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60-Jähriger von Schneebrett erfasst und getötet

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Auf dem War­schen­eck kam es am Sams­tag zu einem töd­li­chen Alpin­un­fall. Ein Mann aus dem Bezirk Gmun­den wur­de von einem Schnee­brett erfasst und kam dabei ums Leben.

Der 60-Jäh­ri­ge und ein 49-Jäh­ri­ger, bei­de aus dem Bezirk Gmun­den, unter­nah­men am 20. Febru­ar 2021 eine Ski­tour auf das War­schen­eck. Sie erreich­ten um kurz vor 12 Uhr den Gip­fel und began­nen die Abfahrt um ca. 12:15 Uhr.

Von Schnee­brett mitgerissen

Bei der Ein­fahrt in den soge­nann­ten „Schi­leh­rer­weg“ lös­te der vor­aus­fah­ren­de 60-Jäh­ri­ge ein Schnee­brett aus. Er wur­de von den Schnee­mas­sen erfasst und stürz­te über fel­si­ges Gelän­de ca. 150 Höhen­me­ter ab. Der 49-jäh­ri­ge Mann konn­te durch eine Quer­fahrt ein Mit­rei­ßen ver­hin­dern, berich­tet die Polizei.

Bei Absturz töd­lich verletzt

Auf­stei­gen­de Ski­tou­ren­ge­her wur­den Zeu­gen des Unfalls und leis­te­ten umge­hend Ers­te Hil­fe. Der 60-Jäh­ri­ge wur­de zwar nicht ver­schüt­tet, erlitt aber durch den Absturz töd­li­che Ver­let­zun­gen, sodass er noch an der Unfall­stel­le ver­starb. Sein 49-jäh­ri­ger Beglei­ter wur­de bei dem Unfall nicht ver­letzt. Er wur­de vom Not­arzt­hub­schrau­ber ins Tal gebracht.

Leich­nam mit Hub­schrau­ber geborgen

Die Ber­gung des Leich­nams wur­de durch den Hub­schrau­ber der Flug­po­li­zei mit Unter­stüt­zung von zwei Alpin­po­li­zis­ten durch­ge­führt. Im Ein­satz befan­den sich vier Berg­ret­tungs­orts­stel­len mit ins­ge­samt 33 Mann, sowie vier Lawinensuchhunde.

Quel­le: Poli­zei 

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