Grünau macht den nächsten Schritt zur „Dark Sky Community“. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder betont beim Kick-off des Sternenparks, dass es nicht um mehr Tourismus geht, sondern um den Schutz eines seltenen Naturerbes.
Ein Schatz, den kaum jemand kennt
Ein wirklich dunkler Nachthimmel ist heute eine Seltenheit. Nur ein kleiner Teil der Menschen auf der Welt sieht die Sterne noch so klar wie in Grünau. Dieser dunkle Himmel ist ein wertvolles Gut der Region, das wir bewahren müssen.
„Ein dunkler Nachthimmel ist kein Luxusgut für Touristen, sondern ein Stück davon, wie wir hier in der Region leben wollen“, sagt Stefan Kaineder.
Licht dort, wo es wirklich hilft
Der neue Plan für das Licht zeigt den Weg. Es geht darum, Licht gezielt und klug einzusetzen. Das heißt: Nur so viel Licht wie nötig, die richtige Farbe und eine gute Abschirmung. So bleibt die Nacht auch wirklich dunkel.
„Wir setzen Licht dort ein, wo es sicher und nützlich ist. Den Rest der Nacht lassen wir die Nacht einfach Nacht sein“, erklärt Kaineder. „So handeln wir verantwortungsvoll und sichern diesen besonderen Ort für unsere Kinder und Enkel.“
Der Sternenpark in Grünau ist ein gemeinsames Bekenntnis, die natürliche Dunkelheit als wertvolle Lebensqualität für Menschen, Tiere und Pflanzen zu bewahren.











