Eine 65-jährige Deutsche ist am Donnerstag beim Abstieg vom Kleinen Sonnstein rund 20 Meter in einen Graben gestürzt. Die Wanderin wurde bei einer anspruchsvollen Taubergung gerettet und ins Krankenhaus gebracht.
Auf nassem Felsen ausgerutscht
Das Ehepaar aus Deutschland hatte den 923 Meter hohen Kleinen Sonnstein bestiegen. Beim Abstieg rutschte die 65-Jährige gegen 14:35 Uhr im Bereich des sogenannten „Eisgrabens“ auf einem nassen und rutschigen Felsen aus.
Sie stürzte rund 20 Meter tief und blieb verletzt in einem darunterliegenden Bachbett liegen.
Andere Wanderer leisten Erste Hilfe
Zwei Wanderer, die das Ehepaar kurz zuvor überholt hatten, beobachteten den Sturz und eilten der Frau zu Hilfe. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf ab.
Daraufhin wurden die Bergrettung Traunkirchen, der Notarzthubschrauber Martin 3 und ein Alpinpolizist alarmiert.
Schwierige Taubergung
Nach einer kurzen Erkundung entschied sich die Hubschraubercrew für eine Rettung mittels Tau. Die Bergung gestaltete sich aufgrund des schmalen, von Bäumen bedeckten Grabens schwierig.
Mit einer Taulänge von rund 95 Metern konnte die 65-Jährige schließlich aus dem Gelände ausgeflogen werden. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung in das Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht, berichtet die Polizei.












