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Entlastungspaket für St. Wolfganger Betriebe

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Gemein­de unter­stützt Betrie­be und Tou­ris­mus­mar­ke­ting
Die Aus­wir­kun­gen der Coro­na­kri­se wer­den für die St. Wolf­gan­ger Betrie­be zu einer har­ten Belas­tungs­pro­be. Trotz guter Buchungs­la­ge für die nächs­ten Wochen und Mona­te rech­net man auch in der Wolf­gang­see­ge­mein­de mit deut­li­chen Geschäfts­ein­bu­ßen. „Unse­re Betrie­be gehen jedoch gut vor­be­rei­tet in die­sen „Coro­na-Som­mer 2020“, zei­gen sich Bür­ger­meis­ter Franz Eisl und Wirt­schafts­bund­ob­mann Arno Per­fal­ler erfreut über den Ein­satz der St. Wolf­gan­ger Gast­ge­ber. Aus den vie­len Gesprä­chen ist Zuver­sicht und leich­ter Opti­mis­mus her­aus­zu­hö­ren. Es wer­de nicht gejam­mert son­dern mit noch mehr Taten­drang für eine erfolg­rei­che Sai­son gear­bei­tet. „Aber wir erken­nen, dass die Betrie­be nun unse­re Unter­stüt­zung brau­chen“ spü­ren Bür­ger­meis­ter Franz Eisl und Wirt­schafts­bund­ob­mann Arno Per­fal­ler den Bedarf der St. Wolf­gan­ger Unter­neh­mer nach Ent­las­tun­gen in schwie­ri­gen Zei­ten.

Corona“-Entlastung für die Wirt­schaft
Im Gemein­de­vor­stand wur­de des­halb beschlos­sen, dem Gemein­de­rat das „Cor­or­na-Ent­las­tungs­pa­ket für die St. Wolf­gan­ger Wirt­schaft“ zur Beschluss­fa­sung vor­zu­le­gen. Die­ses Paket zur Unter­stüt­zung der ein­hei­mi­schen Betrie­be für das Jahr 2020 sieht fol­gen­de Punk­te vor:
— kei­ne Gast­gar­ten-Pacht
— kei­ne Platz­mie­te für die Kut­scher des Ortes
— kei­ne Pacht­ge­büh­ren für Waren­prä­sen­ta­ti­on
— kei­ne Pacht­ge­büh­ren für Steg­an­la­gen der Gemein­de
— kei­ne Pacht­ge­büh­ren für den Advent­markt
— kei­ne Mie­te für den neu­en Weg­wei­ser-Baum am Markt­platz für 2020 und 2021

Auch Stun­dun­gen und her­ab­ge­setz­te Vor­schrei­bun­gen der Ver­brauchs­ge­büh­ren wie Was­ser und Kanal sind vor­ge­se­hen: „Hier hel­fen wir den Betrie­ben, ihre Liqui­di­tät zu scho­nen“, so die Initia­to­ren der viel­fäl­ti­gen Ent­las­tungs­maß­nah­men in St. Wolf­gang. Mög­lich sind die­se Ent­las­tun­gen durch eine spar­sa­me Haus­halts­füh­rung und gute Ein­nah­men in den letz­ten Jah­ren. Beson­ders das Kom­mu­nal­steu­er­auf­kom­men der Wolf­gang­see­ge­mein­de ist in den letz­ten Jah­ren stark ange­wach­sen. „Die Wirt­schaft hat ordent­lich Steu­ern an die Gemein­de gezahlt – einen Teil davon geben wir jetzt als „Neu­start­hil­fe“ an die Betrie­be zurück“, so Eisl und Per­fal­ler.

Mar­ke­ting und Gäs­te­be­treu­ung beson­ders wich­tig
Auch die gemein­sa­men Wer­be-Akti­vi­tä­ten der St. Wolf­gan­ger Wirt­schaft – orga­ni­siert vom Kur­ver­band St. Wolf­gang – wer­den von der Gemein­de unter­stützt. Bei­spiels­wei­se wird das 100.000.-Euro-Werbepaket der Wolf­gang­see-Tou­ris­mus­ge­sell­schaft von den drei See­ge­mein­den mit­fi­nan­ziert. Bei der Gäs­te­be­treu­ung mit den belieb­ten Platz­kon­zer­ten und den Hei­mat­aben­den wer­den coro­nabe­dingt neue Wege gegan­gen, die auch von der Gemein­de finan­zi­ell unter­stützt wer­den „Unse­re Tra­di­ti­ons­ver­ei­ne sol­len wegen der Kri­se nicht drauf­zah­len – auch wenn weni­ger Gäs­te kom­men, müs­sen die Auf­tritts­mög­lich­kei­ten finan­zi­ell gesi­chert sein“, erläu­tern Bür­ger­meis­ter Franz Eisl und Kul­tur­re­fe­rent Arno Per­fal­ler die Unter­stüt­zung für die Kul­tur­ar­beit in St. Wolf­gang.

Foto: pri­vat

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