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Österreichs beste Umweltprojekte wurden bei der Austria Gala ausgezeichnet

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Nach­dem in den Vor­mo­na­ten die Ener­gy Glo­be Awards in allen Bun­des­län­dern ver­ge­ben wur­den, fand nun die Ver­lei­hung der Aus­tria Awards am 23. Mai im Rah­men einer hoch­ran­gi­gen Gala in Linz statt, wozu alle Bun­des­land­sie­ger nomi­niert waren. Die Qua­li­tät und Viel­falt der Ein­rei­chun­gen waren über­ra­gend und stell­te die Jury vor eine har­te Auf­ga­be. All­ge­mei­ner Tenor, “Jeder Ein­rei­cher könn­te Sie­ger sein, es sind aus­ge­zeich­ne­te Pro­jek­te, die in Form von Geschäfts­mo­del­len auch die Lösun­gen für unse­re Res­sour­cen­pro­ble­me auf­zei­gen. Es zeigt, dass Öster­reich abso­lu­ter Welt­meis­ter der Nach­hal­tig­keit ist.”

Auch die hoch­ran­gi­gen Lau­da­to­ren wie LH-Stv. Man­fred Haim­buch­ner, Gene­ral­di­rek­tor Dr. Wer­ner Stein­ecker, der von Sei­te Ener­gie AG den PowerTower zur Ver­fü­gung stell­te oder Indus­tri­el­len­prä­si­dent Axel Grei­ner waren von der Ver­an­stal­tung rest­los begeis­tert und mein­ten: „Wenn man sich das ansieht und die­se Begeis­te­rung spürt, braucht man sich um die Zukunft kei­ne Sor­gen machen”.

Der dies­jäh­ri­ge Gesamt­sieg ging an das Salz­bur­ger Unter­neh­men Schweig­ho­fer Fiber, es pro­du­ziert in Hal­lein hoch­rei­ne Zel­lu­lo­se aus Fich­ten­holz. Die dabei ent­ste­hen­den Abfall­stof­fe ent­hal­ten wert­vol­le orga­ni­sche Bestand­tei­le, die nun in einem neu­en inno­va­ti­ven Fer­men­ta­ti­ons­pro­zess in Bio­gas ver­wan­delt wer­den. Damit ver­sorgt nun ein neu­es Block­heiz­kraft­werk ca. 10.000 Haus­hal­te mit Öko­strom und Fern­wär­me.

Aus­ge­zeich­net in der Kate­go­rie Erde wur­de das stei­ri­sche For­schungs­pro­jekt „RE²­BA Reu­se und Recy­cling von Bat­te­rie­sys­te­men aus der Elek­tro­mo­bi­li­tät“ der Sau­ber­ma­cher Dienst­leis­tungs AG. Es unter­sucht Wie­der­ver­wen­dungs- und Recy­cling­mög­lich­kei­ten für Bat­te­rie­sys­te­me basie­rend auf Lithi­um-Ionen, um die Kos­ten für Elek­tro­mo­bi­li­tät zu sen­ken.

Nach Kärn­ten ging der Sieg in der Kate­go­rie Feu­er an die Fir­ma CAPI­TA MFG GmbH . Die­se hat die fort­schritt­lichs­te und ener­gie­ef­fi­zi­en­tes­te Snow­board­pro­duk­ti­ons­an­la­ge der Welt errich­tet und spart gegen­über frü­her 65% an Ener­gie, nutzt nun erneu­er­ba­re Ener­gie und setzt mit ihren Pro­duk­ten ein nach­hal­ti­ges Zei­chen in der Win­ter­sport­in­dus­trie.

Beim nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Pro­jekt “Die öko­lo­gisch ver­träg­li­che Nut­zung der Was­ser­kraft an der Unte­ren Trai­sen” wur­de ein Mani­fest der Was­ser­werks­ge­nos­sen­schaf­ten zur öko­lo­gi­schen und nach­hal­ti­gen Nut­zung der Was­ser­kraft an der Trai­sen unter­zeich­net. Gemein­sam haben die 54 Kraft­werks­be­trei­ber nun wesent­li­che Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen umge­setzt und die öko­lo­gi­sche Situa­ti­on an der Trai­sen stark ver­bes­sert. Der Sieg in der Kate­go­rie Was­ser ging mit die­sem Pro­jekt klar an die ARGE KRAFT­WER­KE UNTE­RES TRAI­SEN­TAL.

