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Gmunden schnürt weiteres Corona-Hilfspaket für den Handel und die Wirtschaft

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Da der Han­del durch die Aus­ru­fung eines neu­en schar­fen Lock­downs bis ein­schließ­lich 6. Dezem­ber sei­ne Pfor­ten schlie­ßen muss, hat die Stadt­ge­mein­de Gmun­den spon­tan ein wei­te­res Coro­na-Hilfs­pa­ket erar­bei­tet. Von die­sem sol­len natür­lich die hei­mi­schen Betrie­be, aber auch deren Kun­din­nen und Kun­den pro­fi­tie­ren.

Bür­ger­meis­ter Ste­fan Krapf, Wirt­schafts­re­fe­rent Vzbgm. Wolf­gang Schlair und Finanz­stadt­rat Tho­mas Höpolt­se­der über die Beweg­grün­de für die mas­si­ve  Unter­stüt­zung: „Wir wol­len die Gmund­ner Han­dels­be­trie­be in die­ser schwe­ren Zeit nach­hal­tig unter­stüt­zen und die Men­schen dazu ani­mie­ren, trotz des Lock­downs regio­nal ein­zu­kau­fen. Obers­tes Ziel ist, ab 7.12. nach pro­gnos­ti­zier­ter Auf­he­bung der Ein­schrän­kun­gen Leben in die Stadt Gmun­den zu brin­gen. Machen wir die Online-Rie­sen nicht noch rei­cher, son­dern erklä­ren wir uns jetzt soli­da­risch mit der Gmund­ner Wirt­schaft, denn Ein­kau­fen in der Regi­on sichert auch Arbeits­plät­ze in der Regi­on!“

Das Paket beinhal­tet 5 wesent­li­che Punk­te:

  • Vom 7.12. bis 24.12. Refun­die­rung der Park­ge­büh­ren auf den gebüh­ren­pflich­ti­gen Park­plät­zen in der Innen­stadt sowie der Ein­zel- und Tages­ti­ckets für die Traun­see­tram und die City­bus­se im Stadt­ge­biet

Gegen Vor­la­ge der Park­schei­ne (Kurz­park­zo­ne, Tages­ti­ckets) im Innen­stadt­be­reich bzw. Tickets für den öffent­li­chen Ver­kehr kommt es  im Zeit­raum von 7.12. bis 24.12. zu einer Refun­die­rung in der Höhe von max. 20€ pro Per­son. Dafür wird im ehe­ma­li­gen Tou­ris­mus­bü­ro im Rat­haus (rechts neben dem Haupt­ein­gang) für die­sen Zeit­raum eine zen­tra­le Ser­vice­stel­le instal­liert, wo von Mon­tag bis Sams­tag jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr die Tickets abge­ge­ben wer­den kön­nen und die Aus­zah­lung sofort erfolgt.

  • Vom 7.12. bis 24.12. gibt es für die ers­ten 1.000 Ein­käu­fe bei Gmund­ner Han­dels­be­trie­ben in der Höhe von mind. 100€ 2 Gmun­den-Gut­schei­ne im Wert von je 10 €

Die­se För­de­rung wird auf die Gmund­ner Betrie­be beschränkt, Han­dels­ket­ten sind davon aus­ge­nom­men. Auch hier erfolgt die Abwick­lung über die zen­tra­le Stel­le im Rat­haus. Die­se Gut­schein-Akti­on ist daher mit 20.000 € gede­ckelt und gilt jeweils nur für eine Per­son.

  • Gewinn­spiel für alle Ein­käu­fe bei Gmund­ner Han­dels­be­trie­ben ab 100€

Alle Kun­din­nen und Kun­den, wel­che im Zeit­raum von 7.12. bis 24.12. in der Ser­vice­stel­le im Rat­haus die Ein­kaufs­rech­nung in der Höhe von mind.100€ abge­ben, neh­men an einem Gewinn­spiel der Stadt­ge­mein­de teil. Der 1. Preis sind Gmund­ner Ein­kaufs­gut­schei­ne im Wert von 1000€, der 2. Preis im Wert von 750€, der 3. Preis im Wert von 500€, der 4. bis 20 Preis im Wert von je 100€.

  • Auf­sto­ckung der Decke­lung für die Über­nah­me der Zustell­kos­ten nach Online-Ein­käu­fen bei Gmund­ner Betrie­ben ab sofort auf 10.000€

Die Stadt­ge­mein­de über­nimmt ab sofort für alle Kun­din­nen und Kun­den, wel­che auf der Gmund­ner Online-Platt­form www.gmunden-stilvollshoppen.at ein­kau­fen, die Zustell­kos­ten. Der dafür bud­ge­tier­te Betrag wur­de von 5.000€ auf 10.000€ erhöht.

