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Regau braucht eine Apotheke! – ÖVP startet Unterschriftenaktion

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Bei der Bürgerbefragung, die die ÖVP 2009 durchgeführt hatte, stand eine Apotheke ganz oben auf der Wunschliste der Regauer. Doch noch immer gibt es keine. Deshalb startet die ÖVP Regau jetzt eine Unterschriftenaktion. „Regau braucht eine Apotheke!“ stellt VP-Vizebürgermeister Karl Haas klar, der bei dieser Forderung das Gros der Regauerinnen und Regauer hinter sich weiß.

Mit 6300 Bürgern ist Regau, nach Einwohnern die drittgrößte Gemeinde im Bezirk Vöcklabruck. „Alle vergleichbaren Kommunen in der Umgebung haben ihre Apotheke.“

Noch brenzliger wird es in Kürze, wenn der langjährige Gemeindearzt Dr. Traxlmayr in den Ruhestand geht. Dr. Traxlmayr führt  eine Hausapotheke „Sein designierter Nachfolger wird  laut heutigem Stand, keine Hausapotheke mehr führen dürfen!“ weiß Haas. Somit müssen die Regauerinnen und Regauer nach Vöcklabruck oder Attnang fahren, um Medikamente zu erhalten, die sie benötigen – gerade für ältere oder chronisch kranke Bürger ein erheblicher Aufwand.

„Ein Zustelldienst der umliegenden Pharmazeuten wäre keine Alternative“, sieht GV Zeppetzauer  und GV Gaigg nur in einer Apotheke im Gemeindegebiet eine befriedigende Lösung. Ein Ansuchen auf einen Apothekenstandort in Regau  liegt seit längerem bei der Apothekerkammer.

Weil sich nichts tut, legt die ÖVP nun einen Zahn zu und startet eine Unterschriftenaktion, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Die Mandatare werden den Wunsch der Bevölkerung per Unterschriftenliste dokumentieren. Kupons finden sich auch in der VP-Zeitung „Regau aktuell“ und können im Info- und Servicebüro im Ortszentrum von Regau abgeben werden.

Parallel dazu sammelt die JVP per Homepage und Facebook eine Online Pedition unter http://jvp-visionen.at/regau. Die gesammelten Unterschriften werden dann an den Präsidenten der O.Ö. Apothekenkammer Herrn Mag. Thomas Veitschegger übergeben.

 

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1 Kommentar

  1. unterstütze das voll am

    regau ist gross genug für eine eigene apotheke, wir sollten uns nicht mit einer filiale abspeisen lassen, wo es keine nachtdienste gibt und nur eingeschränkte öffnungszeiten.