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Waldbrandeinsatz nach unerlaubtem Lagerfeuer

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Brand­ge­ruch und Rauch im Bereich des Goi­se­rer Höhen­we­ges in der „Ewin­ger Wand“ nah­men am Nach­mit­tag des 10. August 2022 gleich meh­re­re Rad­fah­rer und Wan­de­rer wahr und ver­stän­dig­ten dar­auf­hin die Feuerwehr. 

Was von der Alar­mie­rung eigent­lich rela­tiv harm­los wirk­te, soll­te sich folg­lich als lang­wie­ri­ger und kräf­te­rau­ben­der Ein­satz her­aus­stel­len. Denn die Ein­satz­stel­le selbst befand sich am Fuße der senk­recht abfal­len­den Fels­wand und war zu Fuß nur über einen wei­ten, durch fels­durch­setz­tes Gelän­de füh­ren­den Anmarsch erreich­bar. Sämt­li­ches Lösch­ge­rät muss­te auf Rücken­tra­gen ver­la­den und mit Man­nes­kraft zur Brand­stel­le getra­gen werden.

FF Bad Goisern

Auf­wän­di­ge Löscharbeiten

Der Brand­herd selbst konn­te von den Lösch­mann­schaf­ten dann im dich­ten Wald rela­tiv rasch gefun­den wer­den – sehr auf­wen­dig gestal­te­ten sich jedoch dann die Lösch­ar­bei­ten selbst: Denn der Brand hat­te sich bereits tief in den tro­cke­nen Wald­bo­den gefres­sen, sodass es not­wen­dig war, den Boden in müh­sa­mer Hand­ar­beit umzu­gra­ben und abzu­lö­schen. Immer wie­der muss­ten dazu die Lösch­ge­rä­te neu befüllt bzw. Lösch­was­ser in Kanis­tern zur Brand­stel­le trans­por­tiert werden.

Droh­ne unter­stütz­te aus der Luft

Zur Lage-Unter­stüt­zung aus der Luft kam auch die Droh­ne der FF St. Aga­tha zum Ein­satz. Erst gegen Abend konn­ten die Ein­satz­kräf­te der FF Bad Goi­sern dann die Lösch­maß­nah­men been­den. Aus­ge­gan­gen war der Brand von einer unzu­rei­chend abge­lösch­ten Feu­er­stel­le – und das, obwohl jeg­li­ches Feu­er im Wald auf­grund der der­zei­ti­gen Wand­brand­schutz­ver­ord­nung strengs­tens unter­sagt ist.

Quel­le: FF Bad Goisern 

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