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Tauchunfall am Attersee

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Sonn­tag­mit­tag ereig­ne­te sich am Atter­see ein Tauch­un­fall. Eine 55-jäh­ri­ge Tauch­schü­le­rin bekam in der Tie­fe plötz­lich Atem­not.

Die 55-Jäh­ri­ge aus dem Bezirk Steyr-Land führ­te am 20. Sep­tem­ber 2020 gegen 11:15 Uhr beim Tauch­platz “Kohl­bau­ern­auf­satz” in Unter­ach am Atter­see gemein­sam mit ihrem 34-jäh­ri­gen Tauch­leh­rer aus dem Bezirk Wels-Land und zwei wei­te­ren Schü­lern den bereits zwei­ten Tauch­gang eines Tief­tauch­kur­ses im Atter­see durch.

Dabei bekam sie in einer Tie­fe von 23 Metern plötz­lich das Gefühl, nicht mehr aus­rei­chend Luft zu bekom­men und begann dem­zu­fol­ge viel zu schnell zu atmen. In wei­te­rer Fol­ge konn­te sie die Atmung nicht mehr kon­trol­lie­ren und woll­te unbe­dingt aus dem Was­ser.

Kon­trol­lier­ter Not­auf­stieg mit Tauch­leh­rer

Gemein­sam mit ihrem Tauch­leh­rer führ­te sie daher einen kon­trol­lier­ten Not­auf­stieg durch. Auf­grund der gerin­gen Tauch­tie­fe und der kur­zen Tauch­dau­er wur­de bei die­sem kein Dekom­pres­si­ons­stopp bzw. kein Sicher­heits­stopp durch­ge­führt. Die Frau wur­de nach dem Not­auf­stieg von Ein­satz­kräf­ten des Roten Kreu­zes und in wei­te­rer Fol­ge vom Not­arzt des Ret­tungs­hub­schrau­bers C6 ver­sorgt. Wei­te­re Hil­fe sowie einen Trans­port in ein Kran­ken­haus lehn­te sie ab, beri­chet die Poli­zei.

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