Oberösterreich ist in den vergangenen Tagen mit außergewöhnlich intensiven und anhaltenden winterlichen Bedingungen konfrontiert. In sehr kurzer Zeit wurde deutlich mehr Streusalz verbraucht als in vergleichbaren Zeiträumen der letzten Jahre. Allein in den vergangenen Tagen wurden mehr als 14.000 Tonnen Streusalz eingesetzt – ein Rekordwert für einen so kurzen Zeitraum.
„Eine derart hohe Salzmenge in so kurzer Zeit ist ungewöhnlich. Unser oberstes Ziel ist und bleibt aber die Verkehrssicherheit. Deshalb haben unsere Straßenmeistereien rasch und flexibel reagiert, um die Einsatzfähigkeit des Winterdienstes jederzeit sicherzustellen. Die Salzversorgung ist trotz der hohen Verbräuche weiterhin gesichert“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

Rasche logistische Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung
Um Engpässe bei einzelnen Straßenmeistereien zu vermeiden, wurde kurzfristig das Sperrlager im Ennshafen geöffnet. Innerhalb einer Nacht wurden mehr als 200 Tonnen Salz in die Halle nach Ansfelden transportiert. Die Organisation der Auslagerung, der Transporte sowie der direkten Beladung der Streufahrzeuge erfolgte innerhalb weniger Stunden.
Zusätzlich versorgen sich derzeit mehrere Straßenmeistereien direkt aus dem Ennshafen, der eigenen Hallen in Mitterweißenbach und Uttendorf, um sich oder andere Meistereien mit erhöhtem Bedarf beliefern zu können.
„Diese flexible Umlenkung der Logistik ist notwendig, um überall dort Salz bereitzustellen, wo es aktuell am dringendsten benötigt wird“, so Steinkellner.
Effizienter Einsatz und vorausschauende Räumstrategie
Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde der Winterdienst durchgehend aufrechterhalten. Durch intensives Räumen wurde ein wirkungsvoller Salzeinsatz ermöglicht. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen effizient einzusetzen und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit auf den Landesstraßen zu gewährleisten.
Dank an Mitarbeiter des Winterdienstes
Landesrat Günther Steinkellner bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern: „Mein besonderer Dank gilt den Straßenmeistereien und allen Beteiligten für die rasche Organisation der Auslagerung und Verladung. Vor allem danke ich allen Mitarbeitern der Straßenmeistereien und des Winterdienstes im ganzen Land, sowie den drei Betriebswerkstätten Linz, Ried und Gmunden für ihren Einsatz. Sie haben auf diese herausfordernde Situation äußerst professionell reagiert und leisten unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.“











