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Gräberfund in Litzlberg am Attersee

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Ende März wur­den bei Gra­bungs­ar­bei­ten in Litzlberg mensch­li­che Gebei­ne, Holz­bret­ter und ein gro­ßes Metall­be­hält­nis gefun­den. Wis­sen­schaft­ler der ober­ös­ter­rei­chi­schen Lan­des-Kul­tur GmbH bezeich­nen den Fund als „welt­weit ein­zig­ar­tig“.

Bei Gra­bungs­ar­bei­ten für ein Wohn­haus Ende März wur­den Kno­chen, Holz­bret­ter sowie ein gro­ßes Metall­be­hält­nis ent­deckt. Fünf Tage spä­ter began­nen Wis­sen­schaft­ler mit den Unter­su­chun­gen. Die ers­ten Erkennt­nis­se sei­en „sen­sa­tio­nell“ und “welt­weit ein­zig­ar­tig”.

Foto: Mag. Johann Rei­ter

Fund­stü­cke nahe­zu unver­sehrt

Der Sarg sei über Jahr­hun­der­te sehr gut kon­ser­viert im Erd­reich gele­gen. Der weib­li­che Leich­nam und Klei­dung der Toten sowie Grab­bei­ga­ben sei­en daher nahe­zu unver­sehrt geblie­ben. Die Iden­ti­tät der Frau soll noch geklärt wer­den. Ein gol­de­ner Ring mit der Gra­vur „Leben an Christ“ sowie eine Grab­ta­fel geben Hoff­nung. Kom­men­den Diens­tag sol­len wei­te­re Unter­su­chun­gen der Uni­ver­si­tät Salz­burg ange­stellt wer­den.

Foto: Micha­el Maritsch

Öffent­li­che Prä­sen­ta­ti­on der Fund­stü­cke

In den kom­men­den Wochen sol­len auf dem Park­platz des Strand­bads in See­wal­chen Con­tai­ner auf­ge­stellt wer­den, um die Fun­de, Fak­ten und Erkennt­nis­se öffent­lich zu prä­sen­tie­ren.

Fotos: Mag. Johann Rei­ter & Micha­el Maritsch

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