Ein bedeutendes Stück Pinsdorfer Geschichte konnte nun für kommende Generationen bewahrt werden
Vier zusammengehörende Fossilplatten des sogenannten „Pinsdorfichnus“ wurden erfolgreich geborgen und gesichert.
Die historische Sicherung wurde durch eine vom Gemeinderat im Jahr 2023 beschlossene Vereinbarung ermöglicht, die Bürgermeister Jürgen Berchtaler mit dem Eigentümer der Standortliegenschaft abgeschlossen hat.
Die außergewöhnlichen Fossilien wurden bereits 1903 am Pinsdorfberg entdeckt. Die seltenen Lebensspuren urzeitlicher Organismen erlangten wissenschaftliche Bedeutung und fanden unter dem Namen „Pinsdorfichnus“ Eingang in die geologische Fachliteratur und stehen auch im naturhistorischen Museum zur Besichtigung.
Die Fossilien wurden seit dem Fund im ehemaligen paläontologischen Museum des Heimatforschers Leopold Nuhßbaumer gelagert.
Nach einem früher gescheiterten Bergungsversuch konnten die vier Teilstücke nun unbeschadet übernommen werden.
Bürgermeister Jürgen Berchtaler freut sich über die gelungene Sicherung und bedankt sich beim Besitzer der bisherigen Standortliegenschaft Werner Hörbarth:
„Damit bleibt ein einzigartiges Zeugnis unserer Erd- und Ortsgeschichte für die nächsten Generationen erhalten.“
Bis ein dauerhafter Ausstellungsort definiert wird, werden die Fossilien sicher verwahrt.













