Die Unternehmen im Bezirk Vöcklabruck sind zentrale Pfeiler für die Finanzkraft der Gemeinden. Sie leisten insgesamt 65 Millionen Euro an Kommunalsteuer im Jahr.
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die Kommunalsteuer wird direkt an die jeweilige Gemeinde bezahlt, in der das Unternehmen seinen Standort hat – und stärkt damit unmittelbar die regionale Entwicklung. Mit diesen Geldern werden nicht nur Straßen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen finanziert, sondern auch öffentlicher Verkehr, Grünraumpflege, kommunale Energieprojekte, soziale Einrichtungen, Feuerwehr- und Rettungsstützpunkte und vor allem wichtige Zukunftsinvestitionen.
Versand-Riesen zahlen keine Kommunalsteuer
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Kommunalsteueraufkommen von 41 auf
65 Millionen Euro erhöht – ein deutlicher Hinweis auf die positive wirtschaftliche Dynamik im Bezirk Vöcklabruck. „Die regionalen Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, die wiederum den Gemeinden ein wichtiges Einkommen sichern und wesentlich zur hohen Lebensqualität beitragen“, sagt Stephan Preishuber, Obmann der Wirtschaftskammer Vöcklabruck, rückblickend auf das Jahr 2025. Im Gegensatz dazu leisten internationale Online-Konzerne wie große Versandplattformen keinen Beitrag zur Kommunalsteuer in Österreich oder gar in der Region. Sie schaffen keine lokalen Arbeitsplätze und helfen nicht bei der Finanzierung regionaler Infrastruktur und anderer Projekte mit. „Ein Arbeitsplatz in unserer Region schafft weit mehr als Einkommen – er stärkt die Gemeinden, ihre Infrastruktur und damit das gesellschaftliche Miteinander. Jeder Job im Bezirk bringt messbaren Nutzen für die gesamte Bevölkerung“, erklärt Preishuber.
Viele dieser Angebote wären ohne die Beiträge aus der Kommunalsteuer durch die regionale Wirtschaft nicht in diesem Umfang möglich. „Die 65 Millionen Euro zeigen eindrucksvoll, welchen Wert regionale Unternehmen für das Gemeinwesen haben“, ergänzt Josef Renner, Leiter der WKO Vöcklabruck. „Sie machen den Bezirk Vöcklabruck zu einem starken Wirtschafts- und Lebensraum.“ Die größten Einnahmen aus der Kommunalsteuer haben im Bezirk die Gemeinden Lenzing (9,4 Millionen Euro), Vöcklabruck (7,9 Millionen Euro) und Attnang-Puchheim (5,6 Millionen Euro).
„Auch nach Weihnachten bleibt daher die Devise von großer Bedeutung: Wer regional einkauft, sorgt dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und Arbeitsplätze langfristig gesichert werden. Jeder Einkauf bei heimischen Betrieben stärkt nicht nur die Unternehmen, sondern erhöht auch das Kommunalsteueraufkommen – und damit den finanziellen Spielraum der Gemeinden“, sagt Stephan Preishuber.