  • Unter­stüt­zung der Stadt­ge­mein­de in Form einer Inse­rat­kam­pa­gne

Die Stadt­ge­mein­de schal­tet in regio­na­len Medi­en zur lau­fen­den Infor­ma­ti­on der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Inse­ra­te, um die ange­führ­ten Maß­nah­men zum Woh­le der Gmund­ner Han­dels­be­trie­be ent­spre­chend zu publi­zie­ren.

Bgm. Ste­fan Krapf, Vzbgm. Wolf­gang Schlair und Finanz­stadt­rat Tho­mas Höpolt­se­der rich­ten einen instän­di­gen Appell an die Gmund­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger: „War­ten Sie bit­te mit den Weih­nachts­ein­käu­fen bis zum 7. 12. und ver­zich­ten Sie jetzt auf Online-Käu­fe bei den Inter­net-Gigan­ten. Die Gmund­ner Betrie­be benö­ti­gen jetzt drin­gend unse­re Soli­da­ri­tät. Wer jetzt hilft, hilft dop­pelt!“

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14 Kommentare

  1. Wie­so sind die paar Krö­ten ein “Hilfs­pa­ket”? Und für die paar Cent muss ich mit u.U. ande­ren in einen Raum gehen — die ich null ken­ne?

  2. Gelddruckmaschine am

    gel­druck­ma­schi­ne. im letz­ten jahr zwei­mal je zweu radar­stra­fen (6 bis 8 km/h) zu schnell, jeweils beim hin- und zurück­fah­ren. Abzo­cke pur. Möch­te nicht mehr nach Gnun­deb fah­ren, man ksnn gar nicht­bauf­pas­sen genug, Da lässt man das Auto nur Rol­len und ust drü­ber. Ich wün­sche Gmun­den den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang!

    • RUDI FROSCHER am

      man muss ein bis­serl fair auch sein, jetzt im Lock­down erwischt auch das Radar nicht so vie­le beim Auto­fah­ren, aber mein unten­ste­hen­der Finan­zie­rungs­hil­fe Paket Vor­schlag, auch wegen der Abstands­be­stim­mun­gen beim Par­ken nur jeden zwei­ten Park­platz zu neh­men, und auch des­halb die Park­ge­bühr zu erhö­hen, das könn­te man ja auch flä­chen­mä­ßig begrün­den. Aus­nah­men für enges Par­ken nur mit tages­ak­tu­el­len Coro­na­test mög­lich, aber das kos­tet dann in Sum­me mehr. übri­gens wird ja der unbe­kann­te Hotel­in­ves­tor, für den man in Gmun­den schon alle Geneh­mi­gun­gen ein­holt, Unsum­men in die Bun­des oder Lan­des­kas­sen schwem­men und damit wird die Coro­na Kri­se umge­hend mit Rechts gemeis­tert wer­den kön­nen. wie vie­le Freun­de der ÖVP immer sagen, wir ver­kau­fen ja eh alles so Kurz, nein Gut.

      • fährt nicht nach gmun­den! die geschäfts­leu­te sol­len sich für den boy­kott bei der bh bedan­ken, die auto­fah­rer bein­hart durch gemein auf­ge­stell­te radars abzockt

    • Was kön­nen die Gmund­ner dafür, dass Sie zu däm­lich zum Auto­fah­ren sind?? Doo­fer Hasszwerg, der ande­re mit sei­nem Fahr­ver­hal­ten wahr­schein­lich auch noch in Gefahr bringt!

      • Gelddruckautomat am

        Sehr gefähr­dend, mit 56 statt 50 km/h. Gleich­falls noch einen schö­nen Tag, Sie klein­ka­rier­ter V.lltr.ttel!!!

        • Der VCÖ weist dar­auf hin, dass zu hohes Tem­po heu­er für 31 Pro­zent der töd­li­chen Ver­kehrs­un­fäl­le ver­ant­wort­lich war. Damit ist nicht ange­pass­te Geschwin­dig­keit der häu­figs­te Grund für töd­li­che Ver­kehrs­un­fäl­le. In der Schweiz wird ledig­lich eine gerä­te­be­ding­te Mess­to­le­ranz von drei km/h tole­riert. Im Bun­des­land Salz­burg wur­de heu­er im Orts­ge­biet die Tole­ranz­gren­ze gesenkt. Bei­be­hal­ten wur­de eine gerä­te­be­ding­te Mess­to­le­ranz von 5 km/h. Jetzt wird in einem 50 km/h ab 56 km/h gestraft, frü­her erst ab 61 km/h. Der VCÖ macht dar­auf auf­merk­sam, dass der Unter­schied beim Anhal­te­weg zwi­schen 50 und 60 km/h groß ist.

