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Kletterer stürzt 50 Meter in den Tod

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Töd­li­che Ver­let­zun­gen erlitt am Don­ners­tag ein 50-jäh­ri­ger Klet­te­rer bei einem Absturz im Bereich der Aubo­den­wand in Stein­bach am Atter­see.

Ein 56-Jäh­ri­ger aus dem Bezirk Vöck­la­bruck und ein 50-Jäh­ri­ger aus dem Bezirk Gmun­den stie­gen am 11. Juni 2020 gegen 09:00 Uhr von der Ort­schaft Kai­si­gen Rich­tung Aubo­den­wand zum Aus­stieg der Klet­ter­rou­te “Cai­da de Noche 6c” hin­auf. Sie woll­ten sich über die Mehr­seil­län­gen­rou­te absei­len, neue Haken set­zen und die Rou­te put­zen.

50 Meter senk­recht abge­stürzt

Nach drei Seil­län­gen waren die bei­den gegen 13:20 Uhr beim letz­ten Absei­ler (50 Meter) und rich­te­ten den Abseil­stand her. Der 56-Jäh­ri­ge woll­te gera­de das Seil in sei­nen “Tuper”-Abseilgerät ein­le­gen, als der 50-Jäh­ri­ge plötz­lich vom Stand weg­fiel. Die­ser hat­te gera­de das rest­li­che Seil vom letz­ten Absei­ler abge­zo­gen. Er stürz­te etwa 50 Meter senk­recht die Wand hin­un­ter, kam in einer unge­fähr 30 Grad stei­len Schot­ter­rie­se auf und stürz­te dort noch­mals 20 Meter ab, ehe er von einem Baum gebremst wur­de.

Töd­li­che Kopf­ver­let­zun­gen

Er zog sich dabei töd­li­che Kopf­ver­let­zun­gen zu und ver­starb noch an der Unfall­stel­le. Bei den Erhe­bun­gen stell­te sich her­aus, dass der 50-Jäh­ri­ge bei sei­ner Selbst­si­che­rung den Schraub­ka­ra­bi­ner nicht zuge­schraubt hat­te. Die­ser dürf­te sich bei einer ungüns­ti­gen Bewe­gung vom Stand­ha­ken gelöst haben, berich­tet die Poli­zei am Abend.

 

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