Ohne Stirnlampen und mit schwindendem Handyakku sind zwei Bergsteiger am Freitagabend am Traunstein in Bergnot geraten. Weil sie auf dem Hernlersteig bei Dunkelheit an den seilversicherten Passagen nicht mehr sicher weiterkamen, setzten sie einen Notruf ab. Bergrettung und Alpinpolizei konnten die beiden unverletzt ins Tal begleiten.
Abstieg dauerte länger als geplant
Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung und eine 31-jährige Wienerin waren am 16. Oktober gegen 11 Uhr über den Naturfreundesteig aufgestiegen. Nach einer Einkehr beim Naturfreundehaus erreichten sie den Gipfel und begannen gegen 16.30 Uhr mit dem Abstieg.
Ursprünglich wollten sie über den Mairalmsteig ins Tal. Weil es bereits spät war und sie keine Stirnlampen dabeihatten, entschieden sie sich für den ihnen bekannten Hernlersteig. Sie kamen jedoch langsamer voran als erwartet und mussten den Weg zunächst mit ihren Mobiltelefonen ausleuchten.
Bergrettung begleitet Wanderer ins Tal
Als die Akkus zur Neige gingen und die beiden an den seilversicherten Stellen Schwierigkeiten bekamen, setzte die 31-Jährige gegen 19.30 Uhr einen Notruf ab. Bergretter und Alpinpolizisten stiegen zu den Wanderern auf und erreichten sie rund 45 Minuten später.
Die Einsatzkräfte versorgten die beiden mit Stirnlampen und begleiteten sie sicher ins Tal. Verletzt wurde niemand, berichtet die Polizei.











