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ÖBB streicht Haltestellen im Salzkammergut

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Entlang der Salzkammergutbahn werden Züge künftig an den Stationen Mitterweißenbach, Lahnstein und Langwies nicht mehr Halt machen. Als Grund nennen die ÖBB zu geringes Fahrgastaufkommen.

In Mitterweißenbach wird die Umstellung die Fahrgäste am frühesten treffen. Mit 8. Dezember soll die Station noch heuer eingestellt werden. Lahnstein und Langwies bleiben noch bis 12. Dezember 2021 in Betrieb, heißt es aus dem Unternehmen.

Betroffene Passagiere werden künftig auf das Busnetz umsteigen müssen. Weitere Haltestellen sollen den Maßnahmen nicht zum Opfer fallen.

Foto © ÖBB/Philipp Horak

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11 Kommentare

  1. Froscher Willi für Leben am

    bezüglich neue Bahnübergänge und Bahn Gesetze dazu, müsste auch der Gemeindebund, so nicht nur Schläfer diese guten Posten besetzen endlich diverse dümmste Fehlentscheidungen endlich einmal zusammenführen und zentral diskutieren.
    Es ist unerträglich wie viel Schwachsinn heute durch schlechte Kommunikation immer wieder gemacht wird – auch auf Kosten der Umwelt.

    Viele in Gemeinden sind mit der Materie total überfordert und dann geht es noch ums liebe Geld, das meist dort fehlt. Im Endeffekt kommen dann Dinge heraus, die eher den Schildbürgern zuschreibbar wären. Dei besten Satiren schreiben dann diverse Vorgehensweisen – und dort wo wirklich immer tödliche Unfälle passieren, ist man auch aus Kosten oder Betriebstechnischen Gründen bereit nachzubessern.

    Die Medien, hier vor allem im Salzkammergut die OÖ Nachrichten, schreiben auch nur das was emotional aufgeladen ist, aber dort wo sogar öffentlich das Thema Jahrhundertpfusch durch Unterschriftenlisten belegt besprochen wurde, wie bei der Bahnübergangsschließung in Gmunden, da hat der Brandner zum Beispiel nicht viel erhellendes geschrieben.

    Es ist kein Wunder, warum Österreich auch in Bezug auf Medienberichterstattung zurückgefallen ist. Wer zahlt schafft an. Weder über Korruption noch über Verkehrsplanungs Pfusch wird da medial kritisch berichtet und weitreichend aufbereitet diskutiert.

    Das nicht einmal Parteien, wie die Grünen hier in Oberösterreich Spezialisten haben, das zeigt die ganze Misere an örtlichen Politikern, die einfach wirklich quasi bei derartigen Problemen total im Regen stehen gelassen werden und einfach überfordert sind.
    Dieses Problem sollte schon lange auch zentral im Nationalrat oder Bundesrat diskutiert werden, denn Vieles was mit Gesetzen falsch angewendet oder mit Druck durchgeboxt ist mehr als krank. Aber viele Bezahlexperten leben ja nicht von Lösungen im Sinne der Allgemeinheit, sondern wie wir ja auch bei Immobilien Gutachten feststellen, davon die richtigen Ergebnisse zu liefern……., oder sie kennen sich eben auch nicht aus.
    Übrigens hat man so auch Haltestellen von Bussen gekappt, weil die neue Furschrift einen Umbau erfordert hätte, denn sich Gemeinden nicht leisteten. Und wenn dann ein Busfahrer auf offener Strecke jemand einsteigen lässt und ein Kontrollor fährt mit, oder es passiert was, dann hat man wieder ein Bauernopfer, ja nach weltfremder Streiterei für Geld… Österreich, ein Land wie unlängst beim Kabarett als wenigstens in Korruption führend gebracht, braucht wieder Politik mit Hausverstand und manchmal wäre ein nasser Fetzen hilfreich, Großkopferte wieder in die Realität zu holen.

    Die ÖBB müsste natürlich auch einen Umweltauftrag erfüllen und wie hier übrigens auch angesprochen, gerade dann, wenn die B 145 wieder gesperrt ist wegen Lawinen, natürlich ihre Haltestellen erhalten. Wenn die ÖBB Umwelt für wertvoll hält, dann gibt es neben Geschäftsinteressen noch viel zu tun.

    Wäre eine ÖBB Einzelfahrt nicht so teuer, dann würden auch ins Salzkammergut mehr Menschen das ja auch fahrtechnische Abenteuer Zug genießen, nämlich auch Gelegenheitsfahrer. Mein Tip, dass sich die dumme Vorteilscard auch für Wenigfahrer rechnet, am Geburtstag kann man in Österreich fahren so viel man will.

