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Bachmanning: Bursch fackelt mit Spraydose Bauernhof ab — 300.000 Euro Schaden

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Groß­alarm für mehr als 10 Feu­er­weh­ren wur­de am Diens­tag­abend in Bach­man­ning (Bezirk Wels Land) aus­ge­ru­fen. Ein 14-jäh­ri­ger Schü­ler soll­te gegen 20.00 Uhr wäh­rend der Abwe­sen­heit sei­ner Eltern in deren land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sen die Kühe mel­ken. Ers­ten Infor­ma­tio­nen nach begann der Bursch im Melk­raum mit einer Spray­do­se und einem Feu­er­zeug zu han­tie­ren.

Ers­te Lösch­ver­su­che schei­ter­ten
Als er die Flam­me in Rich­tung Dach­bo­den­lu­cke zum Heu­bo­den rich­te­te, began­nen die dort befind­li­chen Spinn­we­ben sofort zu bren­nen. Der Schü­ler ver­such­te den ent­ste­hen­den Brand noch mit Was­ser zu löschen. Weil sich der Brand nicht mehr löschen ließ, alar­mier­te er die Feu­er­wehr über den Not­ruf.

Alle im Haus befind­li­chen Per­so­nen konn­ten das angren­zen­de Wohn­haus ver­las­sen. Zehn Feu­er­weh­ren unter der Ein­satz­lei­tung der FF Bach­man­ning gelang es eine gro­ße Zahl der Tie­re zu ret­ten. Laut Feu­er­wehr-Ein­satz­lei­ter Erich Wal­ten­ber­ger waren die Lösch­ar­bei­ten extrem schwie­rig. Die tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren sowie der star­ke Wind erschwer­ten die Lösch­ar­bei­ten. Stolz sind die Flo­ria­nis auf die Ret­tung von mehr als 70 Zie­gen und zwei­er Pfer­de aus den Stal­lun­gen sowie die Siche­rung des Wohn­trak­tes.

Rund 70 Tie­re geret­tet
Eini­ge Zie­gen dürf­ten jedoch ver­en­det sein. Durch den Brand wur­de der gesam­te Wirt­schafts­teil des Vier­kan­t­ho­fes ver­nich­tet. Das Rote Kreuz ver­sorg­te die mehr als 90 Feu­er­wehr­män­ner mit war­men Tee. Per­so­nen wur­den nicht ver­letzt. Die Fami­lie fin­det vor­erst bei Ver­wand­ten im Bezirk Vöck­la­bruck Unter­kunft.

Die Höhe des ent­stan­de­nen Scha­dens kann noch nicht genau bezif­fert wer­den, dürf­te jedoch zwi­schen € 200.000,– und € 300.000,– sein.

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