Mittwochvormittag ist es in der Ortschaft Ahorn in Bad Ischl zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte standen im Großeinsatz, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Rasche Alarmstufenerhöhung bei Anfahrt
Bereits während der Anfahrt war für die ersten Einsatzkräfte eine hohe Rauchsäule sichtbar. Einsatzleiter Alexander Huber erhöhte daraufhin umgehend die Alarmstufe, was einen Gesamtalarm für den Pflichtbereich Bad Ischl sowie die Nachalarmierung der Feuerwehr Bad Goisern mit Spezialfahrzeugen zur Folge hatte.
Keine Personen im Gebäude
Bei der ersten Lageerkundung stellte sich heraus, dass sich entgegen anfänglicher Befürchtungen keine Personen mehr im Gebäude befanden. Zwei Feuerwehrmitglieder, die sich zufällig in der Nähe aufhielten, lieferten bereits vorab wichtige Informationen zur Lage.
Umfangreiche Löschmaßnahmen gestartet
Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde mit dem Aufbau der Löschleitungen begonnen. Die Wasserversorgung erfolgte zunächst über Tanklöschfahrzeuge, später zusätzlich über Hydranten sowie eine Zubringerleitung von der Traun.
Mehrere Atemschutztrupps begannen parallel mit der Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes.
Bohrlöschgerät „Drill-X“ zeigt Wirkung
Zur Bekämpfung des Feuers im Dachbereich kamen zwei Hubrettungsfahrzeuge sowie das Bohrlöschgerät „Drill-X“ zum Einsatz. Diese Maßnahme erwies sich als besonders effektiv.
Gebäude als einsturzgefährdet eingestuft
Gegen 12:02 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude wurde erfolgreich verhindert. Aufgrund der starken Schäden und der massiven Brandlast im Inneren wurde das Gebäude gegen 13:00 Uhr von einem Statiker als einsturzgefährdet beurteilt. Die weiteren Löscharbeiten mussten daher ausschließlich von außen durchgeführt werden. Erst gegen 14:40 Uhr konnte schließlich „Brand Aus“ gegeben werden. Eine Tankwagenbesatzung blieb zur Brandwache vor Ort.
Großeinsatz mit zahlreichen Kräften
Insgesamt standen 136 Feuerwehrmitglieder mit 27 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Bad Goisern, dem Bezirksfeuerwehrkommando, dem Roten Kreuz mit vier Fahrzeugen und einer Notärztin, mehreren Polizeistreifen, einem Mitarbeiter der OÖ Ferngas sowie einem Statiker.
Einsatzleiter Alexander Huber betonte nach dem Einsatz insbesondere die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen, durch die eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte.










