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Kraftvolles Miteinander beim Frauenfest in Vöcklabruck

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Schnell füll­te sich beim dies­jäh­ri­gen Frau­en­fest der Kol­ping­saal mit Lachen, Reden, Musik und Tanz. Über 200 Frau­en und Dut­zen­de Kin­der ver­schie­dens­ter Her­kunft und aller Alters­stu­fen kamen zusam­men und erleb­ten ein begeis­tern­des Fest der Begeg­nung in Viel­falt mit pul­sie­ren­der Stimmung.

Das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm beein­druck­te in sei­ner Fül­le und Ver­schie­den­ar­tig­keit. Lie­der aus Rumä­ni­en, Maze­do­ni­en, Öster­reich, dem Sudan und Kon­go wur­den von den Frau­en kraft­voll und selbst­be­wusst dar­ge­bo­ten. Auch das gemein­sa­me Sin­gen vom Frau­en­lied „Brot und Rosen“ mach­te Spaß und ließ die Kraft von Frau­en­stim­men spür­bar wer­den. Viel Applaus ern­te­te die Mode­schau von Ise­bel­le Ntum­ba, die mit dem Erlös ein Stra­ßen­kin­der­pro­jekt im Kon­go finanziert.

 

Die wun­der­ba­ren Klei­der aus afri­ka­ni­schen Stof­fen lie­ßen die Schön­heit der Frau­en, die sich für die Prä­sen­ta­ti­on zur Ver­fü­gung stell­ten, auf­leuch­ten. Die Viel­falt zeig­te sich auch in den Tän­zen: Das fröh­lich getanz­te „Hir­ter­madl“ folg­te auf ira­ni­schen Bauch­tanz und  beein­dru­cken­de afgha­ni­sche, tsche­tsche­ni­sche und afri­ka­ni­sche Tän­ze. Voll Tem­pe­ra­ment wur­den gora­ni­sche und bos­ni­sche Tän­ze im Rei­gen von Alt und Jung getanzt.

Sehr spür­bar war dabei ein Geist der Offen­heit und des gegen­sei­ti­gen Respekts. Lust­voll lie­ßen sich die Frau­en auf die jeweils ande­re Kul­tur ein. Das Mit­ein­an­der Tun im Sin­gen und Tan­zen schafft auf selbst­ver­ständ­li­che Wei­se Gemein­schaft. Die­se wur­de beim Genuss des köst­li­chen inter­na­tio­na­len Buf­fets ver­tieft. Es wur­de viel gere­det und gelacht und Freund­schaf­ten geknüpft. „Es ist wun­der­bar, die­se inter­na­tio­na­le Viel­falt in Vöck­la­bruck zu erle­ben“, mein­ten Teilnehmerinnen.

Die Ver­an­stal­te­rin­nen vom Treff­punkt mensch&arbeit und dem Inte­gra­ti­ons­bü­ro der Volks­hil­fe Vöck­la­bruck beton­ten: „Wir wol­len „Brot und Rosen“ — eine siche­re Exis­tenz, gute Arbeit  und ein Leben in Wür­de und Fül­le für alle Men­schen!“ Sie freu­ten sich, dass so viel an Schön­heit, Kraft, Tem­pe­ra­ment und Viel­falt von Frau­en den Raum erfüll­te. Ein Dank gilt allen Frau­en, die durch ihre kul­tu­rel­len und kuli­na­ri­sche Bei­trä­gen und prak­ti­sche Mit­hil­fe die­ses wun­der­ba­re Fest ermöglichten.

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