Am Freitag sind zwei junge Frauen im Bereich Hallstatt von winterlichen Bedingungen im Gebirge überrascht worden. Bergrettung und Alpinpolizei mussten ausrücken, um die erschöpften Wanderinnen zu unterstützen.
Anreise über Nacht und Tourstart
Die beiden tschechischen Freundinnen im Alter von 21 und 28 Jahren reisten am 2. April 2026 ab etwa 21:00 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Salzburg, Bad Ischl und schließlich per Zug und Schiff nach Hallstatt an.
Nach einer weitgehend schlaflosen Nacht starteten sie gegen 12:00 Uhr ihre geplante Wanderung über einen Gebirgszug in Richtung ihres Urlaubsdomizils in Gosau.
Schwierigkeiten durch Schnee
Die Route verläuft im Sommer als Forststraße und ist bei Mountainbikern beliebt. Bereits auf etwa 870 Metern Seehöhe war die Strecke jedoch nicht mehr geräumt. Die Frauen wurden von den winterlichen Bedingungen überrascht und kämpften sich durch teils knietiefen Schnee weiter bergauf.
Notruf aus erschöpftem Zustand
Nachdem sie mehrere Kehren der Forststraße abgekürzt hatten und sich dabei im steilen Gelände verausgabten, setzten die beiden gegen 16:25 Uhr auf rund 1.210 Metern Seehöhe einen Notruf ab.
Bergrettung im Einsatz
Ein Alpinpolizist machte sich umgehend mit Schneeschuhen auf den Weg zum vermuteten Standort. Gegen 18:15 Uhr konnten die beiden Frauen schließlich im weglosen Waldgelände knapp unterhalb der Forststraße lokalisiert werden.
Sicherer Rückweg ins Tal
Mit Unterstützung der Einsatzkräfte traten die beiden leicht verängstigten Frauen den Rückweg an und trafen wenig später auf den Bergrettungsdienst Hallstatt.
Ärztliche Hilfe wurde von ihnen nicht in Anspruch genommen, sie konnten sich jedoch bei den Einsatzkräften aufwärmen.
LPD OÖ












