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Nachbarin verhindert Großbrand in Pferdestall in Bad Ischl

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Am Frei­tag gegen 2:45 Uhr mor­gens wur­de eine Nach­ba­rin eines land­wirt­schaft­li­chen Objek­tes in der Kal­ten­bach­stra­ße, durch ein lau­tes Knis­tern wach. Als sie den Brand sah, alar­mier­te sie sofort die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr. Der Brand dürf­te durch einen tech­ni­schen Defekt aus­ge­löst wor­den sein.

FF Bad Ischl

Ein tech­ni­scher Defekt dürf­te ver­mut­lich den Brand, wel­cher in einer höl­zer­nen Gara­ge aus­ge­bro­chen ist, ver­ur­sacht haben. In der Gara­ge befan­den sich meh­re­re Kut­schen und land­wirt­schaft­li­che Gerä­te, wel­che von den Anwoh­nern aus dem Objekt gebracht wur­den. Mit­tels Gar­ten­schlauch wur­de die Brand­be­kämp­fung auf­ge­nom­men. Doch die­ser hat­te zum Besorg­nis äußert wenig Druck.

Fünf Feu­er­weh­ren im Ein­satz

Bei der Lan­des­warn­zen­tra­le ging der Not­ruf ein. Um 02:48 Uhr wur­den die Kame­ra­den der Haupt­feu­er­wa­che Bad Ischl und der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Pfandl mit­tels Funk­mel­de­emp­fän­ger alar­miert.

FF Bad Ischl

Auf Grund der tele­fo­ni­schen Rück­spra­che, von der Ein­satz­leit­stel­le „Flo­ri­an Bad Ischl“ mit einer am Ein­satz­ort anwe­sen­den Per­son, wur­de die Nach­alar­mie­rung der Feu­er­wa­chen Ahorn-Kal­ten­bach, Rei­tern­dorf und Ret­ten­bach-Stein­feld-Hin­ter­stein ver­an­lasst.

Gefähr­li­che Situa­ti­on vor Ort

An die Gara­ge ist ein Pfer­de­stall, samt Heu­sta­del und Wohn­ge­bäu­de ange­schlos­sen. Somit muss­te eine Brand­aus­brei­tung mit allen Mit­teln unter­bun­den wer­den. Der Brand hat­te bereits auf das Dach über­ge­grif­fen. 

Was­ser­lei­tung im Dach­stuhl wird zur Sprink­ler­an­la­ge

Die Was­ser­lei­tung im Dach­stuhl, wel­che für die Selbst­trän­ke der Pfer­de gedacht war, wur­de auf Grund der Hit­ze des Bran­des eigen­mäch­tig zur Sprink­ler­an­la­ge. Des­halb war auch auf der Gar­ten­lei­tung wenig Was­ser­druck. „Die­ser Umstand und die auf­merk­sa­me Nach­ba­rin haben heu­te wohl einen Groß­brand ver­hin­dert. Zehn Minu­ten spä­ter hät­te die Sache schon wie­der anders aus­schau­en kön­nen“, schil­dert ein erleich­ter­ter Ein­satz­lei­ter ABI Jochen Eisl.

FF Bad Ischl

Atem­schutz­trupps begin­nen Brand­be­kämp­fung

Beim Ein­tref­fen der ers­ten Fahr­zeu­ge wur­de sofort mit der Brand­be­kämp­fung begon­nen. Ins­ge­samt wur­den von den ein­setz­ten Atem­schutz­trupps mit einem C‑Strahlrohr und drei HD-Strahl­roh­ren der Brand gelöscht. Bereits kurz nach drei Uhr war der Brand unter Kon­trol­le, die Gefahr einer Aus­brei­tung war somit gebannt. Mit­tels einer Wär­me­bild­ka­me­ra folg­te eine Nach­kon­trol­le im Brand­ob­jekt. Die Mann­schaft von „Tank Bad Ischl“ blieb noch als Brand­wa­che vor Ort.

Groß­auf­ge­bot an Ein­satz­kräf­ten

Bin­nen kur­zer Zeit war ein Groß­auf­ge­bot an Ein­satz­kräf­ten vor Ort. Die 5 Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren und Feu­er­wa­chen waren mit ins­ge­samt 95 Mann und 14 Feu­er­wehr­ein­satz­fahr­zeu­gen vor Ort. Wei­ters war ein SEW des Roten Kreuz Bad Ischl, sowie die Poli­zei­in­spek­ti­on Bad Ischl vor Ort.

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