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Mozartmatinee “Die große Sinfonie” im Stadtsaal Vöcklabruck

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Mozart­ma­ti­nee Die gro­ße Sin­fo­nie ein Orches­ter der Stadt Vöck­la­bruck unter dem Diri­gen­ten Ernst Quirt­mair fin­det am Sonn­tag, 29. Jän­ner 2012 um 11.00 Uhr im Stadt­saal Vöck­la­bruck statt.

Ernst Quirt­mair, der bewähr­te Chef­di­ri­gent des Stadt­or­ches­ters, inter­pre­tiert unter dem Mot­to „Die gro­ße Sin­fo­nie“ sowohl ein Werk von Mozarts Vor­bild im Bereich der klas­si­schen Sin­fo­nie, Joseph Haydn, als auch von W. A. Mozart selbst. Im 1. Teil der Mati­nee wird die Sin­fo­nie Nr. 92 in G‑Dur von Joseph Haydn gespielt. Sie wur­de 1791, also in Mozarts letz­tem Lebens­jahr, anläss­lich der Ver­lei­hung der Ehren­dok­tor­wür­de an Haydn in Oxford kom­po­niert und erhielt des­halb auch den Bei­na­men „Oxford-Sin­fo­nie“.

Im 2. Teil der Mati­nee erklingt dann Wolf­gang Ama­de­us Mozarts Sin­fo­nie Nr. 41 in C‑Dur, Mozarts letz­te Sin­fo­nie, die schon 1788 ent­stand. Nach Mozarts Tod erhielt die­ses Werk bald den Bei­na­men „Jupi­ter-Sin­fo­nie“ — der Titel ist aber kei­nes­wegs pro­gram­ma­tisch gemeint, son­dern bezieht sich ein­fach auf die Groß­ar­tig­keit der Kom­po­si­ti­on. Rai­ner Küchl, der lang­jäh­ri­ge 1. Kon­zert­meis­ter der Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker, ant­wor­tet auf die Fra­ge, wie sich die Musik ohne Haydn wohl wei­ter­ent­wi­ckelt hätte:

Ohne Haydn wäre die Musik­ge­schich­te sehr viel ärmer. Haydn ist ein abso­lu­ter Mei­len­stein nicht nur in der Ent­wick­lung des Streich­quar­tetts, son­dern auch in der Ent­wick­lung der Sin­fo­nie. Schon vie­les von Mozart und Beet­ho­ven erscheint mir ohne ihn nicht denkbar.“

Kar­ten: Tou­ris­mus­bü­ro Vöck­la­bruck, Tel.: 07672 / 266 44, tourist.voe@asak.at
Ver­an­stal­ter: Kul­tur und Frei­zeit GmbH und Bruck­ner­bund Vöcklabruck

Foto: R. Gigler
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