Mit leichten Turnschuhen und ohne alpine Ausrüstung war ein 31-jähriger Tourist aus Südkorea am Freitagnachmittag am Dachsteinplateau unterwegs. Wegen Problemen mit dem Sprunggelenk konnte er den Rückweg nicht mehr rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit antreten. Die Flugpolizei rettete ihn mit dem Hubschrauber aus dem hochalpinen Gelände.
Der Tourist wollte am 16. Oktober den Hallstätter Gletscher besichtigen. Dazu fuhr er mit der Seilbahn auf den Krippenstein und wanderte über den Trägerweg in Richtung Eissee. Nordwestlich des Taubenkogels setzte er schließlich einen Notruf ab, konnte seine Situation zunächst aber nicht näher erklären.
Erst nach mehreren Telefonaten stellte sich heraus, dass er Probleme mit dem Sprunggelenk hatte und den Rückweg nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit schaffen würde.
Rettung am kurzen Tau
Um eine nächtliche Suchaktion zu verhindern, wurde die Flugpolizei alarmiert. Die Besatzung konnte den 31-Jährigen lokalisieren, aufnehmen und am kurzen Tau sicher ins Tal fliegen, berichtet die Polizei.











