GMUNDEN/BAD ISCHL. Arbeitsreiches Jahr für Mobilitätsclub. Autobatterie lässt in einem Drittel der Fälle die Fahrer:innen im Stich.
Die Teams der beiden Stützpunkte waren im Jahr 2025 stark gefordert. Die Pannenhelfer:innen wurden zu 9.614 Einsätzen gerufen, zusätzlich mussten 1.773 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Damit blieben die Einsatzzahlen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Neben den Einsätzen auf der Straße wurden 11.957 Pannen unterschiedlichen Ausmaßes direkt an den beiden Standorten behoben, beispielsweise bei aufleuchtenden Kontrolllampen oder ungewöhnlichen Geräuschen. Insgesamt registrierten die Stützpunkte Gmunden und Bad Ischl 60.180 persönliche Kundenkontakte, etwa für technische Überprüfungen, Beratungen oder Serviceleistungen.
Hochsaison für Pannenhilfe
Besonders oft wurde der Pannennotruf des Mobilitätsclubs in den Wintermonaten gewählt. Im Jänner 2025 verzeichnete der ÖAMTC in Oberösterreich 9.784 Einsätze, Rekordmonat war der November mit 9.961 Einsätzen. In der Hauptreisezeit im Sommer war das Einsatzniveau traditionell hoch: Von Juni bis August wurden die „Gelben Engel“ in Oberösterreich zu durchschnittlich rund 9.270 Einsätzen pro Monat gerufen. „Grund für diese Spitzen sind vor allem tiefe Temperaturen im Winter sowie der erhöhte Reise- und Ausflugsverkehr in den Ferienmonaten“, erklärt Philipp Schütter, Leiter ÖAMTC Stützpunkt Gmunden.
Batterie auch Pannengrund Nr. 1 bei E-Autos
Der häufigste Grund für einen Einsatz blieb auch 2025 die Autobatterie. Rund ein Drittel aller Einsätze ging darauf zurück. „Viele Autofahrer:innen merken erst im Ernstfall, dass die Batterie am Ende ist. Gerade im Winter reicht oft eine kalte Nacht und das Auto springt nicht mehr an. Wer vorwiegend Kurzstrecken fährt, sollte regelmäßig längere Fahrten einplanen, um die Batterie vollständig zu laden“, rät Schütter. Übrigens benötigen auch Elektroautos Starthilfe, wenn die 12-Volt-Batterie – die zB für das Aktivieren der Hochvoltbatterie benötigt wird – nahezu oder vollständig entladen ist. An zweiter Stelle lagen Probleme mit dem Motor, an dritter Stelle der häufigsten Einsatzgründe stehen die Reifen. In rund fünf Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe aus, weil Fahrzeuge versehentlich versperrt worden waren oder Schlüsselprobleme auftraten.
Die Bilanz des ÖAMTC Oberösterreich im Jahr 2025
- 109.242 mobile Pannenhilfen
- 39.585 Abschleppungen
- 132.554 stationäre Pannenhilfen
- 756.203 persönliche Kontakte














