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Jungunternehmer errichtet neue Zimmerei

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Ers­te Betriebs­an­sied­lung im Wirt­schafts­park Vorch­dorf
Nach der erfolg­ten Errich­tung der Infra­struk­tur im Früh­jahr folg­te nun der ers­te Spa­ten­stich für eine neue Betriebs­stät­te im INKO­BA-Wirt­schafts­park in Vorch­dorf. Der Jung­un­ter­neh­mer Tho­mas Traut­mann, seit 2016 als selbst­stän­di­ger Zim­me­r­ei­meis­ter in Fisch­lham aktiv, errich­tet eine 1.000 m² gro­ße Pro­duk­ti­ons­stät­te mit Büro und Lager­platz, in der sei­ne Fir­ma HIP Holz­bau GmbH mit der­zeit acht Mit­ar­bei­tern zukünf­tig behei­ma­tet sein wird.

Da Trautmann’s der­zei­ti­ge Werk­stät­te in Fisch­lham aus allen Näh­ten platzt, hat er sich bei INKO­BA-Obmann Hans Kron­ber­ger um ein 2.000 m² gro­ßes Betriebs­bau­grund­stück in Feld­ham bewor­ben und die­ses auch wunsch­ge­mäß bekom­men. “Ich wur­de von INKO­BA vom ers­ten Tag an in allen Belan­gen bes­tens unter­stützt und kann jedem Stand­ort­su­chen­den die Zusam­men­ar­beit nur wärms­tens emp­feh­len”, ist der tüch­ti­ge Jung­un­ter­neh­mer mit der Arbeit der INKO­BA-Ver­ant­wort­li­chen über­aus zufrie­den. „Die Grün­dung von INKO­BA war eine wich­ti­ge Initia­ti­ve der WKO Gmun­den, die unse­ren Wirt­schafts­raum sehr stärkt,“ freut sich Mar­tin Ettin­ger (Obmann WKO Gmun­den).

Regio­na­le Stand­ort­ent­wick­lung not­wen­dig
“Es freut mich beson­ders, dass es ein jun­ger Gewer­be­trei­ben­der ist, der als ers­ter hier auf unse­rem Are­al ein Betriebs­ge­bäu­de errich­tet”, betont INKO­BA-Obmann Kron­ber­ger, denn “es bestä­tigt den Bedarf einer kom­pe­ten­ten Anlauf­stel­le um die vie­len Klein- und Mittelunternehmer/innen unse­rer Regi­on bei ihrer Ent­wick­lung, gera­de in Hin­sicht auf Stand­ort­fra­gen, kom­pe­tent zu unter­stüt­zen”. Der­zeit sind 43.000 m² der Gesamt­flä­che von 215.000 m² des INKO­BA-Gebie­tes in Vorch­dorf ver­kauft, auf denen in den nächs­ten drei Jah­ren neue Betriebs­stät­ten errich­tet wer­den. Eine Bebau­ung der rest­li­chen 17 ha gro­ßen, bereits gewid­me­ten Flä­che ist erst nach dem ver­ein­bar­ten Schot­ter­ab­bau, der ab 2021 erfol­gen soll, mög­lich. Dar­über hin­aus wird auch in den Gemein­den Pins­dorf, Ohls­dorf und der Stadt Gmun­den an der Ent­wick­lung von inter­kom­mu­na­len Betriebs­bau­ge­bie­ten gear­bei­tet.

HIP — Holz in Per­fek­ti­on
Qua­li­täts­an­spruch im Fir­men­na­men ver­an­kert
Nach der Pflicht­schu­le ent­schied sich Tho­mas Traut­mann eine Leh­re als Zim­me­rer bei der Fir­ma Holz­leith­ner & Ober­mair in Fisch­lham zu absol­vie­ren und blieb noch wei­te­re fünf Jah­re als Gesel­le. Danach besuch­te er die Bau­aka­de­mie in Steyregg (“Polier­schu­le”) und been­de­te die­se mit der erfolg­reich abge­leg­ten Werk­meis­ter­prü­fung. Als ange­stell­ter Polier lei­te­te er bei der Bau­fir­ma Wei­xel­bau­mer noch eini­ge Jah­re zahl­rei­che Pro­jek­te, ehe er im Jahr 2016 sei­nen immer grö­ßer wer­den­den Wunsch nach Selbst­stän­dig­keit umsetz­te.

