GRÜNAU IM ALMTAL. Aus einer Wanderung im Toten Gebirge wurde für zwei 17-Jährige am Sonntagabend ein nächtlicher Rettungseinsatz. Die beiden hatten beim Abstieg den Weg verloren, ihre Stirnlampe war ohne Akku und schließlich ging auch das Handy aus. Erst nach Mitternacht konnten die Jugendlichen von einer Rettungsmannschaft unverletzt gefunden werden.
Mit Handylicht durch die Dunkelheit
Die beiden Jugendlichen aus dem Bezirk Gmunden waren bereits um 5 Uhr beim Seehaus am Almsee gestartet und über den Sepp-Huber-Steig zur Pühringerhütte gewandert. Dort verbrachten sie den Tag in der Umgebung der Hütte. Nach eigenen Angaben übersahen sie dabei etwas die Zeit und machten sich erst gegen 18 Uhr auf den Rückweg.
Der 17-Jährige telefonierte während des Abstiegs mehrmals mit seinem Vater. Dieser warnte die beiden, dass es gegen 19:30 Uhr dunkel werden würde. Dennoch gerieten sie in die Finsternis. Eine mitgeführte Stirnlampe hatte keinen Akku mehr, weshalb die Jugendlichen mit den Handylichtern weitergingen.
Handy-Akku leer
Gegen 23 Uhr meldete sich der 17-Jährige erneut bei seinem Vater. Die beiden hatten sich verstiegen und konnten nicht mehr weiter. Den genauen Standort konnte der Jugendliche nicht nennen. Kurz darauf war auch der Akku seines Handys leer.
Der Vater alarmierte daraufhin die Polizei. Ein Einsatz des Polizeihubschraubers war aufgrund der Wetterbedingungen nicht möglich. Eine Rettungsmannschaft machte sich deshalb zu Fuß in Richtung des Sepp-Huber-Steigs in der „Röll“ auf. Gegen 00:40 Uhr wurden die beiden 17-Jährigen schließlich im unteren Bereich des Steigs auf etwa 850 Metern Seehöhe gefunden. Beide waren unverletzt, berichtet die Polizei.











