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Gesundheitsvorsorge chronisch Kranker gesichert

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Selbst bei Sta­tus Kon­takt­per­son Kate­go­rie I
Die Gesund­heits­ver­sor­gung aller Men­schen in Ober­ös­ter­reich ist den Kli­ni­ken der Ober­ös­ter­rei­chi­schen Gesund­heits­hol­ding (OÖG) ein zen­tra­les Anlie­gen. Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für die Behand­lung von Kon­takt­per­so­nen der Kate­go­rie I. Aller­dings sind dafür beson­de­re Schutz­maß­nah­men nötig, um ande­re Pati­en­tIn­nen oder die Mit­ar­bei­te­rIn­nen der Kli­ni­ken nicht zu gefähr­den.

Hat jemand engen, unge­schütz­ten Kon­takt mit einer Per­son, die mit dem neu­ar­ti­gen Coro­na­vi­rus infi­ziert ist, dann wird sie oder er unter bestimm­ten Umstän­den als Kon­takt­per­son der Kate­go­rie I ein­ge­stuft. Der oder die Betrof­fe­ne wird unter Qua­ran­tä­ne gestellt. Im Bescheid
zur häus­li­chen Abson­de­rung ist klar fest­ge­hal­ten, dass im Fal­le von Krank­heits­sym­pto­men oder eines medi­zi­ni­schen Not­falls die tele­fo­ni­sche Gesund­heits­hot­line (1450) bezie­hungs­wei­se die Ret­tung (144) anzu­ru­fen ist. Es gilt: Am Tele­fon unbe­dingt sofort über
den Sta­tus als Kon­takt­per­son infor­mie­ren und kei­nes­falls selbst­stän­dig eine ärzt­li­che Ordi­na­ti­on oder ein Kli­ni­kum auf­su­chen.

Selbst­ver­ständ­lich wer­den auch Kon­takt­per­so­nen behan­delt
Es kann natür­lich auch vor­kom­men, dass Kon­takt­per­so­nen der Kate­go­rie I selbst einer ärzt­li­chen Behand­lung in einer Kli­nik bedür­fen, etwa, weil sich ihre COVID-Sym­pto­me ver­schlech­tern. Es gilt, wie im Abson­de­rungs­be­scheid vor­ge­se­hen, unbe­dingt zuvor die Gesund­heits­hot­line (1450) oder die Ret­tung (144) zu kon­tak­tie­ren, um die ärzt­li­che Ver­sor­gung zu orga­ni­sie­ren. Zudem wer­den Pati­en­tIn­nen auch ersucht, beim Ein­tref­fen im Kli­ni­kum umge­hend das Per­so­nal über den Kon­takt­sta­tus zu infor­mie­ren. Das ermög­licht den Mit­ar­bei­te­rIn­nen, sich selbst, aber auch ande­re Pati­en­tIn­nen zu schüt­zen und gleich­zei­tig eine ehest­mög­li­che Behand­lung der Kon­takt­per­son zu gewähr­leis­ten.

Natür­lich wer­den auch regel­mä­ßi­ge Behand­lun­gen wie eine Dia­ly­se oder Che­mo­the­ra­pie bei Kon­takt­per­so­nen der Kate­go­rie I fort­ge­führt. In die­sen Fäl­len wird ersucht, umge­hend das Kli­ni­kum über den Abson­de­rungs­be­scheid zu infor­mie­ren. Die Behand­lung wird dann unter
Ein­hal­tung der zusätz­lich not­wen­di­gen Schutz­maß­nah­men, z. B. durch getrenn­te Behand­lung von ande­ren Pati­en­tIn­nen, orga­ni­siert.

Bedau­er­li­cher­wei­se haben in den ver­gan­ge­nen Wochen Kon­takt­per­so­nen der Kate­go­rie I Kli­ni­ken der Gesund­heits­hol­ding auf­ge­sucht und die Mit­ar­bei­te­rIn­nen deut­lich zu spät oder gar nicht über ihren Kon­takt-Sta­tus infor­miert. Zum Glück wur­de kei­ne die­ser Kon­takt­per­so­nen
posi­tiv auf SARS-CoV‑2 getes­tet und es kam auch dank stren­ger Sicher­heits­vor­keh­run­gen zu kei­ner Anste­ckung von Mit­ar­bei­te­rIn­nen oder ande­ren Pati­en­tIn­nen. Den­noch stellt ein sol­ches Ver­hal­ten von Kon­takt­per­so­nen ein poten­zi­el­les Gesund­heits­ri­si­ko dar, nicht nur für das
Kran­ken­haus­per­so­nal, son­dern auch für ande­re Pati­en­tIn­nen.

Das hat die Ober­ös­ter­rei­chi­sche Gesund­heits­hol­ding bereits vor eini­ger Zeit dazu ver­an­lasst, den Fra­gen­ka­ta­log für die Ein­gangs­schleu­sen an ihren Kli­ni­ken aus­zu­wei­ten. Pati­en­tIn­nen wer­den vor dem Ein­gang zur Kli­nik unter ande­rem gefragt, ob sie von der Behör­de einen
aktu­el­len Abson­de­rungs­be­scheid erhal­ten haben oder ob in den letz­ten 10 Tagen ein COVID-19-Abstrich abge­nom­men wur­de.

Wir ersu­chen alle Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sowie Besu­che­rin­nen und Besu­cher unse­rer Kli­ni­ken, die Fra­gen an den Schleu­sen wei­ter­hin ernst zu neh­men und wahr­heits­ge­mäß zu beant­wor­ten. Denn nur so kön­nen wir unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter schüt­zen und
gleich­zei­tig die Behand­lung aller Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, auch von Kon­takt­per­so­nen, sicher­stel­len“, so Mag. Dr. Franz Har­non­court, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Gesund­heits­hol­ding GmbH.

Foto: OÖG

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