    • Zeppetzauer Johann am

      Willi bin da ganz deiner Meinung.Von den Grünen in OÖ. hört man nichts zu diesen Thema Bahnhof Mitterweißenbach und Langwies.Die dürften mit sich selber zu beschäftigt sein.Aber das ist nichts neues und die Medienlandschaft hat sich zum Nachteil der Bevölkerung sehr geändert.Aber es werden noch harte Zeiten auf Österreich zu kommen.Da sind diese 2 Bahnhöfe nur ein Nebenschauplatz der Probleme die Österreich politisch derzeit hat.

      • Froscher Willi für Leben am

        Eigentlich ist das eine Diskriminierung der Menschen am Land was da verkehrspolitisch abgeht. In Linz hat man günstige Tickets, am Land wurde trotz Ankündigung nichts weitergebracht. Überall sieht man abgehobene Großkopferte mit Null fachlicher Ahnung. So wie es ausschaut, ist man auf ein Bahnhofsrad oder Moped angewiesen, bzw. auf die Bekannten und Verwandten, denn ein Taxis wird wohl dort auch lange vorbestellt werden müssen. Und wer will schon sein schönes Fahrzeug am Bahnhof vielleicht eine Woche oder länger stehen lassen. Ein schönes Rad ist auch in Wien sofort professionell gestohlen, und Laien merken es nicht einmal wenn sie daneben stehen, mit einer Hydraulik. Was bei Rädern Strizzis, machen dann die Freunde der Politik bei billigem Grundkauf und teuren Verkauf von öffentlichen Gustostückerln. Was da in Gmunden gelaufen ist beim Seegrundareal der ÖBB unter Vorm Walde und schwarz blau,…… Billig privatisieren mit Provision und dann um ein Vielfaches zurückkaufen. Aber Supersauber und auch Korruptionsgeprüft. Ich sage immer, das einzige wo man ohne Beziehungen viel bekommt ist der Supermarkt. Alles andere kann nämlich verdammt teuer werden, auch für die Bürger dieses Landes.

  2. Zeppetzauer Johann (Wien) am

    Eines verstehe ich von der ÖBB nicht.Da wird immer gesagt die ÖBB will die Autofahrer zum Zugfahren bewegen.Aber mit solchen Aktionen wird gerade für die Umwelt und den Klimawandel das gegenteil erreicht.Da es sich um Kreuzungsbahnhöfe handelt muß der Zug wen ein Gegenzug unterwegs ist sowieso bei den Bahnhöfen anhalten und da könnten Fahrgäste in einen Zug einsteigen.Was noch dazu kommt nicht alle Älterenmenschen oder Behindertemenschen haben ein Auto und sind daher auf offene Bahnhöfe wie die Bahnhöfe die geschlossen werden sollen darauf angewiesen mit einen Zug zu fahren.Aber auch Fahrdienstleiter-innen werden ihren Job verlieren und alle Fahrgäste werden auf die Straße verlagert.Ich versteher die Logik solcher ÖBB Streckenplaner nicht oder geht es da um Personaleinsparungen.Aber das was da die ÖBB macht ist Sparen am falschen Platz.Aber warum sollte es die ÖBB anders machen wen derzeit die ganze Politik in Österreich verrückt spielt und Politiker-innen selber nicht mehr wissen was sie machen sollen.Die ÖBB macht halt ein paar Bahnhöfe dicht.Nur Klimafreundlich ist der ÖBB ihr Vorhaben nicht.Aber bei Klimademos in Wien wird halb Wien lahmgelegt.

    • Hallo Johann! Ich bin ganz deiner Meinung. Eine Schande, dass diese Bahnhöfe dem Rechenstift der ÖBB zum Opfer fallen. Anscheinend müsste die Gemeinde Ebensee der ÖBB etwas zahlen, damit die Züge weiterhin dort halten. Das aber interessiert unseren Bgm. anscheinend nicht. Was iist, wenn die Bundesstrasse im Winter, so wie im Jänner dieses Jahres, wegen Lawinengefahr tage- oder sogar wochenlang gesperrt werden muss? Sollen dann die Langwieser mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden? Ein Wahnsinn, wie man die Bevölkerung von Langwies und Mitterweissenbach im Stich lässt. Hauptsache in Wankham hält jeder Zug! Dort steigen fast keine Leute ein und aus.

