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Schörfling: seele austria hüllte den Crystal of Baku in sein schimmerndes Gewand

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Die see­le aus­tria aus Schörf­ling fer­tig­te und mon­tier­te die Mem­bran-fas­sa­de der Baku Crys­tal Hall und ver­lieh so der neu­en Mul­ti­funk­ti-onsare­na, die eigens für den Euro­vi­si­on Song Con­test 2012 in Aser-bai­dschans Haupt­stadt Baku errich­tet wur­de, ihr spek­ta­ku­lä­res Aus­se­hen. Schörf­ling im Mai 2012: Noch steht in den Ster­nen, wel­ches Land am 26. Mai 2012 beim Fina­le des Euro­vi­si­on Song Con­test in Baku den Sieg nach Hau­se tra­gen wird.

Sicher jedoch ist, dass Öster­reich bei die­sem media­len Groß­ereig­nis eine Haupt­rol­le spielt. Denn die Mem­bran­fas­sa­de des „Crys­tal of Baku“, die Mul­ti­funk­ti­ons­hal­le, wo der ESC statt­fin­den wird, stammt von see­le aus­tria, dem inter­na­tio­nal täti­gen Spe­zia­lis­ten für inno­va­ti­ve Fas­sa­den­kon­struk­tio­nen aus Schörf­ling am Attersee.

Als das Staats­ko­mi­tee für Eigen­tums­an­ge­le­gen­hei­ten Aser­bai­dschans im August 2011 der ALPI­NE Bau Deutsch­land AG, einer Toch­ter des öster­rei­chi­schen Bau­kon­zerns ALPI­NE, den Auf­trag für den Bau der Baku Crys­tal Hall als Gene­ral­un­ter­neh­mer erteilt hat, gewann die see­le aus­tria den Zuschlag für die Mem­bran­kon­struk­ti­on des Sport- und Kon­zert­kom-ple­xes. Für alle Betei­lig­ten, dar­un­ter auch die Schwei­zer Fir­ma NÜSS­LI Inter­na­tio­nal und gmp Archi­tek­ten, stell­te der eng gesteck­te Zeit­rah­men des Pro­jek­tes eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar.

Denn nur acht Mona­te stan­den für Pla­nung und Bau der Baku Crys­tal Hall zur Ver­fü­gung. Ver­gleich­ba­re Bau­ten aus dem Sta­di­en- und Sport­stät­ten­be­reich bean­spru­chen meh­re­re Jah­re. Das tech­ni­sche und logis­ti­sche Know-how der betei­lig­ten Fir­men sowie ihre inten­si­ve und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit machen ein Pro­jekt die­ser Grö­ßen­ord­nung inner­halb kür­zes­ter Zeit erst mög­lich. Mit dem „Crys­tal of Baku“ ist es der see­le aus­tria ein­mal mehr gelun­gen, einen Mei­len­stein im Bereich der tex­ti­len Archi­tek­tur zu set­zen und ihre Kom­pe­tenz im Mem­bran­bau unter Beweis zu stellen.

Der Bau­kör­per der Kon­zert­hal­le besteht aus drei von­ein­an­der unab­hän­gi­gen Bau­tei­len: der modu­la­ren Are­na, dem ein­ge­stell­ten Innen­dach und der Mem­bran­fas­sa­de. Die­se modu­la­re Bau­wei­se war ent­schei­dend für die Umset­zung in Rekord­zeit. Stil­bil­den­des Ele­ment der spek­ta­ku­lä­ren Form sind drei­ecki­ge, ebe­ne Mem-bran­flä­chen aus anthra­zit-far­be­nem, sil­ber­schim­mern­dem PVC-PES Git­ter­ge­we­be in Kom­bi­na­ti­on mit einem kie­sel­grau­en PVC-beschich­te­tem Polyestergewebe.

Für die Fas­sa­de, die „ent­fal­tet“ eine Flä­che von etwa 20.000 Qua­drat­me­tern ergibt, kom­men ins­ge­samt 180 Mem­bran­pa­nee­le in Rau­ten- und Drei­ecks­form zum Ein­satz. Dabei zeich­net see­le für die Pla­nung und die Sta­tik der äuße­ren Gebäu­de­hül­le sowie für die Mon­ta­ge der tex­ti­len Fas­sa­de ver­ant­wort-lich. Die gefal­te­te Gebäu­de­struk­tur, die dem Bau die Form eines Kris­talls ver­leiht und der er sei­nen Namen zu ver­dan­ken hat, wird durch die zahl­lo­sen LED-Leuch­ten, die in die Mem­bran­fas­sa­de inte­griert sind, auch nachts zu einem weit­hin sicht­ba­ren Highlight.

Die Fer­ti­gung der Mem­bran­pa­nee­le erfolg­te in see­le eige­nen Fer­ti­gungs­stät­ten. Dazu zählt ihre Kon­fek­tio­nie­rung mit Zuschnitt und Ver­schwei­ßen sowie ihre sorg­fäl­ti­ge Ver­pa­ckung. Die Ele­men­te, die bis zu 280 Qua­drat­me­ter groß sind, wur­den jeweils ein­zeln für ihren Trans­port ver­packt, um jeg­li­che mecha­ni­sche Beschä­di­gung auf ihrem Weg nach Baku auszuschließen.

