Was als vermeintlicher Notfall begann, endete mit einer ernüchternden Vermutung: Hilferufe aus dem Bereich des Windengrabens auf der Katrin lösten am Dienstag eine rund zweistündige Suchaktion der Bergrettung und einen zusätzlichen Hubschraubereinsatz aus. Eine verunfallte Person wurde nicht gefunden.
Wanderer alarmieren Einsatzkräfte
Am Nachmittag meldeten Wanderer über den Notruf, dass sie aus einem weglosen Waldgelände Hilferufe hören würden. Die Bergrettung Bad Ischl rückte daraufhin mit einer Einsatzmannschaft zur Suche aus.
Rund zwei Stunden lang wurde das Gelände am Boden abgesucht. Anschließend führte auch der Hubschrauber der Flugpolizei einen Suchflug durch. Doch weder am Boden noch aus der Luft konnte eine verunfallte Person entdeckt werden.

Hilferufe offenbar aus der Seilbahn
Für zusätzliche Verwirrung sorgten weitere, nahezu zeitgleiche Meldungen über Hilferufe aus dem Steilhang des ehemaligen Pistenverlaufs sowie aus dem Bereich einer Seilbahnstütze – jeweils in Geländeabschnitten, in denen kein Wanderweg verläuft.
Nach Einschätzung der Bergrettung liegt deshalb der Verdacht nahe, dass die Rufe von Fahrgästen der Katrin Seilbahn stammten und offenbar als „Scherzhilferufe“ gemeint waren.
Die Bergrettung Bad Ischl appelliert eindringlich, solche nicht ernst gemeinten Hilferufe zu unterlassen. Sie können jederzeit einen realen Notfall vortäuschen und dadurch umfangreiche Einsatzkräfte binden.











