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Nachhaltige touristische Entwicklung und aktiver Klimaschutz

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Zwei Tou­ris­mus­ver­bän­de im Salz­kam­mer­gut beken­nen sich zu nach­hal­ti­ger tou­ris­ti­scher Ent­wick­lung und akti­vem Kli­ma­schutz 
Dass sich Kli­ma­schutz, Unter­neh­mer­tum und nach­hal­ti­ger Tou­ris­mus nicht im Weg ste­hen, zei­gen die Tou­ris­mus­ver­bän­de Mond­See­Land und Traun­see-Alm­tal vor. Die Tou­ris­mus­bran­che in Öster­reich im Gan­zen, und spe­zi­ell im Salz­kam­mer­gut, lebt von der wun­der­schö­nen Land­schaft und den kul­tu­rel­len Schät­zen. Daher ver­schrei­ben sich die Tou­ris­mus­ver­bän­de mit der Aus­zeich­nung „Kli­ma­bünd­nis-Betrieb“ dem Ver­bes­sern ihrer eige­nen Kli­ma­bi­lanz: Gemein­sam mit dem Kli­ma­bünd­nis haben sie Maß­nah­men erar­bei­tet, die sie schritt­wei­se umset­zen. Hier­bei ste­hen bei vie­len Unter­neh­men das Däm­men der bau­li­chen Struk­tur, die Nut­zung von Öko­strom und LED-Beleuch­tung oder eine umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät wie nach­hal­ti­ge Ernäh­rung auf dem Pro­gramm.

Kli­ma-Lan­des­rat Ste­fan Kai­ne­der: „Mit der Auf­nah­me der bei­den Tou­ris­mus­ver­bän­de in unser Kli­ma­bünd­nis-Betrie­be Pro­gramm sehen wir, dass ein Umden­ken auch in der Tou­ris­mus­bran­che Ein­zug gehal­ten hat. Mit Vordenker/innen wie die­sen wer­den neue Maß­stä­be gesetzt und eine Ent­wick­lung in Rich­tung nach­hal­ti­gem Tou­ris­mus sowie Frem­den­ver­kehrs­we­sen unter Kli­ma­schutz­aspek­ten vor­an­ge­trie­ben und umge­setzt. Unter dem Kli­ma­bünd­nis-Bera­tungs­mot­to ‘Mit grü­nen Maß­nah­men schwar­ze Zah­len schrei­ben‘ zei­gen die­se Betrie­be ein­drucks­voll, dass sich Kli­ma­schutz für Wirt­schaft und Gesell­schaft rech­net.“

Andre­as Mur­ray, Geschäfts­füh­rer Tou­ris­mus­ver­band Traun­see-Alm­tal: „Im Tou­ris­mus ist man stän­dig in einer gewis­sen Zwick­müh­le, einer­seits stei­gen­den­de Näch­ti­gungs­zah­len zu lie­fern, ande­rer­seits eben nach­hal­ti­ge Pro­duk­te und Ange­bo­te zu schaf­fen. Aber auch der Gast ver­langt inzwi­schen hier mehr Sen­si­bi­li­tät, aber auch jeder von uns selbst, die Auf­merk­sam­keit in Rich­tung Kli­ma­schutz zu len­ken. Natur und Umwelt, unser wich­tigs­tes Kapi­tal, sind eben­so wie unser Kli­ma stark belas­tet und stel­len uns vor vie­le Her­aus­for­de­run­gen, unter ande­rem, den Tou­ris­mus nach­hal­tig und umwelt­ver­träg­lich zu gestal­ten. Daher möch­ten auch wir als Tou­ris­mus­ver­band ein Zei­chen set­zen und Maß­nah­men ergrei­fen, wie wir oft durch Klei­nig­kei­ten im Arbeits­all­tag The­men wie Ener­gie­spa­ren, sanf­te Mobi­li­tät, Müll­ver­mei­dung und Müll­tren­nung, bes­ser und effi­zi­en­ter inte­grie­ren kön­nen. Mit die­sem Bei­spiel möch­ten wir auch wei­te­re Betrie­be in der Regi­on dazu ani­mie­ren, sich und unse­re Gäs­te hier zu sen­si­bi­li­sie­ren.”

Gera­de die Tou­ris­mus­bran­che hat gro­ßes Poten­ti­al auf­zu­zei­gen, wie sich Kli­ma­schutz rech­nen kann. Gleich­zei­tig ist sie von der Coro­na-Kri­se beson­ders hart betrof­fen: Mit kli­ma­freund­li­chem Urlaub in der Regi­on kön­nen wir unse­re Tou­ris­mus­be­trie­be unter­stüt­zen. Dar­um freue ich mich sehr über das enkel­fit­te Enga­ge­ment bei­der Tou­ris­mus­ver­bän­de und dass sie unser Kli­ma­bünd­nis-Netz­werk berei­chern,“ sagt Mag. Nor­bert Rai­ner, Regio­nal­stel­len­lei­ter vom Kli­ma­bünd­nis .

Der Tou­ris­mus­ver­band Mond­see – Irr­see hat sich bereits im Novem­ber 2019 ein neu­es Ent­wick­lungs­kon­zept ver­passt. Als End­ziel for­mu­liert das Ent­wick­lungs­kon­zept das Erlan­gen des Zer­ti­fi­kats „Green Desti­na­ti­on“ – ein inter­na­tio­na­les Güte­sie­gel für Desti­na­tio­nen im Sin­ne einer nach­hal­ti­gen tou­ris­ti­schen Ent­wick­lung des Lebens­rau­mes rund um Mond­see und Irr­see. In Sum­me sind rund 100 Kri­te­ri­en von Abwas­ser und Arten­schutz bis Zufrie­den­heit und Zusam­men­ar­beit über die tou­ris­ti­sche Sicht­wei­se hin­aus zu erfül­len. Ein ers­ter Mei­len­stein ist für den Tou­ris­mus­ver­band Mond­see – Irr­see die Auf­nah­me als Kli­ma­bünd­nis­be­trieb. Wir freu­en uns sehr, dass wir hier die Kri­te­ri­en in unse­rer Orga­ni­sa­ti­on bereits weni­ge Wochen nach Start unse­res zukunfts­träch­ti­gen Pro­jekts erfül­len konn­ten“, so Tho­mas Ebner, Geschäfts­füh­rer vom Tou­ris­mus­ver­band Mond­See­Land.

Bild­text: v.l.: Tho­mas Ebner (Geschäfts­füh­rer vom Tou­ris­mus­ver­band Mond­See­Land), Andre­as Mur­ray (Geschäfts­füh­rer Tou­ris­mus­ver­band Traun­see-Alm­tal), Ste­fan Schimpl (Stellv. Geschäfts­füh­rer Tou­ris­mus­ver­band Traun­see-Alm­tal), Kli­ma-Lan­des­rat Ste­fan Kai­ne­der und Nor­bert Rai­ner (Regio­nal­stel­len­lei­ter Kli­ma­bünd­nis ) vor der Schiffs­an­le­ge­stel­le in Gmun­den am Traun­see

Fotos: Land , Ver­wen­dung mit Quel­len­an­ga­be

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