Der Trans­port  erfolg­te in vier Con­tai­nern. Um die Mon­ta­ge der Ein­zel­ele­men­te auf der Bau­stel­le so effi­zi­ent wie mög­lich zu gestal­ten, erfolg­te die Bela­dung der Con­tai­ner nach einer exak­ten Rei­hen­fol­ge, die für jedes Paneel den vor­teil­haf-tes­ten Platz in Bezug auf sei­nen spä­te­ren Ein­bau vorsah.

Da ledig­lich jeweils zwei Memb-ran­pa­nee­le in Form und Dimen­si­on iden­tisch sind, aber an voll­kom­men unter­schied­li­chen Stel­len der Fas­sa­de ein­ge­baut wer­den, kommt die­ser Pack- und Trans­port­ord­nung größ­te Bedeu­tung zu. Die Pla­nung und Koor­di­na­ti­on der Fer­ti­gungs- und Trans­port­lo­gis­tik wur­de von Schörf­ling aus gesteu­ert und bil­de­te eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung für die rei­bungs­lo­se Mon­ta­ge der Mem­bran­ele­men­te auf der Stahlkonstruktion.

Die Mon­ta­ge der Panee­le wur­de durch ein Team von Indus­trie­klet­te­rern durch­ge­führt, die Wind und Wet­ter trotz­ten, um dem Zeit­plan der Bau­stel­le gerecht zu wer­den. Die Wind­ge­schwin­dig­kei­ten auf der klei­nen Halb­in­sel im Kas­pi­schen Meer, auf der sich der „Crys­tal of Baku“ befin­det, kön­nen bis zu 45 Meter pro Sekun­de errei­chen und for­der­ten nicht nur die Mon­teu­re wäh­rend ihrer Arbeit her­aus. Der beson­de­re Stand­ort der Indoor-Are­na ließ auch see­le Inno­va­ti­ons­stär­ke voll zur Gel­tung kommen.

Damit die rie­si­gen ebe­nen Mem­bran­flä­chen der Belas­tung durch die star­ken Wind­kräf­te stand­hal­ten und gleich­zei­tig die gestal­te­ri­schen Vor­stel­lun­gen der Archi­tek­ten erfüllt wur­den, war die Ent­wick­lung von tech­ni­schen Son­der­lö­sun­gen zur Befes­ti­gung der Panee­le not­wen­dig: ein wei­te­rer Beleg für den Wil­len bei see­le, opti­ma­le Ein­zel­lö­sun­gen für jedes Pro­jekt zu finden.

Auf der Bau­stel­le der Baku Crys­tal Hall waren zu Spit­zen­zei­ten mehr als 1500 Per­so­nen tätig. Ihre expo­nier­te Lage auf einer der Haupt­stadt Baku vor­ge­la­ger­ten Land­zun­ge im Kas­pi­schen Meer ver­lieh ihr eben­falls eine beson­de­re Note. Egal, wer in Baku zum Sie­ger gekürt wer­den wird: bei den 150 Mit­ar­bei­tern der see­le aus­tria wird der ESC 2012 als in-ter­na­tio­na­les Groß­ereig­nis in Erin­ne­rung blei­ben, bei dem sie auf alle Fäl­le einen Hit gelan­det haben.

Inno­va­ti­ve Pro­jek­te wie die Baku Crys­tal Hall machen die see­le aus­tria zu einem inte­res-san­ten Arbeit­ge­ber im ober­ös­ter­rei­chi­schen Salz­kam­mer­gut. Dank dem kon­stan­ten Wachs­tum in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sind bei dem Unter­neh­men vor allem in tech­ni­schen Beru­fen qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter gefragt. Die see­le aus­tria gehört zur see­le Grup­pe, die welt­weit über 850 Mit­ar­bei­ter an 13 Stand­or­ten beschäf­tigt. Ihr Dienst­leis­tungs- und Pro­duk­ti­ons­spek­trum reicht von der Bera­tung über die Ent­wick­lung und Her­stel­lung inno­va­ti­ver Kon­struk­tio­nen bis zur welt­wei­ten Trans­port­lo­gis­tik und der Mon­ta­ge vor Ort. Exper­ten­wis­sen, Krea­ti­vi­tät und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung zeich­nen see­le aus und machen das Unter­neh­men zum bevor­zug­ten Part­ner von nam­haf­ten Pla­nern und Architekten.

Für das Olym­pia-Jahr 2012 setz­te see­le auch in Lon­don deut­li­che Zei­chen. Denn das Dach des neu­en Olym­pia­sta­di­ons in der bri­ti­schen Haupt­stadt sowie die Fas­sa­den der Schwimm-hal­le für die Spie­le wur­den von see­le ausgeführt.

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