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25 silberne Jahre der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Gmunden

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25 silberne Jahre der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Gmunden1988 gegrün­det, fei­ert die Schu­le für all­ge­mei­ne Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge Gmun­den die­sen Herbst ihr 25-jäh­ri­ges Bestehen. Auf­grund des aku­ten Man­gels an diplo­mier­tem Pfle­ge­per­so­nal im Salz­kam­mer­gut beschloss das Land Ober­ös­ter­reich im Jahr 1988, vor­erst eine Schu­le mit einer Klas­se von 26 Schü­ler am LKH-Stand­ort Gmun­den zu führen.

Am 6. Okto­ber 1988 erfolg­te der Start für die Schu­le für all­ge­mei­ne Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge (GuKPS) Gmun­den. 1990 schließ­lich lief die Schu­le im Voll­be­trieb mit drei Aus­bil­dungs­jahr­gän­gen für Gesund­heits- und Krankenpflege.

Zuneh­mend wur­den Lehr­gän­ge sowie Aus- und Fort­bil­dun­gen eta­bliert. 1993 star­te­te der ein­jäh­ri­ge Pfle­ge­hil­fe-Lehr­gang, 2005 wur­de in Koope­ra­ti­on mit der Alten­be­treu­ungs­schu­le des Lan­des mit der Alten­fach­be­treu­er-Aus­bil­dung begon­nen. 2004 wur­de der Beginn der Diplom­pfle­ge-Aus­bil­dung vom Herbst auf März ver­legt. So kön­nen auch im Früh­jahr freie Pfle­ge-Dienst­pos­ten im Salz­kam­mer­gut besetzt wer­den. Um dem stei­gen­den Per­so­nal­be­darf im Pfle­ge­be­reich zu begeg­nen, beginnt alle drei Jah­re ein zusätz­li­cher zwei­ter Ausbildungsjahrgang.

salzi.aktuell — Nach­rich­ten vom 25.10.2013

Damit der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung Rech­nung getra­gen wird, begin­nen seit 2012 an der Gmund­ner Schu­le jähr­lich zwei Diplom­pfle­ge-Lehr­gän­ge mit ger­ia­tri­schem Schwer­punkt im schul­au­to­no­men Bereich. Ziel ist es dabei, den Bedarf an qua­li­fi­zier­tem Pfle­ge­per­so­nal in Sozi­al­ein­rich­tun­gen wie Alten- und Pfle­ge­hei­men und mobi­len Pfle­ge­diens­ten zu decken.

Ins­ge­samt ent­lie­ßen wir seit Bestehen der Schu­le 518 Diplo­man­den“, erklärt die Direk­to­rin der ges­pag-Salz­kam­mer­gut-Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­schu­len, Mag.a Dag­mar Ein­schwan­ger, „nicht zu ver­ges­sen die 301 aus­ge­stell­ten Pfle­ge­hil­fe­zeug­nis­se.“ „Zudem wur­den 87 Sta­ti­ons­ge­hil­f/-innen zu Pfle­ge­hel­fer auf­ge­schult und 233 Pfle­ge­hel­fer absol­vier­ten ihre Dia­be­tes-Insu­lin-Schu­lun­gen bei uns“, berich­tet die Stand­ort­lei­te­rin der Schu­le, DGKS Ros­wi­tha Weinheimer.

Der­zeit ste­hen 155 Aus­bil­dungs­plät­ze zur Ver­fü­gung: 130 für die allg. diplo­mier­te Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge sowie die allg. Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge mit ger­ia­tri­schem Schwer­punkt im schul­au­to­no­men Bereich und 25 Plät­ze für Fach­so­zi­al­be­treu­er mit Schwer­punkt Alten­ar­beit. Für 72 aus­wär­ti­ge Schü­ler kön­nen Wohn­heim­mög­lich­kei­ten gebo­ten werden.

Zahl­rei­che Inno­va­tio­nen am Gebiet der Pfle­ge­leh­re beglei­ten den Weg der GuKPS Gmun­den. „Es ist unser gro­ßes Bestre­ben für die Zukunft, auch wei­ter­hin die Qua­li­täts­ent­wick­lung unse­rer Schu­le vor­an­zu­trei­ben“, so Dir. Ein­schwan­ger. Im Bewusst­sein, exzel­lent aus­ge­bil­de­tes Pfle­ge­per­so­nal zu benö­ti­gen, sieht sie die Haupt­auf­ga­be der Schu­le des­halb in der ste­ten Wei­ter­ent­wick­lung, die Rah­men­be­din­gun­gen, künf­ti­ge Anfor­de­run­gen und Ein­fluss­fak­to­ren berücksichtigt.

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