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Trotz Badeverbot: Schwerer Badeunfall am Traunfall

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Die Einsatzkräfte standen Sonntagabend nach einem schweren Badeunfall am Traunfall in Roitham am Traunfall im Einsatz. Ein Mann war im Bereich der Kraftwerksanlage trotz striktem Badeverbot ins Wasser gesprungen und touchierte einen Felsen.

Ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land war am 11. August 2019 mit einem 24-jährigen Freund am Traunfall in Roitham Baden. Den Männern kam die Idee, von der  Klippe im Bereich des Kraftwerküberlaufs aus einer Höhe von etwa 10 Metern in den Fluss zu springen.

Nach Rückwärtssalto Felsen touchiert

Zuerst sprang der 24-Jährige. Dieser signalisierte seinem Freund, dass das Wasser tief genug wäre. Der 25-Jährige machte einen Rückwärtssalto und touchierte bei der Landung im Wasser einen Felsen. Der 24-Jährige rettete seinen Freund aus dem Wasser, Unfallzeugen verständigten sofort die Einsatzkräfte, berichtet die Polizei.

Schwierige Rettungsaktion

Durch das unwegsame Gelände war die Bergung extrem erschwert. Die schwerverletzte Person wurde durch zwei Notärzte erstversorgt, mittels Board in ein Boot der FF Windern und anschließend mit Steckleitern aus dem Wasser geborgen. Danach wurde der 25-Jährige mit dem Rettungshubschrauber “Martin 3” in das Unfallkrankenhaus nach Linz geflogen, so die Polizei weiter.

Verbotsschilder missachtet

Im Bereich des Traunfalls kommt es immer wieder zu schweren Badeunfällen, weil die Personen die Gefahren aufgrund des idyllischen Traunfalls offenbar unterschätzten. Der Verletzte muss nun zudem mit einer Klage des Kraftwerksbetreibers rechnen, unter anderem, weil er sämtliche Verbotsschilder missachtet hat.

Bildquelle: laumat.at / Matthias Lauber

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