Der damals 35jährige Traut­mann grün­de­te gemein­sam mit sei­ner Frau Ire­ne die HIP Holz­bau GmbH und star­te­te mit zwei Mit­ar­bei­tern sei­ne Kar­rie­re als Unter­neh­mer. Er mie­te­te sich eine alte Hal­le in Fisch­lham sowie ein Büro in Vorch­dorf und ent­wi­ckel­te sich rasch zu einem gefrag­ten Zim­me­rei­be­trieb. Der­zeit beschäf­tigt Traut­mann bereits acht Mit­ar­bei­ter und bil­det auch einen Lehr­ling aus. Sei­ne Frau küm­mert sich seit Beginn an um Büro und Buch­hal­tung. Und seit Kur­zem auch um den klei­nen Mathi­as, der das pri­va­te Leben der Traut­manns freu­dig berei­chert.

Tho­mas Traut­mann beweist gera­de in der her­aus­for­dern­den Zeit nach Coro­na mit die­ser Inves­ti­ti­on gro­ßen Mut. Damit ist er ein leuch­ten­des Bei­spiel für die flo­rie­ren­de Wirt­schaft im Salz­kam­mer­gut,“ ist Robert Ober­frank (Lei­ter WKO Gmun­den) begeis­tert.

Vom Holz­haus bis zur Ter­ras­se — mit Holz ist alles mög­lich
Im Jahr 2018 hat er sich bei INKO­BA gemel­det und sich um ein Betriebs­grund­stück im neu­en Wirt­schafts­park bewor­ben und es letzt­end­lich mit einer Grö­ße von 2.500 m² gekauft. Dort will er nun eine zeit­ge­mä­ße Werk­stät­te mit Büro und Lager­platz errich­ten.
HIP fer­tigt alles was aus Holz zu machen ist — vom kom­plet­ten Holz­haus über Car­ports, Gar­ten­häu­sern, Ein­frie­dun­gen und gilt zudem als Spe­zia­list für den Ter­ras­sen­bau. Die Auf­trä­ge kom­men aus dem Pri­vat­be­reich, aber er ist auch gefrag­ter Part­ner von Bau­trä­gern.
Traut­manns Ziel ist es, sei­nem hohen Qua­li­täts­an­spruch — der im Fir­men­na­men “HIP — Holz in Per­fek­ti­on” zum Aus­druck kommt — stets gerecht zu wer­den und den Betrieb sorg­sam aber kon­ti­nu­ier­lich aus­zu­bau­en, um auch grö­ße­re Auf­trä­ge per­fekt und kurz­fris­tig abwi­ckeln zu kön­nen.

Foto: INKOBA/G.Radner

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1 Kommentar

  1. Das gan­ze ist eine unnö­ti­ge rie­si­ge Flä­chen­ver­sie­ge­lung. Scha­de um die Acker­flä­chen. Aber die Gier ist grös­ser als Land­schafts­flä­chen zu erhal­ten. Öster­reich ist Euro­pa­meis­ter in Flä­chen­ver­brauch. Es ist immer noch nicht genug Sen­si­bi­li­tät vor­han­den. Das gan­ze Land ist schon extrem frag­men­tiert durch Stras­sen, Indus­trie, Häu­ser. Haupt­sa­che alles zube­to­nie­ren. Durch die­se Boden­ver­nich­tung ist Öster­reich heu­te nicht mehr in der Lage, Selbst­ver­sor­ger in der Lebens­mit­tel­her­stel­lung zu sein.