Vöcklabruck. Das OKH – Offenes Kulturhaus Vöcklabruck lädt am 17. April zur Österreich-Tour von Attwenger ein. Das Duo präsentiert „wos“ – ihr zehntes Studioalbum über gesellschaftliche Spannungen und Verteilungskonflikte.
Gesellschaftliche Überreizung, brennende Verteilungskonflikte: Attwenger macht Musik darüber. Auf „wos“ behandelt das Duo die Frage nach Entspannung und Gleichberechtigung in aufgeheizten Zeiten – ohne fertige Antworten zu liefern. 14 Stücke in 40 Minuten, die zwischen kompakten Songs und ausgedehnten Hypno-Schleifen pendeln. Einen ersten Vorgeschmack liefern die beiden bereits veröffentlichten Singles: „Sozialismus in Discos“ erschien am 20. März, die zweite Auskopplung „Du und I“ folgte am 3. April 2026.
Hans-Peter Falkner (elektrifizierte Knopfharmonika, Gesang) und Markus Binder (Schlagzeug, Elektrobeats, Maultrommel, Gesang) schufen über 30 Jahre ein eigenständiges popkulturelles Universum. Seit den frühen 1990ern bewegen sie sich zwischen Slangpunk, Traditionsbruch und experimentellem Pop. Ihr minimalistisches Konzept löst die Volksmusik aus dem Folklore-Rahmen.
Die Presse beschreibt den Sound als „hochwertigen Wahnsinn im Dialekt“. Elektrifizierte Knopfharmonika trifft auf Elektrobeats – irgendwo zwischen traditioneller Musik, Punkrock, Trap, Hip-Hop, Techno, Dub und Rockabilly. Für Fans von Hubert von Goisern, Kruder & Dorfmeister, Parov Stelar oder Die Goldenen Zitronen.
Live verwandelt sich das Duo in eine hypnotische Klangmaschine. Repetitive Grooves wechseln mit Song-Miniaturen, die elektrifizierte Knopfharmonika wird zum Lead-Instrument eines popkulturellen Experiments. Nach neun Studioalben ist „wos“ Attwengers direkteste Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Spannungen – musikalisch und textlich kompromisslos.
Die Veranstaltung beginnt um 20:30 Uhr, Einlass ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 25 Euro im Vorverkauf, 29 Euro an der Abendkassa bzw. 12 Euro für Jugendliche. Tickets und weitere Infos: www.okh.or.at/programm













