UPDATE: 01.07.2026 – 12:20
Der Einsatz am Arikogel wurde auch in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Bereits um 05:15 Uhr traf sich die Drohnengruppe, um weitere Kontrollflüge im betroffenen Gebiet vorzubereiten.
Beim ersten Drohnenflug um 06:00 Uhr konnten mehrere Glutnester festgestellt werden. Daraufhin wurden erneut die vier Feuerwehren des Pflichtbereiches Ebensee sowie die Waldbrandstützpunkte St. Agatha und Scharnstein als auch der Bergrettungsdienst Ebensee alarmiert.
Ab 09:00 Uhr unterstützte erneut ein Hubschrauber der Polizei die Einsatzkräfte. In weiterer Folge wurden Flughelfer, zwei Kameraden der Bergrettung sowie vier Feuerwehrkameraden samt Material in das schwer zugängliche Einsatzgebiet aufgeflogen.
Bei einem weiteren Drohnenflug um 11:30 Uhr wurden erneut Glutnester entdeckt. Durch die genaue Lokalisierung aus der Luft konnten die Einsatzkräfte gezielt zu den betroffenen Stellen navigiert werden, um die Glutnester abzulöschen.
Das sich annähernde Gewitter wird laufend durch die Bergrettung überwacht, um die Sicherheit der eingesetzten Kräfte im alpinen Gelände bestmöglich gewährleisten zu können.
Nach dem Ablöschen der letzten bekannten Glutnester ist endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Unsere Einsatzkräfte beginnen nun mit dem Zusammenpacken und dem Rückbau der Einsatzmittel. Im schwer zugänglichen Gelände bleibt auch dieser Teil des Einsatzes herausfordernd.
Die Lage wird weiterhin beobachtet.
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Seit 8 Uhr stehen die Feuerwehren aus Ebensee, der Waldbrandstützpunkt St. Agatha und die FF Scharnstein mit dem Kerosinanhänger wieder im Einsatz. Auch der Polizeihubschrauber aus Linz befindet sich auf Anflug, um die Bekämpfung der Glutnester aus der Luft zu unterstützen.
Ein Waldbrand am Arikogel hat am Mittwoch einen Großeinsatz von Feuerwehr, Bergrettung, Polizei und Bundesheer ausgelöst. Dank des raschen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten im steilen alpinen Gelände stellten die Helfer jedoch vor große Herausforderungen.
FF EbenseeGegen 10.15 Uhr wurden die vier Feuerwehren des Pflichtbereiches Ebensee zunächst zu einem Brandverdacht alarmiert. Bei der Erkundung bestätigte sich der Waldbrand, worauf umgehend weitere Kräfte nachalarmiert wurden. Neben dem Waldbrandstützpunkt St. Agatha und der Einsatzführungsunterstützung des Abschnittes Bad Ischl rückten auch die Feuerwehr Scharnstein mit dem Kerosinanhänger zur Betankung der Hubschrauber sowie die Bergrettung aus.
Da sich der Brand in steilem und nur schwer erreichbarem Gelände befand, kamen Hubschrauber der Polizei und des Bundesheeres zum Einsatz. Sie transportierten Löschwasser und Material zur Brandstelle. Die Bergrettung unterstützte die Feuerwehr mit Seilsicherungen, damit die Einsatzkräfte die Löscharbeiten sicher durchführen konnten.
Insgesamt standen rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei mit 20 Fahrzeugen sowie zwei Hubschrauber im Einsatz. Während die Brandfläche zunächst auf rund 30 Quadratmeter geschätzt wurde, ergab die abschließende Kontrolle eine tatsächliche Ausdehnung von etwa 350 Quadratmetern.Nach mehreren Stunden konnte der Waldbrand unter Kontrolle gebracht werden. Mannschaft und Material wurden anschließend sicher vom Berg gebracht. Eine Kontrolle der Brandstelle mittels Wärmebildkamera soll verbliebene Glutnester ausschließen. Aufgrund des steilen Geländes und der hohen Temperaturen waren die Einsatzkräfte über Stunden hinweg besonders gefordert. Für Donnerstagvormittag ist eine weitere Kontrolle des Brandplatzes vorgesehen. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.














