische der Kunstuniversität Linz im Toscanapark. Anmeldung
unter karten@festwochen-gmunden.at.
Die Salzkammergut Festwochen Gmunden zählen seit rund 40 Jahren zu den bedeutendsten Kulturfestivals
Österreichs und verbinden Musik, Theater, Literatur und Bildende Kunst zu einem Programm mit Strahlkraft
weit über die Region hinaus. Von intimen Liederabenden und großen Orchesterkonzerten über literarische und
theatrale Schwerpunkte zu Thomas Bernhard und Ingeborg Bachmann bis hin zu internationalen Ausstellungen
laden sie dazu ein, Kunst und Kultur als Orte der Begegnung, des Nachdenkens und des gesellschaftlichen Dialogs zu erleben.






















