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Peter Paar geht stolz in die Arbeit

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Peter Paar hat im SPAR-Markt Mond­see einen inte­gra­ti­ven Beschäf­ti­gungs­platz gefun­den. Der Kli­ent der Lebens­hil­fe hat gro­ße Freu­de bei sei­ner Arbeit und auch Markt­lei­te­rin Ber­ta Wim­mer ist froh, ihn im Team zu haben.

Peter Paar ist für die Ver­pa­ckungs­ent­sor­gung und das Leer­gut im SPAR Markt Mond­see ver­ant­wort­lich (Foto: Lebens­hil­fe Oberösterreich)

I hob a recht a Freud. Nach der Arbeit gehe ich stolz heim und freue mich noch Stun­den danach“, erzählt Peter Paar begeis­tert. Seit Juni schnup­pert er im SPAR-Markt Mond­see, am 31. August wur­de ein fixer Ver­trag über die „Inte­gra­ti­ve Beschäf­ti­gung“ unterzeichnet.

Markt­lei­te­rin Ber­ta Wim­mer ist begeis­tert dar­über, wie gut die­se für sie neue Form eines Beschäf­ti­gungs-ver­hält­nis­ses funk­tio­niert. Nach einem Aus­tausch mit der Markt­lei­tung von Mat­tig­ho­fen, in deren Markt schon län­ger Men­schen mit intel­lek­tu­el­ler Beein­träch­ti­gung beschäf­tigt sind, ließ sie sich auf das Aben­teu­er ein. „Ich habe es nie bereut. Auch die Kol­le­gen mögen ihn, die fra­gen mor­gens schon immer, ob Peter heu­te kommt“, berich­tet Ber­ta Wimmer.

Peter Paar und Ber­ta Wim­mer freu­en sich über die gelun­ge­ne Inte­gra­ti­ve Beschäf­ti­gung (Foto: Lebens­hil­fe Oberösterreich)

Gute Seele der Verpackungsentsorgung

Drei Vor­mit­ta­ge pro Woche arbei­tet Peter Paar im Spar Markt Mond­see mit. Das Zer­klei­nern von Kar­to­na­gen, Ein­sor­tie­ren von Leer­ge­bin­de und das Sor­tie­ren der Geträn­ke­kis­ten zäh­len zu sei­nen Auf­ga­ben. Trotz sei­ner Beein­träch­ti­gung hat er sich schnell in sei­nen Auf­ga­ben­be­reich ein­ge­lebt und erle­digt sei­ne Auf­ga­ben selbst­stän­dig. „Und wenn ich ein­mal etwas nicht genau weiß, fra­ge ich mei­ne Kol­le­gen“, erklärt Peter Paar. Mit denen ver­bringt der Kli­ent der Lebens­hil­fe auch ger­ne die Pau­sen und freut sich dar­über, dass er sich so gut mit ihnen ver­steht. „Nach der Pau­se geht’s dann wie­der an die Arbeit, wie es sich gehört“, so der moti­vier­te Mit­ar­bei­ter aus der Lebens­hil­fe freu­den­strah­lend und Ber­ta Wim­mer lobt: „Es gab noch kei­nen ein­zi­gen Tag, an dem Peter sei­nen Arbeits­platz nicht sau­ber ver­las­sen hat“.

Integrative Beschäftigung in der Lebenshilfe

In Form der Inte­gra­ti­ven Beschäf­ti­gung wer­den Men­schen mit intel­lek­tu­el­ler Beein­träch­ti­gung außer­halb von Lebens­hil­fe-Ein­rich­tun­gen tätig, zum Bei­spiel in Wirt­schafts­be­trie­ben, Ver­ei­nen, öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen oder auch für Pri­vat­per­so­nen. Mehr als 200 Kli­en­ten der Lebens­hil­fe arbei­ten der­zeit bei über 50 Koope­ra­ti­ons-part­nern. Neue Part­ner sind stets will­kom­men. (Fotos: Lebens­hil­fe Oberösterreich)

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen über Inte­gra­ti­ve Beschäftigung

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