Etwas für ihn völlig Neues, ein Abenteuer sei es, in das er sich stürze, sagt der Gmundner
Pianist, Organist und Chorleiter Lukas Raffelsberger.
Bei seinem nächsten Orgelkonzert will er das Werk des Meisters der Minimal Music, Philip Glass, so eng mit Werken von Johann Sebastian Bach verweben, „dass man als Zuhörer bei manchen Übergängen nicht mehr weiß, ob’s noch vom einen oder schon vom anderen ist“.
Raffelsberger, bislang als ausgewiesener Bach-Fan bekannt, erkennt im Werk Beider verblüffende Ähnlichkeiten wie Reduktion und ein starkes Ordnungsprinzip. An Glass’ Kompositionen faszinierten ihn, so sagt Raffelsberger, die aus der klassischen indischen Musik kommende additive Methode, die einfachen harmonische Schemata und die Wiederholungen, die zusammen schließlich ein geradezu hypnotisches Flirren im Raum erzeugten.
Übrigens: Das Konzert beginnt mit jenem Prelude, das Philip Glass für die Wiedereröffnung der Notre Dame komponierte.
Donnerstag, 18. 6., 20 Uhr, Evangelische Kirche Gmunden
Freier Eintritt, freiwillige Spenden













