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Tödlicher Sturz aus 12 Metern

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UPDATE: Nachdem in der Nacht auf Montag vor einem Mehrparteienwohnhaus in Attnang-Puchheim eine Frau tot aufgefunden wurde, liefen Ermittlungen wegen Mordverdachts gegen einen 66-Jährigen Bekannten der Toten. Die Frau ist zuvor aus dem dritten Stock aus 12 Metern in die Tiefe gestürzt.

Am 12. Jänner 2020 gegen 23:35 Uhr wurden Polizei und Rettung von Bewohnern eines Mehrparteienhauses in der Bahnhofstraße in Attnang-Puchheim gerufen, weil vor dem Eingang zum Wohnhaus eine Frau mit schweren Kopfverletzungen am Boden liegend vorgefunden wurde.

Die Polizisten trafen neben der tödlich verletzten 50-jährigen Frau aus dem Bezirk Vöcklabruck ihren erheblich alkoholisierten 66-jährigen Bekannten, ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck, an.

Notarzt konnte nur mehr Tod feststellen

Der beigezogene Notarzt konnte nur mehr der Tod feststellen. Aufgrund der tödlichen Verletzungen der Frau und der widersprüchlichen Angaben ihres Bekannten zur vorgefundenen Situation, nahmen die Polizisten den 66-Jährigen wegen dringendem Tatverdacht fest.

Die von der Staatsanwaltschaft Wels angeordneten Obduktion, die in den Mittagsstunden des 13. Jänner 2020 durchgeführt wurde, ergab als Todesursache eindeutig ein Sturzgeschehen aus großer Höhe. Spuren von Abwehrverletzungen stellte man an der Leiche keine fest. Laut Spurensicherung am Tatort stürzte die Frau aus dem obersten Fenster des Stiegenhauses, das heißt aus einer Höhe von ca. 12 Metern.

Aufgrund des Obduktionsergebnisses und der durchgeführten Ermittlungen ergab sich kein begründeter Tatverdacht gegen den 66-Jährigen. Deshalb wurde er am 13. Jänner 2020 um 14:45 Uhr nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels die Festnahme aufgehoben.

Bildquelle: laumat.at / Matthias Lauber

 

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