Gleich viermal musste die Bergrettung Gmunden am Wochenende ausrücken. Ein Kind wurde nach einem Sturz am Grünberg mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, zwei Wanderinnen verletzten sich teils schwer. Auch ein Gleitschirmpilot benötigte nach einem missglückten Start Hilfe.
Kind nach Sturz mit Hubschrauber gerettet
Der erste Einsatz ereignete sich am Samstag gegen 16:45 Uhr. Ein Kind war auf einem Spielplatz am Grünberg rund zwei Meter abgestürzt und hatte sich dabei am Arm verletzt. Der Notarzthubschrauber Martin 3 brachte das Kind zur weiteren Behandlung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden.
Nur rund zwei Stunden später folgte bereits die nächste Alarmierung. Eine 62-jährige Wanderin war in der Kaltenbachwildnis gestürzt und hatte sich dabei schwer an der Schulter verletzt. Die Bergretter stiegen zur Verletzten auf und begleiteten sie ins Tal. Dort wurde sie an die Rettung übergeben und ins Krankenhaus gebracht.

94-Jährige mit Kopfwunde
Auch am Sonntag blieb es für die Bergrettung nicht ruhig. Kurz nach 13 Uhr stürzte eine 94-jährige Frau beim Abstieg über den Ortnersteig am Grünberg. Sie zog sich eine stark blutende Kopfwunde zu.
Der Bergrettungsarzt übernahm die Erstversorgung direkt vor Ort. Anschließend begleiteten die Einsatzkräfte die Frau ins Tal. Von dort wurde sie mit der Rettung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht.

Gleitschirmpilot bleibt unverletzt
Kurz nach 15 Uhr folgte bereits der vierte Einsatz des Wochenendes. Ein 35-jähriger Gleitschirmpilot kollidierte beim Start am Grünberg mit einem Baum und stürzte in steiles Gelände.
Der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt. Die Bergrettung half ihm aus dem schwierigen Gelände und befreite anschließend auch den Gleitschirm aus den Baumwipfeln.

Nach vier Einsätzen innerhalb von rund 24 Stunden konnte die Bergrettung Gmunden schließlich auf ein ungewöhnlich einsatzreiches Wochenende zurückblicken.











