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Ein Drittel mehr Gratisparkzeit für die Gmundner Innenstadt

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Der Gemeinderat hat das Parken neu geregelt. Die Ziele sind: mehr Gratis-Parkzeit für Bürger, Vereinfachung und Vereinheitlichung.

Mit Ende April ist das Winterparken auf dem Rathausplatz passé. Und schon seit Monatsanfang gilt eine neue Parkregelung, die für den Bürger entscheidende Vorteile mit sich bringt.

Generelle Ausweitung der täglichen Gratisparkzeit

An die Stelle vereinzelter Ausnahmen tritt eine generelle Ausweitung der täglichen Gratisparkzeit. Die tägliche gebührenpflichtige Zeit reicht Montag bis Sonntag nur noch von 9 bis 17 Uhr, sodass am Morgen und am späten Nachmittag zusätzlich jeweils eine Stunde kostenloses Parken für Erledigungen in der Innenstadt eingeräumt wird. Die Ausnahmen mit Parkscheiben am Samstag sind ausgelaufen, ebenso das Gratisparken am Sonntag bis 11 Uhr.

Fast ein Drittel mehr Gratisparkzeit

Entscheidend: Über’s Jahr gerechnet, erhöht sich die Gratisparkzeit um fast ein Drittel. Eine halbe Stunde wird einem anfangs weiterhin geschenkt. Parkende müssen mindestens 20 Cent einwerfen, worauf sie 42 Minuten Parkzeit erhalten. Im Freien kostet die Stunde in weiterer Folge 1 Euro. Die maximale Parkdauer ist in den gebührenpflichtigen Kurzparkzonen auf 180 Minuten beschränkt.

Tiefgarage: viertelstündliche Abrechnung ab 1. Mai

Ein positiver Anreiz geht auch von der Tiefgarage aus, wo ab 1. Mai viertelstündlich abgerechnet werden wird und jede angefangene Viertelstunde 50 Cent kostet.

Für Ausflügler und länger Verweilende sind auch noch die Tagesparkplätze interessant: Zentrum Ost/Michelgründe, Seebahnhof I+II, Franzl im Holz und Grünbergseilbahn. Ein Ganztagesticket kostet dort höchstens 5 Euro.

Unbedingt Zusatztafeln studieren!

Unerlässlich ist und bleibt ein Blick auf die Zusatztafeln der Verkehrszeichen und auf den nächstgelegenen Parkautomaten. Denn es gibt saisonale Unterschiede, ein paar gebührenfreie Kurzparkzonen (Klosterplatz, Linzer Straße) sowie ein Winter-Gratisparken in der Traunsteinstraße und auf dem Grünbergseilbahn-Parkplatz.

Hinweis: Parkgebühr bitte genau einwerfen! Es kommt kein Restgeld aus den Gmundner Parkautomaten. Nur Kassaanlagen der Schranken-Parkplätze geben heraus.

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8 Kommentare

  1. Diese Massnahme soll zur Belebung von Totgmunden beiitragen? Wie weltfremd!!
    Interessant wäre schon zu erfahren, wie hoch die Umsätze am “Liebstattsonntag” von den offenhaltenden Shops war -> sicher am Nullniveau angesiedelt!. Da zieht es doch seit Jahren contra früher nur mehr Pofel nach Gmunden!! Das klingt, wenn behauptet wird, der Festzug geht von Stadtpfarrkirche durch Altstadt zum Rathausplatz wie wenn man in der einzigen Stadt Österreichs – Wien – vom Stephansdom zum Rathausplatz ziehen. Das wäre andere Distanz als in Kleingmunden
    Cool! Es kommt kein Restgeld aus Automaten., genaue Parkgebühr einwerfen! Das im 3. Jahrtausend!! Von dem Niveau ist Gmunden weit davon entfernt!,, wie man sieht!
    Gut, da kann man wenigstens frühmorgens bis 9 Uhr bzw ab 17 Uhr kostenfrei im Bereich Grünberg parken? Bezahlt wird seit Einführung dieses Parknonsense nichts. Nicht nur ich mied dieses Gebiet. Nur keine Wertschöpfung als echter Gmundner mit Blick über Traunstein in Gmunden lassen.
    Was geschieht mit Gastronomie von “Osteria “bzw “Mediterraneo” & “Nachtfux”? Ach ja, ein Kiok auf Esplanade ist auch zu kaufen. “Villa Toskana” gastronomischen tot.
    “Gasthaus Fuchs” seit Jahren zu.
    Wie soll Belebung ausschauen?
    Übrigens, wo sind 211 Shops im Ortszentrum. Die halten sicher Hand mit den imaginären 100 Shops im “SEP”.

    • Schöne Gmundnerin am

      Immer die Suderanten, aber selber nix Besseres vorschlagen können.
      Die Gmundner Innenstadtkaufleute bemühen sich Jahr und Tag den undankbaren Internetshoppern etwas zu bieten, die Gastronomen arbeiten sieben Tage die Woche und denken sich tolle Festivals aus.
      Aber Jammerlappen kann man es eben nie recht machen. Ich genieße jeden Tag, den ich in Gmunden leben darf und möchte nirgendwo anders auf der Welt sein!

Kommentare