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Alois Mühlbacher mit den Sonaren in der St. Anna Kirche

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Ein wohl ein­zig­ar­ti­ges Kon­zert konn­ten wir kürz­lich in der St. Anna Kir­che in Ober­thal­heim erle­ben:
War doch der eins­ti­ge St. Flo­ria­ner Sän­ger­kna­be ALO­IS MÜHL­BA­CHER mit den SONA­REN, einem Streich­quar­tett der . Lan­des­mu­sik­schu­le, zu Gast und ver­setz­te das Publi­kum in aus­ge­spro­che­ne Bewun­de­rung für die­sen jun­gen Sän­ger, der sich als Coun­ter­te­nor ent­wi­ckelt und aus­ge­bil­det hat.
Alo­is Mühl­ba­cher kennt die St. Anna Kir­che durch sei­ne sei­ner­zei­ti­gen Chor- und auch solis­ti­schen Auf­trit­te mit den St. Flo­ria­ner Sän­ger­kna­ben 2011 und 2015.

Der Sän­ger geht mit einem neu­en Pro­gramm auf Tour­nee, mit dem er zusam­men mit dem ange­führ­ten Streich­quar­tett SONA­RE auf­tritt und es kann als Ehre betrach­tet wer­den, dass die Pre­mie­re die­ser Auf­tritts­se­rie in Ober­thal­heim erfolg­te. Der Sän­ger stell­te auch den jun­gen Kom­po­nis­ten und per­sön­li­chen Freund, Mat­thi­as Driev­ko vor, der nicht nur die Noten­sät­ze für die­ses Kon­zert der Sona­re arran­giert hat­te, son­dern auch eige­ne Kom­po­si­tio­nen für die­sen Kon­zert­abend bei­steu­er­te. So war es nicht ver­wun­der­lich, dass die­se hoch­wer­ti­gen Dar­bie­tun­gen wäh­rend der zwei Stun­den die Besu­cher immer wie­der zu spon­ta­nem Begeis­te­rungs- und Bewun­de­rungs­ap­plaus hin­riss und die Zeit viel zu schnell ver­ging!

Noch ein paar Infor­ma­tio­nen aus dem Pro­gramm­zet­tel:
Alo­is Mühl­ba­cher, geb. 1995, erreg­te schon als Solist der St. Flo­ria­ner Sän­ger­kna­ben mit spek­ta­ku­lä­ren CD-Auf­nah­men Auf­se­hen. Franz Wel­ser-Möst („Ich habe so eine Kna­ben­stim­me noch nie gehört in mei­nem Leben“) und Joan Holen­der enga­gier­ten den 15-jäh­ri­gen an die Wie­ner Staats­oper. Mit den Sän­ger­kna­ben, denen er sich auch heu­te noch ver­bun­den fühlt, unter­nahm er Kon­zert­rei­sen in die gan­ze Welt. Als Sopran­so­list fei­er­te er auf den Podi­en inter­na­tio­na­ler Kon­zert­sä­le gro­ße Erfol­ge.
Sei­ne beson­de­re Lie­be gilt auch dem Lied­ge­sang und er gab gemein­sam mit sei­nem Kla­vier­part­ner Franz Fahrn­ber­ger zahl­rei­che Lie­der­aben­de.
Sein geschmei­di­ger, unver­wech­sel­ba­rer und wand­lungs­fä­hi­ger Stimm­klang ermög­licht ihm ein auch für Coun­ter­te­nö­re unüb­li­ches breit gefä­cher­tes Reper­toire von Schu­bert bis Richard Strauss.
Die SONA­RE (mit Peter Grill­mayr, 1. Vio­li­ne; Kath­rin Len­zen­wö­ger, 2. Vio­li­ne; Chris­toph Lenz, Vio­la und Judith Bic, Vio­lon­cel­lo) gaben mit ihrem Gesamt­auf­tritt einen wür­di­gen Rah­men für Alo­is Mühl­ba­cher und wur­den vom Publi­kum eben­falls mit viel Applaus bedacht.

Bericht und Fotos: Eras­mus Grün­ba­cher

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