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Überleben ist gesichert

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Wild­tier­sta­ti­on Aurach­tal — Ein Fal­ke und ein Wald­kauz in Betreu­ung
Ein Turm­fal­ke und ein Wald­kauz, zwei beson­ders scheue Wild­tie­re, hat das Schick­sal glück­li­cher­wei­se in die Obhut von Gabi und Ger­hard Kaar in die Wild­tier­sta­ti­on Aurach­tal gebracht. „Greif­vö­gel sind majes­tä­tisch Schö­ne, Edle und Erha­be­ne Geschöp­fe!“ so die nach­denk­li­chen Tier­schüt­zer.

Wald­kauz:
Das bereits erwach­se­ne Tier, ist in Gmun­den gegen ein fah­ren­des Auto geflo­gen und anschlie­ßend vom nach­fol­gen­den PKW über­rollt wor­den. Der Greif­vo­gel wur­de sofort von den Erst­hel­fern in die Tier­kli­nik Cum­ber­land gebracht und ärzt­lich ver­sorgt. Glück im Unglück, außer Prel­lun­gen hat das Wild­tier den Unfall ganz gut über­stan­den.
Nun wird er noch etwa 2 Wochen in der Wild­tier­sta­ti­on fach­män­nisch betreut und gepflegt, um anschlie­ßend — sobald sich das Tier erholt hat — im Wald beim Cum­ber­land­park, frei­ge­setzt zu wer­den.

Turm­fal­ke „Titus“:
Ein beson­de­res Schick­sal hat die­ses wun­der­schö­ne Tier hin­ter sich: er saß neben der B 145 und konn­te nicht mehr weg­flie­gen. Ein besorg­te Tier­freun­din infor­mier­te Gabi von der Wild­tier­sta­ti­on Aurach­tal von die­sem Fund, die auch sofort hilf­reich zur Sei­te stand. Der Greif­vo­gel wur­de in die Tier­kli­nik Cum­ber­land gebracht und unter­sucht. Dabei stell­te sich her­aus, dass der Flü­gel (Unter­arm) gebro­chen war. Aus die­sem Grund saß er ver­ängs­tigt neben der stark befah­re­nen Bun­des­stra­ße. Für die Betreu­ung des Fal­ken steht den Tier­schüt­zern ein erfah­re­nen Falk­ner mit Rat und Tat zur Sei­te. Auch die­ses Wild­tier wird nach der Gene­sung in etwa 3 Wochen in einem Wald bei Ohls­dorf wie­der zu sei­nen Art­ge­nos­sen frei­ge­setzt.

Ger­hard Kaar erklä­rend: „Gesun­de­te Wild­tie­re wer­den von uns gene­rell wie­der aus­ge­wil­dert oder frei­ge­setzt!! Ich möch­te die­se Geschöp­fe nicht in einem Gehe­ge oder Volie­ren sehen!“

Um solch groß­ar­ti­ge Hil­fe leis­ten zu kön­nen muss so eini­ges an Geld in die Hand genom­men wer­den! Die tier­ärzt­li­che Ver­sor­gung und das Spe­zi­al­fut­ter sind sehr kos­ten­in­ten­siv, das nur mit Hil­fe von Spen­den und eige­nem finan­zi­el­lem Auf­wand bewäl­tigt wer­den kann. Gabi Kaar: „Wir bekom­men als Wild­tier­sta­ti­on lei­der kei­ne Sub­ven­tio­nen von der öffent­li­chen Hand, so wie die Tier­hei­me! Wir sind für jede auch noch so klei­ne Spen­de sehr dank­bar“

Die Kon­to­num­mer der Wild­tier­sta­ti­on Aurach­tal: AT52 3451 0000 0202 9320

Bericht und Fotos: Wil­fried Fischer

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