In der Kate­go­rie Luft wer­den Pro­jek­te prä­miert, die sich unter ande­rem um die Ver­bes­se­rung der Luft­qua­li­tät und die Ver­rin­ge­rung von Emis­sio­nen bemü­hen. Hier gewann das Wie­ner Pro­jekt „Die Modell­re­gi­on E‑Mobility Post und das Pro­jekt „grü­nes Wien”“ der Öster­rei­chi­schen Post AG, die seit Ende 2016 575 E‑Fahrräder, 318 E‑Mopeds sowie 420 E‑Autos betreibt und damit ein welt­wei­tes Zei­chen für die Sinn­haf­tig­keit von CO2 Ver­mei­dung auf­zeigt. In Sum­me sind das allein bei der Post nun mehr als 1000 Ton­nen CO2 pro Jahr.

Kate­go­rie Jugend steht für den Ein­satz unse­rer Jugend im Bereich Umwelt. Das HTL-Racing Team aus Salz­burg hat mit dem Pro­jekt “Ent­wick­lung eines ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Elek­tro­fahr­zeugs „Scor­pi­on“” über­zeugt. Das Elek­tro­fahr­zeug „Scor­pi­on“ wur­de wei­ter­ent­wi­ckelt und mit aller­neu­es­ten Tech­nol­gien aus­ge­stat­tet und hat nun eine Reich­wei­te von unglaub­li­chen 100 km pro kWh.

Auch in der Kate­go­rie „Sus­tainab­le Plastics“, bei der es um den nach­hal­ti­gen Ein­satz von Kunst­stoff geht, fiel die Ent­schei­dung nicht leicht. Der Ener­gy Glo­be Award ging hier an das Pro­jekt “K‑CSI: Kunst­stoff Crad­le to Crad­le mit Schu­len und Insti­tu­ten” aus Ober­ös­ter­reich. Dabei wur­de der Kunst­stoff­le­bens­zy­klus durch Work­shops an Schu­len und im Kin­der­gar­ten sowie Expe­ri­men­ten im Open Lab pra­xis­nah ver­mit­telt. Über 550 Kin­der, Jugend­li­che, Eltern und Päd­ago­gen konn­ten erle­ben, wie aus „Kunst­stoff­ab­fall“ durch Recy­cling wie­der neue Pro­duk­te her­ge­stellt wer­den kön­nen.

Der Son­der­preis „Lebens­werk“ ging an Herrn Direk­tor Josef Meisl von der Land­wirt­schaft­li­chen Fach­schu­le Tulln für sein jahr­zehn­te­lan­ges außer­or­dent­li­ches Enga­ge­ment im Bereich Nach­hal­tig­keit und Umwelt­schutz.

In den nächs­ten Wochen star­ten die glo­ba­len natio­na­len Ver­lei­hun­gen in ins­ge­samt 178 Län­dern, womit Ener­gy Glo­be der welt­weit bedeu­tends­te Umwelt­preis ist. Am 15. Jän­ner fin­det dann im Milad Tower in Tehe­ran die Ver­lei­hung der World Awards statt.

Der Ener­gy Glo­be eine pri­va­te Initia­ti­ve aus Ober­ös­ter­reich ver­bin­det auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se die Welt, zeigt die nach­hal­ti­gen Lösun­gen für die Zukunft und moti­viert glei­ches zu tun.

Gesamt­sie­ger: Schweig­ho­fer Fiber GmbH, Salz­burg mit dem Pro­jekt: Öko Ener­gie für Salz­burg aus Neben­strö­men der Zell­stoff­pro­duk­ti­on
Gesamt­sie­ger: Josef Kendl­ba­cher und Ing. Wal­ter Kog­ler
Lau­da­to­ren: Gene­ral­di­rek­tor Ing. DDr. Wer­ner Stein­ecker, LH-Stell­ver­tre­ter Dr. Man­fred Haim­buch­ner, Prä­si­dent Dr. Axel Grei­ner

Details und Fotos zu den Sie­gern fin­det man unter www.energyglobe.at/austria

Foto: pri­vat

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