Umfassendes Sanierungskonzept liegt vor – Umsetzung in mehreren Bauetappen geplant – Erste Investitionen sollen bereits im Budget 2027 berücksichtigt werden.
Die Stadt Gmunden setzt ihre konsequente Schulstandortentwicklung fort. Nach der Erweiterung und Sanierung der Nikolaus-Lenau-Schule, der Übersiedlung der Polytechnischen Schule in das Schulzentrum Gmunden Stadt sowie dem dort begonnenen Generalsanierungsprojekt steht nun die schrittweise Modernisierung der Traundorfschule mit Volks- und Mittelschule auf dem Programm.
Als Bezirkshauptstadt zählt Gmunden zu den bedeutenden Bildungsstandorten Oberösterreichs. Die Sicherung und Weiterentwicklung einer zeitgemäßen Bildungsinfrastruktur ist daher ein zentrales Anliegen der Stadtgemeinde. Für Bürgermeister Stefan Krapf, selbst ausgebildeter Pädagoge, hat dieses Thema einen besonderen Stellenwert: Gute Schulen und bestmögliche Lern- und Arbeitsbedingungen sind eine wesentliche Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.
Umfassendes Sanierungskonzept mit einem Investitionsvolumen von 7,4 Millionen Euro
Das Gebäude der Traundorfschule wurde im vergangenen Sommer von Fachleuten eingehend untersucht. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für ein umfassendes Sanierungs- und Modernisierungskonzept. Das gesamte Investitionsvolumen beziehungsweise die vorgesehenen Errichtungskosten belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro.
Aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Gemeinden und des beträchtlichen Projektumfangs ist eine Umsetzung in mehreren aufeinanderfolgenden Bauetappen erforderlich. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass der laufende Schulbetrieb durch die Bauarbeiten möglichst nicht beeinträchtigt wird.
Daher sollen die Arbeiten vorrangig in den Ferienzeiten durchgeführt werden. Dies erfordert eine besonders detaillierte und komplexe Planung der einzelnen Bauabschnitte, um die notwendigen Maßnahmen zeitlich und organisatorisch bestmöglich aufeinander abzustimmen.
Erste Bauetappe soll im Budget 2027 berücksichtigt werden
Ein wesentlicher nächster Schritt ist die finanzielle und organisatorische Abstimmung mit den zuständigen Förderstellen des Landes Oberösterreich. Die Stadt Gmunden steht dazu in engem Kontakt mit der Bildungsdirektion, der Bauabteilung des Landes sowie den weiteren zuständigen Stellen.
In den kommenden Wochen ist ein Abstimmungsgespräch vorgesehen, bei dem insbesondere die geplanten Bauetappen, das Finanzierungsmodell und der weitere Projektablauf behandelt werden sollen.
Die Investitionen für die erste Bauetappe sollen bereits im Budget 2027 berücksichtigt werden. Damit soll die finanzielle Grundlage für den schrittweisen Start der Modernisierung geschaffen werden.
Bürgermeister Stefan Krapf: „Wir wollen allen Schulen bestmögliche Rahmenbedingungen bieten“
Bürgermeister Stefan Krapf unterstreicht die Bedeutung einer ausgewogenen und langfristig geplanten Schulstandortentwicklung:
„Man kann nicht alle Schulstandorte gleichzeitig sanieren. Bei der Nikolaus-Lenau-Schule bestand bereits dringender Handlungsbedarf, da die räumlichen Kapazitäten ausgeschöpft waren. Gleichzeitig stand im Schulzentrum Gmunden Stadt der dritte Stock zur Verfügung. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, die Polytechnische Schule dorthin zu übersiedeln und diesen Schulstandort entsprechend weiterzuentwickeln.
Der nächste Schritt ist nun die Traundorfschule. Das ist ausdrücklich keine Wertung zwischen unseren Schulstandorten. Wir wollen alle Schulen gleichermaßen berücksichtigen und ihnen jene Aufmerksamkeit geben, die sie benötigen.
