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Barbara Frischmuth und Sarah Kuratle lesen in Bad Ischl

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Im April muss­te die Lesung abge­sagt wer­den, am Frei­tag, 25. Sep­tem­ber fin­det sie statt:
Bar­ba­ra Frischmuths Roman Ver­schüt­te­te Milch ent­fal­tet einen gro­ßen Zau­ber. In dem arg­lo­sen Blick eines Mäd­chens wird die Kind­heit an einem Ort leben­dig, an dem Heil und Unheil Tisch an Tisch zur Som­mer­fri­sche saßen. Als es die Klos­ter­schu­le ver­ließ, ende­te auch die Kind­heit. Aber Fotos und Erzäh­lun­gen locken die Zeit­stim­mung und eine beson­de­re Fami­li­en­ge­schich­te her­vor.

Bar­ba­ra Frischmuth
Gebo­ren 1941 in Alt­aus­see, lebt und arbei­tet in Alt­aus­see. Dol­metsch­stu­di­um Tür­kisch und Unga­risch in Graz. 1959 ers­te Gedicht-Ver­öf­fent­li­chung, Mit­glied des Forum Stadt­park. Seit 1967 freie Schrift­stel­le­rin und Über­set­ze­rin. Schreibt Roma­ne, Erzäh­lun­gen, Hör­spie­le, Thea­ter­stü­cke, Dreh­bü­cher, Kin­der- und Gar­ten­li­te­ra­tur

Sarah Kurat­le liest aus ihrem aktu­el­len, noch unver­öf­fent­lich­ten Roman­pro­jekt Gre­ta und Jan­nis, für das ihr 2019 das Adal­bert-Stif­ter-Sti­pen­di­um des Lan­des Ober­ös­ter­reich ver­lie­hen wur­de.

Sarah Kurat­le
Gebo­ren 1989 in Bad Ischl, auf­ge­wach­sen dies- und jen­seits der öster­rei­chisch-schwei­ze­ri­schen Gren­ze, lebt in Wien. Stu­di­um der Ger­ma­nis­tik und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Graz. Ihre Lie­bes­ge­schich­te Iris erschien in Fort­set­zun­gen in der Lite­ra­tur­zeit­schrift manu­skrip­te. Ihre Gedich­te wur­den eben­dort sowie in der Lite­ra­tur­zeit­schrift wes­pen­nest ver­öf­fent­licht. 2016 und 2017 erhielt sie jeweils das Start­sti­pen­di­um für Lite­ra­tur des öster­rei­chi­schen Bun­des und 2016 den manu­skrip­te-För­der­preis der Stadt Graz. Die Musik kommt von Toni Bur­ger, der ger­ne durch die unter­schied­lichs­ten Gei­gen­wel­ten wan­dert und sich immer wie­der als sehr ein­fühl­sa­mer musi­ka­li­scher Beglei­ter von Lesun­gen erweist.

Toni Bur­ger
Gebo­ren 1963 in Her­zo­gen­burg, Kon­zert­fach­stu­di­um bei Ger­hard Schulz an der Hoch­schu­le für Musik in Wien. Kam­mer­mu­sik und Orches­ter­ar­beit, Solo­auf­trit­te. Tour­nee und Plat­te mit Kon­stan­tin Wecker. Ab 1984 ers­te Thea­ter-arbei­ten als Musi­ker, Kom­po­nist und/oder musi­ka­li­scher Lei­ter. Kon­zert- und Stu­di­en­rei­sen nach Ita­li­en, Frank­reich, Mexi­ko, Bra­si­li­en, Deutsch­land, die Schweiz, Däne­mark, Eng­land und Irland. Seit 1985 Musi­ker und Kom­po­nist für Ton­trä­ger, Radio und Büh­ne. Mit­glied zahl­rei­cher Musik­for­ma­tio­nen unter­schied­lichs­ter Rich­tun­gen. 1993 — 2012 über die Som­mer­mo­na­te Rin­der­hir­te auf der Hen­ar­alm im Toten Gebir­ge. Toni Bur­ger lebt im Aus­seer­land.

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