Am Donnerstagnachmittag hat ein 28-jähriger Mann in Gmunden versucht, sich gegenüber der Polizei mit einem gefälschten Ausweis zu legitimieren. Die Beamten stellten die Fälschung rasch fest – gegen den Mann bestand zudem bereits eine Festnahmeanordnung.
Die Polizei war am 5. März 2026 gegen 14:15 Uhr über einen möglichen illegalen Aufenthalt eines Angestellten in einem Lokal im Stadtgebiet informiert worden. Bei der Identitätsfeststellung vor Ort wies sich ein 28-jähriger Türke aus dem Bezirk Gmunden mit einer totalgefälschten bulgarischen ID-Card aus.
Als die einschreitenden Beamten den Mann mit den offensichtlichen Fälschungsmerkmalen konfrontierten, zeigte dieser zusätzlich eine gefälschte Kundenkarte vor. Bei der anschließenden Personsdurchsuchung fanden die Polizisten jedoch einen türkischen Führerschein sowie eine ID-Card, die auf seine tatsächliche Identität ausgestellt waren. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Festnahmeanordnung lag bereits vor
Weitere Ermittlungen ergaben, dass gegen den 28-Jährigen bereits eine Aufenthaltsermittlung wegen eines Vergehens sowie eine aufrechte Festnahmeanordnung des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl bestand. Nach einem negativen Asylbescheid hatte sich der Mann im Bundesgebiet verborgen gehalten.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels wurde vom Beschuldigten eine Sicherheitsleistung eingehoben. Zusätzlich musste er wegen eines Verstoßes gegen das Meldegesetz eine weitere Sicherheitsleistung leisten. Anschließend wurde der Mann der Fremdenpolizei Wels übergeben.
LPD OÖ