Obwohl die Traundorfschule bereits 2016 saniert wurde, ist uns bewusst, dass mittlerweile in verschiedenen Bereichen wieder erheblicher Modernisierungsbedarf besteht. Vieles ist in die Jahre gekommen. Unser Ziel ist es, für die Schülerinnen und Schüler, für die junge Generation, aber ebenso für die Pädagoginnen und Pädagogen bestmögliche Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen und Arbeiten zu schaffen.“
Energieversorgung, Infrastruktur und Klassenräume auf modernen Stand bringen
Die geplante Modernisierung umfasst wesentliche Bereiche des Schulstandortes. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Energieversorgung, die technische und bauliche Infrastruktur sowie die Klassen- und Unterrichtsräume. Die Traundorfschule soll damit schrittweise auf einen modernen, zeitgemäßen Stand gebracht und langfristig für die Anforderungen eines zukunftsorientierten Schulbetriebes gerüstet werden.
„Die Traundorfschule ist ein Schulstandort, der sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt hat. Das zeigen auch die Schülerzahlen. Sowohl in der Volksschule als auch in der Mittelschule wird hervorragende pädagogische Arbeit geleistet. Als Schulerhalter ist es unsere Aufgabe, dafür die entsprechenden räumlichen, technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen.
Es handelt sich dabei um eine der größeren Investitionen im Bereich unserer Bildungsinfrastruktur. Wir wollen unseren Kindern und Jugendlichen moderne Schulen bieten und gleichzeitig die wichtige Arbeit unserer Pädagoginnen und Pädagogen bestmöglich unterstützen. Denn Bildung ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt“, so Bürgermeister Stefan Krapf.
Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Vorbereitung
Die zuständige Bauabteilung der Stadt Gmunden arbeitet gemeinsam mit Architekten und in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen des Landes Oberösterreich intensiv an der weiteren Projektentwicklung.
Im Mittelpunkt stehen derzeit die Konkretisierung der einzelnen Bauetappen, die zeitliche Abstimmung mit dem Schulbetrieb sowie die Klärung der Förder- und Finanzierungsfragen.
Mit der geplanten Modernisierung der Traundorfschule setzt die Stadt Gmunden damit den nächsten wichtigen Schritt, um ihre Bildungsstandorte langfristig zu sichern und den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften zeitgemäße Rahmenbedingungen zu bieten.
Bildungsstadtrat Thomas Bergthaler: „Unser Ziel sind zeitgemäße Schulstandorte mit bestmöglichen Rahmenbedingungen“
„Nach den Besichtigungen und Begutachtungen der Schulstandorte durch die Bildungsdirektion Oberösterreich hat die Stadt Gmunden eine Reihung zur Priorisierung der einzelnen Sanierungs- und Entwicklungsprojekte vorgenommen. An dieser festgelegten Reihenfolge haben wir uns konsequent orientiert und die notwendigen Maßnahmen Schritt für Schritt abgearbeitet.
Uns ist es jedoch ein großes Anliegen, so bald wie möglich alle Gmundner Schulstandorte an die Anforderungen unserer Zeit anzupassen und eine moderne, funktionierende Infrastruktur zu schaffen. Wir wollen sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in zeitgemäßen Schulgebäuden lernen können, in denen sie sich bestmöglich entfalten, ihre Fähigkeiten entwickeln und sich voll und ganz auf das Lernen konzentrieren können. Dafür müssen wir die entsprechenden räumlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen schaffen“, so Bildungsstadtrat Thomas Bergthaler.
Baustadtrat Rüdiger Fritz: „Durchdachte Bauplanung sichert einen möglichst ungestörten Schulbetrieb“
„Wir sind froh, wenn unsere Schulen wieder auf einen zeitgemäßen und modernen Stand gebracht werden. Das sind wir unseren Kindern schuldig. Sie sollen ein schönes Lernumfeld und eine angenehme Atmosphäre vorfinden, in der sie sich bestmöglich entfalten können. In Bildung und Ausbildung zu investieren, ist eine Grundvoraussetzung und unsere Verantwortung gegenüber der nächsten Generation. Vor allem sollen die Kinder Freude am Lernen entwickeln und mit Selbstvertrauen und Zuversicht ins Leben gehen können.
Bei der Sanierung werden sämtliche erforderlichen baulichen Maßnahmen berücksichtigt. Gleichzeitig achten wir darauf, den laufenden Schulbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. Fassadenarbeiten können grundsätzlich auch während des Schulbetriebs erfolgen, Arbeiten innerhalb der Gebäude sowie an den Fenstern müssen hingegen in die schulfreien Zeiten gelegt werden. Diese Vorgehensweise gilt auch für die aktuellen Arbeiten im Schulzentrum Gmunden Stadt“, so Baustadtrat Rüdiger Fritz.