      • Zeppetzauer Johann am

        Hallo Ebenseer!Ich bin da auch ganz deiner Meinung.Die von der ÖBB und Bürgermeister und Politiker-innen können nicht Rationaldenken daher werden diese beide Bahnhöfe geschlossen.Nur die Automatisierung dieser beide Bahnhöfe wird auch Geld kosten um die Weichen und Signale automatisch bei einen Gegenzug umstellen zu können.Den nur mit Funkverkehr der Lokführer wird es nicht gehen.Den nur mit einen Funkspruch der Lokfürer mit du ich komme jetzt du mußt von der Hauptstrecke auf das Nebengleis ausweichen und stehen bleiben bis ich durchgefahren bin. Für alles in der Politik ist Geld vorhanden aber anscheinend für diese beiden Bahnhöfe und ihre Fahrdienstleiter-innen nicht.Wäre Ing.Norbert Hofer noch für die ÖBB verantwortlich so hätte ich ihm ein Mail geschrieben um diese beiden Bahnhöfe offen zu halten.Die Mitterweißenbacher-innen und die Langwieser-innen sollten Unterschriften sammeln und dem Bürgermeistern vorlegen.Nur die Parteien und ihre Politiker-innen sind mit ihren Skandalen die sie haben selber beschäftigt da bleibt keine Zeit für die Anliegen und Probleme die das Volk hat. Oder müßen erst die EU in Brüssel fragen ob diese beiden Bahnhöfe offen bleiben dürfen.Den selber dürfen sie nichts mehr entscheiden.Es gehörte seitens der Bevölkerung der ÖBB dafür Verantwortlichen mehr Druck gemacht um diese beiden Bahnhöfe offen zu halten.Fährst von Wien mit dem Zug nach Mitterweißenbach mußt nach Bad Ischl fahren dan mit dem Taxi nach Mitterweißenbach.So eine Denkweise der ÖBB Vorantwortlichen ist Klimawandeltechnisch nicht nachvollziehbar.
        Grüße nach Ebensee

  3. Froscher Willi für Leben am

    Intelligent planen und handeln geht anders, als es die ÖBB vorexerziert. Die dümmste Bahnübergangszerstörung wurde in Gmunden getätigt. Hier belastet man mit Millionen Umwegkilometern für Anrainer die Umwelt, verschärft die Situation bei der Mac Donald Kreuzung und erzeugt unnötigen zusätzlichen Stau. Was sich da Verkehrsgutachter gedacht haben, das entzieht sich jeder realen Einschätzungsmöglichkeit.

    Übrigens: für Gelegenheitsfahrer sind ÖBB Preise ohnehin ein Luxus, außer man fährt so viel, dass sich ein Vorteilticket rechnet. Einfach alleine schon ein Witz der Preis von Gmunden nach Wien um ca 45 Euro. Da fährt man mit jedem Auto noch retour. Nicht nur die ÖBB muss intelligenter werden, gerade auch in Bezug auf Umweltschutz und Atraktivierung ihrer Angebote auch die Stromversorger müssen längst genehmigte Pumpspeicherkraftwerke realisieren. Leider sitzen in vielen Schreibstuben manchmal die unfähigsten Mitarbeiter herum, anders kann man diese Versäumnisse und Extremfehler nicht erklären. Die Gemeinden müssten dann übergreifend andere Ersatzangebote kreieren, wenn man einfach so jahrzehntelange Haltestellen streicht. Zur Not müsst ihr halt ein Bahnhofsrad oder altes Moped nehmen, weil wertvolles löst sich schnell auf. Jedenfalls moderne intelligente Planung gibt es in so vielen Versorungsbereichen, aber bei der ÖBB, da sollte man wenigstens versuchen die vielen intelligenten Mitarbeiter für Lösungen zu gewinnen. Der Kunde wird es der ÖBB auch finanziell danken. Ein Beispiel wie blöd man die ehemalige Konkurrenz zur Raika vernichtet hat, das kann man ja bei der Post sehen. Selbstzerstörung fängt bei Einsparen am falschen Platz an.

  4. Zeppetzauer Johann (Wien) am

    Das war mein Bahnhof wo ich mit Züge nach Bad Ischl zur Schule gefahren bin und retour.Schade das dieser Bahnhof geschlossen wird.

  5. Peter Mittendorfer am

    Wozu stellt man die Haltestellen Mitterweißenbach und Langwies ein, obwohl dies Bahnhöfe sind, in den FahrdienstleiterInnen Dienst machen? Was bringt das? Derzeit bleiben dort eh nur die Regionalzüge und nicht die REX stehen, d.h. man spricht von ein paar Minuten Fahrzeitverbesserung bei den 2-stündlich verkehrenden Regionalzügen. Zusätzlich ist Mitterweißenbach auch Kreuzungsbahnhof der Personenzüge, das heißt, dort bleiben sie sowieso stehen, weil sie den Gegenzug abwarten müssen.

    Einerseits will man den klimaneutralen öffentlichen Verkehr attraktivieren und andererseits sperrt man Haltestellen zu und verweist, wie im konkreten Fall, auf Busse (die dieselbetrieben sind).

    • Zeppetzauer Johann (Wien) am

      Hallo Peter!Dein Schreiben bringt es auf den Punkt.Mich wirst noch kennen.Zeppetzauer Johann Mitterweißenbach 49 jetzt in Wien!!

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