          Bei 50 km/h beträgt der Anhal­te­weg (Reak­ti­ons­weg und Brems­weg) auf nas­ser Fahr­bahn rund 26 Meter, bei 60 Km/h hin­ge­gen 35 Meter. Wäh­rend das Auto mit 50 km/h nach 26 Metern steht, hat das Fahr­zeug mit 60 km/h nach 26 Metern noch eine Geschwin­dig­keit von 37 km/h. „Wird ein Fuß­gän­ger mit 37 km/h ange­fah­ren, führt das in der Regel zu schwers­ten, wenn nicht sogar töd­li­chen Ver­let­zun­gen“, ver­deut­licht VCÖ-Exper­tin Urb­a­nek. Und wer statt 30 km/h „tole­rier­te“ 40 km/h fährt hat auf nas­ser Fahr­bahn statt rund 12 Meter einen Anhal­te­weg von 18 Metern. Ein Fuß­gän­ger wür­de nach 12 Meter mit einer Geschwin­dig­keit von rund 30 km/h ange­fah­ren wer­den. „Gera­de für die Ver­kehrs­si­cher­heit von älte­ren Men­schen, die zu Fuß unter­wegs sind, und natür­lich auch für Kin­der, ist es sehr wich­tig, dass im Orts­ge­biet die Tem­po­li­mits ein­ge­hal­ten wer­den“, stellt VCÖ-Exper­tin Urb­a­nek fest.

  3. Gelddruckmaschine am

    gel­druck­ma­schi­ne. im letz­ten jahr zwei­mal je zweu radar­stra­fen (6 bis 8 km/h) zu schnell, jeweils beim hin- und zurück­fah­ren. Abzo­cke pur. Möch­te nicht mehr nach Gnun­deb fah­ren, man ksnn gar nicht­bauf­pas­sen genug, Da lässt man das Auto nur Rol­len und ust drü­ber. Ich wün­sche Gmun­den den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang!

  4. RUDI FROSCHER am

    ich wür­de Euch in Gmun­den emp­feh­len, nach­dem ja allei­ne der Grün­berg Seil­bahn­park­platz irre Fix­kos­ten ver­ur­sacht, gera­de im Coro­na Lock­down die Park­ge­bühr auf ein fünf­fa­ches zu erhö­hen, damit der Leer­stand an Park­plät­zen abge­fe­dert wird. Außer­dem schaut bit­te, ob ihr nicht den Park­platz­um­satz zu 80 Pro­zent vom Vor­jahr beim Finanz­amt zurück­be­kommt. und zusätz­lich natür­lich, wie nach altem Brauch bei der Slip­an­la­ge, eine Fuß­ge­her­ge­bühr auf der Espla­na­de ein­füh­ren, damit es sich wie­der lohnt, wenn bei geschlos­se­nen Betrie­ben Men­schen in der Stadt Luft­schnap­pen und ihre Bedarf an kör­per­li­cher Ertüch­ti­gung selbst­ver­liebt, ohne an die Betrie­be zu den­ken, decken. mei­ne Emp­feh­lun­gen sind wie immer nicht patent­ge­schützt und kön­nen von den bes­ten Poli­ti­kern die­ser Stadt kos­ten­los genützt wer­den.

    • Eige­ner Kom­men­tar!🤔 Maß­nah­men ein­hal­ten, Ausgangssperre.…..ist viel wich­ti­ger dass die Zah­len schnell wie­der run­ter­ge­hen, und wie­der lang­sam hoch­ge­fah­ren wer­den kann!😷😷
      Als so ein Ges.…..dere!😲

    • Hal­lo Rudi Fro­scher, ein nobel­preis­ver­däch­ti­ge Idee. Wenn zu wenig Geschäft, Kun­den, machen wir halt alles spür­bar teu­rer, um die Ver­lus­te wie­der aus­zu­glei­chen. Das wird wo anders, zb. in Thai­land auch so gemacht (wenn weni­ger kom­men, den­ken sich die Wiff­zacks dort, erhö­hen wir die Prei­se), mit dem Resul­tat die weni­gen übrig geblie­be­nen Kun­den auch noch zu ver­grau­len.

      Eine Fuss­ge­her­ge­bühr auf der Espla­na­de. LOL. Sol­len froh sein, die Gmund­ner, wenn über­haupt jemand frei­wil­lig in ihre Stadt kommt. Wie ein ande­rer schon mein­te, und ich auch schon gele­sen habe, gibt es die­se Abzo­cke mit Radar­stra­fen, wenn man aus Unacht­sam­keit ein­mal 6 km/h zu schnell ist. Dann wer­den wei­te­re poten­ti­el­le Besu­cher ver­grault.

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